Wolfspeed Aktie: Restrukturierung abgeschlossen

Nach regulatorischer Freigabe ist die strategische Transaktion mit Renesas vollzogen. Die Bilanz ist stabilisiert, der Fokus liegt nun auf der Skalierung der Siliziumkarbid-Produktion.

Kurz zusammengefasst:
  • CFIUS erteilt grünes Licht für Aktiengeschäft
  • Renesas wandelt Schulden in Millionenaktien um
  • Neue Aktienanzahl bei rund 45,1 Millionen
  • Fokus auf Wachstum im SiC-Halbleitermarkt

Wolfspeed hat eine entscheidende Hürde bei seiner finanziellen Sanierung genommen. Nach der Genehmigung durch das US-Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) ist der Weg für eine strategische Transaktion mit Renesas Electronics America frei. Dieser Schritt markiert den finalen Meilenstein des strukturierten Insolvenzverfahrens nach Chapter 11.

  • Zulassung durch CFIUS: Regulatorisches grünes Licht für Aktiengeschäft erteilt.
  • Renesas-Einstieg: Umwandlung von Schulden in rund 16,85 Millionen Aktien.
  • Kapitalstruktur: Gesamtzahl der Aktien steigt auf etwa 45,1 Millionen an.
  • Management: Aris Bolisay rückt zum heutigen Montag in das Board of Directors auf.

Renesas wird zum Ankeraktionär

Durch die regulatorische Freigabe konnte Wolfspeed die Ausgabe von über 16,85 Millionen Aktien an Renesas Electronics America vollziehen. Damit wandelt das Unternehmen bestehende, unbesicherte Schulden in Eigenkapital und Wandelschuldverschreibungen um. Dies bildet das Fundament des gerichtlich bestätigten Restrukturierungsplans.

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Gleichzeitig erhielten die bisherigen Aktionäre rund 871.287 Anteile. Dies ist der letzte Teil eines Plans, der Altinvestoren eine Erholung von insgesamt fünf Prozent ihres Eigenkapitals zusichert. Durch diese Transaktionen hat sich die Anzahl der ausstehenden Aktien auf rund 45,1 Millionen erhöht.

Fokus auf Siliziumkarbid-Produktion

Mit dem Abschluss der Restrukturierung ändert sich auch die Governance-Struktur des Unternehmens. Aris Bolisay vertritt künftig Renesas im Board of Directors. CEO Robert Feurle betonte, dass der operative Schwerpunkt nun auf die Gewinnung von Neukunden und die industrielle Skalierung von Siliziumkarbid-Leistungshalbleitern (SiC) gelegt wird.

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Wird dieser Fokus ausreichen, um die Marktposition im wettbewerbsintensiven Sektor der Leistungselektronik nachhaltig zu festigen? Das Management setzt darauf, dass die spezialisierte Chip-Fertigung nach der bilanziellen Bereinigung nun die nötige Dynamik entfalten kann, um im wachsenden Markt zu bestehen.

Bilanzielle Stabilisierung nach der Krise

Die Transaktion stabilisiert die Bilanz des Herstellers nach dem Durchlaufen des Chapter-11-Verfahrens. Zum Handelsschluss am vergangenen Freitag notierte die Aktie an der NASDAQ bei 15,63 US-Dollar. Auf Basis der neuen Aktienanzahl ergibt sich daraus eine Marktkapitalisierung von etwa 704,9 Millionen US-Dollar.

Die finanzielle Basis für den operativen Neustart ist damit gelegt. Das Unternehmen muss nun in den kommenden Quartalen beweisen, dass die technologische Spezialisierung auf Siliziumkarbid die angestrebte Profitabilität und Marktanteile liefert.

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