BayernInvest Convertible Bond Fonds: 01/2016-Bericht, Wertrückgang von 4,26% - Fondsanalyse


18.02.16 15:01
Meldung
 
Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der BayernInvest Convertible Bond Fonds (ISIN LU0153288435 / WKN 723488) investiert in Wandelanleihen, wandelbare Notes und andere wandelbare Wertpapiere mit festem oder variablem Zinssatz, überwiegend im Ratingbereich "Investmentgrade", so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.


Das neue Jahr habe börsentechnisch so begonnen, wie das alte geendet habe: Sorge um die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft habe die weltweiten Aktien- und Rohstoffmärkte belastet. Insbesondere der Ölpreis sei in den Fokus der Anleger gerückt und im Januar als Barometer der Weltkonjunktur zweckentfremdet worden. Sicherlich sei der Ölpreis zum Teil von der globalen Konjunktur abhängig, gleichzeitig sei der Preis jedoch immer eine Funktion von Angebot und Nachfrage. Ersteres befinde sich annähernd auf Rekordniveau, da viele Öl-produzierende Staaten die Mindereinnahmen wegen des gefallenen Preises durch eine höhere Förderung wettzumachen suchen würden.

Außerdem sei der Iran nach jahrelangen Sanktionen seit Januar wieder in der Lage, auf dem Weltmarkt Öl in Devisen zu tauschen. Nicht zuletzt zu nennen sei die amerikanische Fracking-Branche, die große Mengen Öl fördere und gezwungen sei, unter Eigenkosten zu verkaufen, um Verluste zu begrenzen und ihren Schuldendienst leisten zu können. Kurzum: Das Angebot sei enorm und die Nachfrage schwächele leicht. In der Spitze habe Öl (WTI) im Monatsverlauf rund 28% verloren, um per ultimo bei -12,55% zu schließen. Die Aktienmärkte jedoch hätten die angebotsseitig induzierte Diagnose ignoriert und seien dem Ölpreis in fast perfekter Korrelation gen Süden gefolgt.

Nicht zur Erheiterung habe auch Chinas heimischer Aktienmarkt beigetragen. Der Shanghai Composite Index sei bereits am ersten Handelstag des Jahres um 7% eingebrochen und die Börse sei daraufhin per neu eingeführter Regelung geschlossen worden. Noch immer hätten offenbar viele einheimische Aktienbesitzer zum Notausgang gedrängt. Wenige Tage später sei die neue Regel wieder abgeschafft worden, da sie ganz offenbar kontraproduktiv gewirkt habe. Trotzdem habe der Aktienindex in Shanghai den Monat 22,65% im Minus geschlossen. Im Rest der Welt hätten Investoren gelassener auf die Entwicklungen geblickt und globale Aktien hätten sich von Tiefständen um -10% auf nunmehr -5,95% per Monatsende erholt.

Im Kommentar des November 2015 habe das Fondsmanagement die Effektivität von negativen Einlagenzinsen (nach dem Vorbild der EZB oder der Schweizer Nationalbank) auch für Japan höher eingeschätzt als die Ausweitung der Käufe von Staatsanleihen. Am letzten Handelstag des Januars habe sich die Bank of Japan zu eben diesem Schritt entschieden und den Strafzins für Einlagen auf -0,1% festgesetzt. Entsprechend habe der Yen schwächer tendiert und exportorientierten Unternehmen zu Kurssprüngen und Finanzinstituten zu schwächeren Kursen verholfen.

Auch hierzulande sei der Zentralbankrat zusammengetreten und habe die Preise für deutsche Bundesobligationen - dank Mario Draghis' wiederholtem Treueschwur an das billige Geld - auf neue Allzeithochs und vice versa die Renditen auf unbekannt niedrige -0,31% geschickt. An dieser Stelle schließe sich der Kreis globaler Antagonismen, denn der Ölpreis stehe in direkter Wechselwirkung mit der Inflation und deren zukünftig erwarteter Höhe. Deshalb werde wahrscheinlich die EZB im März ihre Inflationsprognosen korrigieren und die geldpolitischen Maßnahmen anpassen; mit Folgen für den Euro-Wechselkurs.

Wichtiger noch als Geldpolitik und globale Konjunkturtrends seien Unternehmensgewinne. Die Berichtssaison habe in den USA bereits begonnen und bisher positiv überrascht. Rund 40% der S&P 500 Firmen hätten bisher die Bücher geöffnet; davon hätten 79,3% die Analysten in ihren Gewinnerwartungen übertreffen können. In Japan hätten bisher 37% ihren Aktionären Rapport erstattet und in 53,4% der Fälle hätten die Gewinne über den Erwartungen gelegen.

In Europa würden den Experten die nächsten vier bis sechs Wochen Einblicke in die Geschäftsentwicklung der letzten Monate erlauben. Die etwa sechs bis neun Monate nachlaufenden Effekte des günstigeren Wechselkurses zum US-Dollar könnten im Euro-Raum die leicht kühlere Weltkonjunktur kompensieren und für bessere Unternehmensgewinne sprechen. Wandelanleihen würden in diesem Umfeld als Wahl der Vernunft erscheinen, da sie Marktschwächen abfedern und an weiter steigenden Märkten trotzdem partizipieren würden. Dies sei ihre Natur und werde als asymmetrisches Rendite/Risiko-Verhältnis von Anlegern zunehmend geschätzt und gesucht. (Stand vom 31.01.2016) (18.02.2016/fc/a/f)


 

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