BB African Opportunities (Lux)-Fonds: 01/2019-Bericht, Performanceplus von 7,5% - Fondsanalyse


22.02.19 13:30
Meldung
 
Küsnacht (www.fondscheck.de) - Der BB African Opportunities (Lux)-Fonds (ISIN LU0433847240 / WKN A0RP3D) hat zum Ziel, ein langfristig attraktives und kompetitives Kapitalwachstum zu erwirtschaften, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.


Er eigne sich daher besonders für Investoren mit einem Anlagehorizont von mindestens fünf bis sieben Jahren, die ihr Portfolio durch Anlagen in Aktien in aufstrebenden Schwellenländern diversifizieren wollten. Der Fonds weise die für Schwellenländer-Aktien typischen Anlagerisiken auf.

Der Fonds investiere vorwiegend in börsennotierte Unternehmen in den aufstrebenden Ländern Afrikas. Es seien insbesondere Länder Nordafrikas und der Sub-Sahara, die von zunehmendem Strukturwandel, Wirtschaftsreformen, Infrastrukturinvestitionen und hohen Rohstoffvorkommen profitieren würden. Der Fonds investiere aber auch in attraktive Anlageopportunitäten in Südafrika. Erfahrene Schwellenländerspezialisten, die mitunter selbst aus der Region stammen würden, würden auf profitable groß- und mittelkapitalisierte Unternehmen fokussieren, die von der starken Wachstumsdynamik der Region in besonderem Masse profitieren würden. Mittels eines fundamentalen Bottom-up und Top-down-Ansatzes würden die Spezialisten die attraktivsten Unternehmen auswählen und aus 50 bis 70 Titeln ein über Länder und Sektoren breit diversifiziertes Portfolio konstruieren.

Südafrika habe von der Risikobereitschaft unter Anlegern und den anschließenden Portfoliozuflüssen im EM-Bereich infolge gemäßigterer Töne der FED im Dezember 2018 profitiert. Aktien hätten im Januar 2,8% MOM zugelegt, während sich der Rand ggü. dem Greenback dank dessen Schwäche um 7,6% verteuert habe. Der schwächelnde US-Dollar und der zweistellige Rückgang der Ölpreise im Q4 2018 hätten den inländischen Inflationsdruck geringfügig gemindert, weshalb sich die südafrikanische Notenbank in der komfortablen Lage befunden habe, unverändert an ihrem Leitzins festzuhalten. Die Währungshüter würden angesichts eines prognostizierten BIP-Wachstums 2019 von 1,9% YOY einen Rückgang der wirtschaftlichen Risiken durch schwache Bruttoanlageinvestitionen, langsames Beschäftigungswachstum und flaue Konsumausgaben erwarten.

In Nigeria habe der Präsidentschaftswahlkampf im Vordergrund gestanden. Der amtierende Präsident Buhari und sein Hauptgegner Atiku Abubakar würden sich für die Wahl im Februar in Stellung bringen. Zusammenfassend lasse sich sagen, dass Buhari mehr oder weniger an seinem bisherigen Programm festhalte, während Abubakar auf "mehr Deregulierung und mehr Privatwirtschaft" baue. Der Herausforderer habe sich vor allem durch seine Kritik an der aktuellen Devisenpolitik des Amtsinhabers abgesetzt. Er habe versprochen, die zahlreichen Devisenfenster zwecks Freigabe des Naira-Wechselkurses wieder abzuschaffen und den Gouverneur der Zentralbank zu ersetzen.

Trotz der diversen Wahlversprechen habe sich keiner der zwei Hauptkandidaten vom Konkurrenten absetzen können und den jüngsten Umfrageergebnissen zufolge sei das Rennen zu eng, um einen Ausgang vorherzusagen. Gegen Monatsende habe Buhari Oppositionsparteien, Anleger und die internationale Gemeinschaft mit der Suspendierung des Vorsitzenden des Obersten Bundesgerichtshofs, also der Institution, die über Anfechtungen von Wahlergebnissen entscheide, verschreckt. Diese Aktion werde sich im Vorfeld der anstehenden Wahlen nicht auf deren Fairness und Transparenz auswirken. Allerdings dürfte neben den politischen Spannungen sicherlich auch das Risiko steigen, dass die Opposition das Wahlergebnis im Falle einer Niederlage nicht anerkenne. Nigerianische Aktien hätten 2,8% MOM eingebüßt.

Die kenianische Börse habe den Januar 7,1% dank einer zweistelligen Kursrallye führender Banken fester beendet. Grund hierfür seien Spekulationen über eine Gesetzesänderung hinsichtlich der Aufhebung der Zinscaps für Firmenkredite gewesen. Befeuert worden seien diese Kursavancen durch neue Investitionen ausländischer Investoren in Bankentitel und andere Blue Chips in der zweiten Monatshälfte. Die Nachhaltigkeit dieser raschen Neubewertung von Finanztiteln bleibe fraglich angesichts der wenig inspirierenden Gewinne, die sie in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres ausgewiesen hätten, und eines im unteren einstelligen Bereich verharrenden Nettoertragswachstums, weshalb tiefere Rückstellungen Haupttreiber der EPS-Steigerung bleiben würden.

Das BIP-Wachstum in Ägypten von 5,4% YOY im H2 2018 habe dem des H1 2018 entsprochen, allerdings nur geringfügig über dem des H2 2017 von 5,2% gelegen. Die Haushaltslage habe sich im selben Zeitraum dank einer stärkeren Mobilisierung von Einnahmen und eines Rückgangs der Ausgaben für Treibstoffsubventionen um 15% trotz höherer Ölpreise verbessert. Letzteres zeige, dass die Bemühungen der Regierung Früchte tragen würden, denn die Binnennachfrage müsse sich den neuen Umständen anpassen. Infolgedessen habe Ägypten einen Primärüberschuss für Juli-Dezember 2018 von 0,4% gegenüber einem Primärdefizit von 0,3% im Vorjahr verzeichnet.

Die Headline-Inflation sei im Dezember infolge der nachlassenden negativen Auswirkungen des Versorgungsengpasses bei Gemüse weiter auf 12,0% YOY von 15,7% im November gesunken. Die allgemeine Verbesserung des ägyptischen Makroumfeldes und das weltweit gestiegene Interesse an Risikoanlagen habe den Rückgang der Rendite lokaler T-Bills um 150 bis 200 Bp im Januar auf knapp über 18% begünstigt. Einige Anhaltspunkte würden darauf hindeuten, dass die Aufwertung des EGP (Ägyptisches Pfund) von 1,5% ggü. dem USD unter anderem Portfolioströmen in den Interbankenmarkt zu verdanken sei. Ägyptische Aktien hätten 8,4% MOM fester geschlossen, getrieben vor allem durch die Blue Chips des EGX30.

Marokkos Börse sei im Januar auf der Stelle getreten. Das sei fehlenden Impulsgebern infolge der Verhängung von Strafen gegen Großunternehmen im Anschluss an Steuerkontrollen gegen Ende 2018 geschuldet. Die bevorstehende Berichtssaison dürfte nach einem schwierigen Finanzjahr 2018 mehr Klarheit hinsichtlich der Wachstumsperspektiven für 2019/20 schaffen.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG investierten Anfang Januar einen Teil der verfügbaren Barmittel in einige der wichtigen Benchmarkkonstituenten im Rohstoff- und EM-Bereich, um von der positiven Dynamik zu profitieren, die sich zum Jahreswechsel entwickelte. Sie hätten ihr Engagement in südafrikanischen Verbrauchertiteln verringert und würden die Veräußerung einiger Titel mit schwachen mittelfristigen Wachstumsperspektiven überprüfen, um den Fonds mit der nötigen Flexibilität auszustatten und die Erlöse in Unternehmen mit höherem Potenzial für 2019 investieren zu können. Der Rückgang der Renditen ägyptischer T-Bills sei ein weiteres Anzeichen für eine möglicherweise gute Entwicklung des Aktienmarktes, sofern die Veränderung des Makroumfeldes einen Rückgang der lokalen Zinsen weiter begünstige. (Stand vom 31.01.2019) (22.02.2019/fc/a/f)


 

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