Petrobras schafft Klarheit für seine Aktionäre. Nicht nur der Auszahlungstermin für die nächste Dividenden-Tranche ist fixiert, der brasilianische Energieriese traf auch eine wichtige Entscheidung bezüglich seiner Beteiligung an Braskem. Rückenwind erhält der Konzern dabei von neuen Rekordzahlen aus der Produktion, die den operativen Wachstumskurs untermauern.
Dividende kommt im Februar
Anleger können sich den 20. Februar 2026 im Kalender markieren. An diesem Datum erfolgt die Ausschüttung der Vergütung für das Geschäftsjahr 2025. Der Bruttobetrag beläuft sich auf rund 0,48 R$ je Aktie, der sich aus der Verzinsung des Eigenkapitals sowie währungsbedingten Anpassungen zusammensetzt.
Bezugsberechtigt sind Aktionäre, die die Titel am Stichtag des 22. Dezember 2025 im Depot hatten. Die Zahlung erfolgt auf Basis der Bilanz vom 30. September des Vorjahres, wobei steuerliche Aspekte gemäß brasilianischer Gesetzgebung greifen.
Strategische Zurückhaltung bei Braskem
Parallel zur Dividendenankündigung positionierte sich der Vorstand auch strategisch neu. Das Gremium beschloss, keine Vorkaufs- oder „Tag Along“-Rechte bei einer Transaktion von Braskem-Anteilen auszuüben. Konkret geht es um den Transfer von Aktien einer Novonor-Tochter an einen Investmentfonds.
Durch den Verzicht auf eine Intervention hält Petrobras sein Engagement stabil, ohne das Risiko oder die Struktur der Beteiligung zum jetzigen Zeitpunkt zu verändern. Das Unternehmen kündigte jedoch an, die Situation weiter genau zu beobachten.
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Operative Rekorde als Basis
Diese Finanzentscheidungen fußen auf einer starken operativen Entwicklung. Die Gesamtproduktion von Öl und Gas kletterte im Jahr 2025 um 10,8 Prozent auf 2,99 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag (boe/d). Besonders die Presalt-Schicht erwies sich mit einem Zuwachs von 11,4 Prozent als Wachstumsmotor.
Gleichzeitig stiegen die Rohölexporte um über 27 Prozent, wobei China mit einem Anteil von 53 Prozent der wichtigste Abnehmer bleibt. Mit der Ankunft der neuen Produktionseinheit FPSO P-79 im Búzios-Feld am Mittwoch setzt der Konzern seinen Ausbau der Tiefsee-Kapazitäten konsequent fort.
Mit der Auszahlung am kommenden Freitag und der Integration der achten Plattform im Santos-Becken ist der kurzfristige Fahrplan definiert. Entscheidend wird nun sein, wie effizient die neuen Kapazitäten hochgefahren werden, um das Produktionsniveau des Jahres 2025 zu halten oder auszubauen.
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