BB Global Macro (Lux)-Fonds: 01/2016-Bericht, Wertrückgang von -0,25% - Fondsanalyse


19.02.16 09:00
Meldung
 
Küsnacht (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des BB Global Macro (Lux) (ISIN LU0494761835 / WKN A1CW3N ) besteht darin, über den gesamten Konjunkturzyklus konsistente positive Erträge zu erreichen, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.


Die angestrebten Renditen sollten eine tiefe Korrelation zur Ertragsentwicklung gewichtiger Anlageklassen aufweisen. Der Fonds eigne sich daher besonders für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren, die eine gleichmäßige absolute Rendite anstreben würden. Die Fondswährung sei Euro.

Der Fonds beabsichtige, unabhängig vom Marktumfeld, konsistente positive Renditen von rund 8% pro Jahr zu erzielen. Dies bei einer annualisierten Volatilität von weniger als 8%. Der Fonds investiere weltweit aktiv in mehrere Anlageklassen mit der Möglichkeit, Long- und Short-Exposure aufzubauen, wobei die Risikoparameter über die Zeit konstant gehalten würden. Ein proprietäres Screening Tool unterstütze das erfahrene Management Team bei der MarktAnalyseund der Formulierung erfolgversprechender Top-Down-Strategien. Risikomanagement sei ein integraler Bestandteil des gesamten Investmentprozesses. Dank der täglichen Vorgabe eines klar definierten Risikolevels ergebe sich über die Laufzeit ein stabiles Risikoprofil. Das Portfolio investiere vorwiegend in liquide Anlagen, der Fonds biete tägliche Liquidität.

Der Fonds habe im Januar eine Negativrendite von -0,2% bei einer realisierten Volatilität von 5,9% erzielt. Im Berichtsmonat hätten der MSCI World -5,7% und der GSCI Total Return-Index -4,9% eingebüßt (in EUR), während der JPM Government Bond Index Global Hedged EUR auf der Stelle getreten habe. Die niedrigen Rohölpreise hätten die Finanzmärkte weiterhin belastet.

Die strategische Entscheidung der Experten, zum Schutz des Portfolios in US-Staatsanleihen investiert zu bleiben, habe sich ausgezahlt. Sie habe einen positiven Beitrag von 2,5% geleistet und die Verluste anderer Strategien ausgewogen. Nach einem deutlichen Renditerückgang hätten die Experten Gewinne bei ihrer Position in Staatsanleihen mitgenommen, die sich dadurch von 118% auf 69% verringert habe.

Die Experten hätten die Aktienmarktkorrektur genutzt, um ihr Aktienengagement von 25% am Ende des Vormonats auf 30% bis Ende Januar aufzubauen. Sie hätten ihre bestehenden Positionen in europäischen und japanischen Aktien aufgestockt und neue Positionen in Biotech- und Bergbautiteln eröffnet. Der Nasdaq Biotech-Index NBI habe 35% seit seinem Höchststand im Juli 2015 nachgegeben und werde aktuell mit einem P/E 2016 von 14,7x gehandelt.

Der STOXX Europe 600 Basic Resources habe gegenüber seinem Höchststand 77% verloren und bewege sich derzeit unter seinen Tiefständen im Jahr 2008. Mehrere Bergbauunternehmen seien übermäßig verschuldet und müssten Eigenkapital aufnehmen. Die Experten hätten daher in Aktien solider Unternehmen und Anleihen der verschuldeten Marktteilnehmer investiert.

In ihrem zentralen Szenario würden die Experten nach wie vor davon ausgehen, dass es bis zur Bewältigung der sich ausbreitenden Kreditkrise in den Schwellenländern noch Zeit brauchen werde. Der seit 2008 angehäufte riesige Schuldenberg, die konjunkturelle Abkühlung, sinkende Rohstoffpreise und abwertende Währungen würden die aufstrebenden Märkte weiterhin belasten. Gegenwärtig würden die Experten jedoch glauben, dass sich langsam, aber sicher ein Szenario einer Aktienerholung abzeichne.

Mit Blick auf die immer noch rekordniedrigen Zinsen und die Ausweitung der QE-Programme durch EZB und BOJ im Januar gebe es kaum Alternativen zu Aktien. Die Experten würden daher auf kurze Sicht eine Erholung an den Aktienmärkten erwarten. Dieses Szenario bedeute nichts Gutes für Staatsanleihen. Die Experten würden an ihrem Ansteckungsszenario festhalten, bei dem die Abkühlung der EM-Volkswirtschaften die konjunkturelle Entwicklung in den Industrienationen mittelfristig negativ beeinträchtige.

Die Experten würden die drei Szenarien weiterhin aufmerksam verfolgen und an der Umsetzung einer Barbell-Strategie festhalten mit einer Absicherung von Staatsanleihen von 69% auf der einen Seite und einem Engagement in Aktien von 30% und in Nicht-Staatsanleihen von 10% auf der anderen Seite. Sie würden nach wie vor Aktienmärkte bevorzugen, die von QE-Maßnahmen begünstigt würden, also Europa und Japan, und hätten daher ihre Positionen in europäischen und japanischen Aktien um jeweils 1% auf rund 14% bzw. 5% aufgestockt. (Stand vom 31.01.2016) (19.02.2016/fc/a/f)


 

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