Anleger blicken gespannt auf den 26. Februar. An diesem Tag wird der Industriekonzern seine detaillierte Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorlegen. Nachdem es am vergangenen Wochenende keine neuen Meldungen gab, konzentriert sich der Markt nun auf die Frage, wie stark die strategische Positionierung die Ergebnisse gestützt hat.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf folgenden Eckpunkten:
- Auftragseingang: Entwicklung in den Bereichen Wasserwirtschaft und Energie.
- Projektgeschäft: Mögliche Stabilisierung bei chemischen Trenntechniken nach vorangegangenen Verzögerungen.
- Profitabilität: Fortschritte der Effizienzprogramme zur Steigerung der operativen Margen.
- Dividende: Vorschlag für die kommende Ausschüttungspolitik.
Auftragslage und operative Marge
Ein entscheidender Faktor für die Bewertung wird die Dynamik der verschiedenen Divisionen sein. Während die Nachfrage aus dem Energie- und Wassersektor zuletzt robust blieb, bremsten zeitliche Verzögerungen bei Großprojekten im Bereich der chemischen Trenntechniken das Momentum. Investoren achten nun darauf, ob sich im zweiten Halbjahr die erhoffte Stabilisierung bei diesen Vergaben eingestellt hat.
Zusätzlich steht die operative Exzellenz im Fokus. Sulzer verfolgt kontinuierliche Programme zur Effizienzsteigerung. Ein messbarer Nachweis über eine nachhaltig verbesserte Profitabilität könnte das Vertrauen in die operative Stärke des Konzerns festigen.
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Termine und Ausblick
Das Geschäft mit industrieller Pumpen- und Verfahrenstechnik profitiert zwar von langfristigen Trends wie der globalen Wasserknappheit, bleibt jedoch von den Investitionszyklen großer Industriekunden abhängig. Wie widerstandsfähig sich die Nachfrage im aktuellen Marktumfeld tatsächlich zeigt, werden die kommenden Daten offenlegen.
Für Investoren sind in den nächsten Wochen zwei Termine entscheidend:
- 26. Februar 2026: Veröffentlichung des Jahresberichts 2025 und Präsentation der Ergebnisse.
- 15. April 2026: Ordentliche Generalversammlung in Winterthur.
Am 26. Februar schafft der vollständige Jahresbericht Klarheit darüber, ob die Zuwächse in der Wasser- und Energietechnik die Schwächen im Chemiegeschäft kompensieren konnten. Zeitgleich wird der Dividendenvorschlag für die Generalversammlung im April die künftige Attraktivität für Einkommensinvestoren bestimmen.
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