Volatus baut sein Geschäft im Verteidigungsbereich weiter aus. Das Unternehmen hat einen neuen Vertrag von einer NATO-Verteidigungsorganisation erhalten und soll im laufenden Fiskaljahr ein Trainingsprogramm für ferngesteuerte Flugzeugsysteme (RPAS) liefern. Die finanziellen Konditionen bleiben allerdings unter Verschluss.
Worum geht es konkret – und warum ist das für die Positionierung im Defence-Geschäft relevant?
- Auftraggeber: NATO-Verteidigungsorganisation
- Leistung: RPAS-Operator-Training
- Zeitraum: Fiskaljahr 2026
- Format: Unterricht + Live-Flugübungen
Was der Vertrag abdeckt
Laut Unternehmensmitteilung umfasst der neu vergebene Auftrag umfassende Trainingsleistungen für 2026. Im Fokus steht die Ausbildung von Bedienern, die in abgelegenen und extremen Umgebungen arbeiten.
Das Programm soll auf verschiedene Einsatzprofile vorbereiten, darunter:
– Notfall- und Kriseneinsätze
– Patrouillen- und Überwachungsmissionen
– Such- und Rettungsaufgaben
– Aufklärungsmissionen
Volatus will die Schulungen als Mix aus Theorie und praktischen Flugübungen durchführen. Inhaltlich geht es um den sicheren, regelkonformen und effektiven Einsatz unbemannter Systeme unter anspruchsvollen Bedingungen.
Ein weiterer Schritt im NATO-Umfeld
Der Auftrag ist ein weiterer Baustein in der Ausweitung von Aktivitäten innerhalb NATO-naher Programme. Laut Volatus ging dem Zuschlag ein wettbewerblicher Vergabeprozess voraus.
CEO Glen Lynch erklärte, der Auftrag unterstreiche die Fähigkeit, Verteidigungskunden entlang des gesamten Drohnen-Ökosystems zu unterstützen. Zudem zeige er die anhaltende Nachfrage nach Know-how, um Operatoren auf Einsätze in realen, fordernden Umgebungen vorzubereiten. Das Unternehmen verweist außerdem auf wachsende Kontakte mit Verteidigungs-, Sicherheits- und Regierungsstellen und stellt weitere Updates in Aussicht, sobald Programme voranschreiten.
Marktumfeld: Nachfrage nach Komplettlösungen
Im Branchentrend setzt sich laut Text zunehmend ein integrierter Ansatz durch: Verteidigungsorganisationen suchen häufiger Partner, die komplette UAS-Lösungen liefern können, statt Leistungen auf mehrere Anbieter zu verteilen.
Volatus entstand aus der Fusion von Drone Delivery Canada und der damaligen Volatus Aerospace im August 2024. Die Marke Drone Delivery Canada wird demnach für Frachtaktivitäten innerhalb der Gruppe weitergeführt.
Im weiteren Jahresverlauf dürfte entscheidend sein, ob Volatus aus dem Trainingsauftrag Folgeprogramme oder zusätzliche Mandate im NATO-nahen Umfeld ableiten kann – konkrete Summen nennt das Unternehmen bisher nicht.
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