Bellevue (Lux) BB Entrepreneur Europe-Fonds: 12/2020-Bericht, Performanceplus von 2,7% - Fondsanalyse


26.01.21 12:00
Meldung
 
Küsnacht (www.fondscheck.de) - Der BB Entrepreneur Europe (Lux)-Fonds (ISIN LU0415391860 / WKN A0RPSJ) hat zum Ziel, ein langfristig attraktives und kompetitives Kapitalwachstum zu erwirtschaften, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.


Er eigne sich daher besonders für Investoren mit einem Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren, die ihr Portfolio durch Anlagen in europäische eigentümergeführte Unternehmen diversifizieren wollten. Der Fonds weise die typischen Risiken auf, die sich aus Aktienanlagen in Europa ergeben würden.

Der Fonds investiere in börsennotierte eigentümergeführte Unternehmen in Europa, welche von einem Unternehmer oder einer Unternehmerfamilie mit mindestens 20% der Stimmrechtsanteile kontrolliert würden. Die Eigenschaften solcher Unternehmen - fokussiertes Geschäftsmodell, kurze Entscheidungswege, nachhaltige Geschäftspolitik und starke Unternehmerkultur - würden zu Innovationseffizienz, hoher Produktqualität sowie starker Kundenbindung führen und sie würden sich nachweislich positiv auf den Aktienkurs auswirken. Das in diesem Anlagesegment erfahrene und in Unternehmerkreisen breit vernetzte Managementteam identifiziere mittels eines fundamentalen Bottom-up-Ansatzes die attraktivsten eigentümergeführten Unternehmen mit mittlerer als auch großer Marktkapitalisierung und konstruiere aus 40 bis 50 Titeln ein über Länder und Sektoren diversifiziertes Portfolio.

Europäische Aktien hätten im Dezember gemessen am SXXR 2,6% zugelegt. Aktienmärkte hätten von den anlaufenden COVID-19-Impfstoffkampagnen, der Billigung des US-Konjunkturpakets und der Vereinbarung eines Brexit-Deals in letzter Minute profitiert. Negativ hätten sich die Entdeckung einer ansteckenderen COVID-19-Variante und die steigenden Fallzahlen ausgewirkt, die zu strengeren Lockdown-Maßnahmen in zahlreichen Ländern geführt hätten. Die Dezember-PMI-Zahlen hätten eine deutliche Erholung der Aktivität signalisiert, wobei Produktion und Dienstleistungen die Erwartungen mit 55,5 Punkten (E: 53) bzw. 47,3 Zählern (E: 42) übertroffen hätten. Die EZB habe ihr PEPP-Programm bis mindestens März 2022 verlängert und dessen Umfang um weitere EUR 500 Mrd. auf insgesamt EUR 1.850 Mrd. aufgestockt. Der Leitzins sei unverändert geblieben.

Auf Sektorebene sei die Value/Zykliker-Rotation weniger eindeutig ausgefallen. Grundstoffe (+10,9%), Reisen & Freizeit (+6,5%) und Verbrauchsgüter & Dienstleistungen (+6,0%) hätten die beste Performance geboten, derweil Pflegeprodukte & Lebensmittelgeschäfte (-0,3%), Bau & Baustoffe (-0,3%) und Telekom (-1,9%) am meisten zurückgeblieben seien.

Vor diesem Hintergrund habe der Fonds 2,7% (EUR/B-Anteile) fester geschlossen und die Benchmark um 10 Bp übertroffen. Für das Gesamtjahr 2020 weise er ein Plus von 1,2% aus, womit er 310 Bp besser als der Vergleichsindex abschließe.

Größte Verlierer im Berichtsmonat seien Easyjet (-19,9%), Ipsen (-16,0%) und GN Store (-4,1%) gewesen. Easyjet habe unter der Ankündigung neuer sozialer Einschränkungen aufgrund der COVID-Virusmutation gelitten, was viele ausländische Länder zur Schließung ihrer Grenzen mit Großbritannien veranlasst habe. Nach anfänglich positiven Reaktionen auf Ipsens Kapitalmarkttag hätten sich Anleger besorgt über die begrenzte Visibilität Somatulines und den Verzicht einer langfristigen Margenprognose gezeigt. Diese Bedenken seien berechtigt, jedoch preise der Markt den Berechnungen der Experten zufolge ein Worst-Case-Szenario ein.

Die Aktie von GN Store habe nach einer sehr starken Kursentwicklung sowohl absolut als auch gegenüber der Peergroup konsolidiert. Den Experten der Bellevue Asset Management AG gefällt der Investment Case nach wie vor. Auf kurze Sicht würden sie der Aktie Aufwärtspotenzial ggü. dem Konsens einräumen, vor allem wegen der Audiosparte, deren Consumer-Segment sich im Q4 stark entwickelt habe. Auf längere Sicht gefalle ihnen GNs zweigleisige Ausrichtung, einerseits auf das langfristige Wachstum des Hörgerätemarktes und andererseits auf den Audio-Markt, der weiterhin vom Trend zur Heimarbeit profitieren dürfte.

Die beste Performance hätten im Berichtsmonat Husqvarna (+18,7%), Moncler (+21,8%) und ASM International (+21,5%) geboten. Husqvarnas Management habe sich sehr zuversichtlich zum Gewinnwachstum im Jahr 2021 trotz der hohen Vergleichsbasis geäußert, die durch den "Bleib daheim"-Trend und das gute Wetter begünstigt worden sei. Die im Dezember lancierte neue Produktplattform für professionelle Mähroboter, die auf der neuartigen, GPS-basierten EPOS-Technologie basiere, eröffne beträchtliche Möglichkeiten im Bereich großflächiger Areale wie Sportplätze, Golfanlagen und Parks. Moncler habe die Übernahme von Stone Island bekannt gegeben. Die Umsätze der Marke sollten in den kommenden fünf Jahren durch geografische Expansion und den Ausbau des Direktvertriebs (bisher 22% des Umsatzes) verdoppelt werden. Die Akquisition trage durch neue Produktkategorien und Preispunkte zu Monclers Diversifizierung bei und sollte angesichts der bisherigen Erfolgsbilanz des Managements zu einer beachtlichen Wertschöpfung führen.

ASM Int. habe von dem insgesamt positiven Halbleiterumfeld mit einer günstigen Preisentwicklung im Speichermarkt infolge einer zunehmenden Verknappung der Produktionskapazitäten und einer soliden Nachfrage, die vor allem durch 5G gestützt werde, profitiert. Außerdem gebe es keine Anzeichen für eine Abkühlung des Logic/Foundry-Marktes, für den die ALD-Technologie bei Schichtdicken von weniger als 10 nm eine wichtige Rolle spiele. Angesichts seiner führenden Position im ALD-Bereich, einer EBIT-Marge von über 25% und seiner liquiden Mittel sollte sich die Bewertung des Unternehmens nach Erachten der Experten der Bellevue Asset Management AG dem Niveau anderer Technologieführer annähern, was auf ein weiteres Potenzial von 30% schließen lässt.

Zu den Top-Aktien des Fonds im Jahr 2020 hätten neben Logitech, ASM Int., GN Store, Maersk und Husqvarna auch Worldline und RATIONAL gezählt - dabei hätten sich neue Konsumtrends, Technologie und Digitalisierung, Innovation und die Erholung von Value-Werten als Impulsgeber erwiesen. Was sei vom Jahr 2021 top-down zu erwarten? Ein wiedererstarkendes BIP-Wachstum, Nachholbedarf beim privaten Verbrauch und Unternehmensinvestitionen. Äußerst proaktive Fiskalpolitik werde als Motor der Erholung wirken. Irgendwann sollte die höhere Geldumlaufgeschwindigkeit und Ausgabenbereitschaft zu einem Anstieg der Inflationserwartungen von einer sehr niedrigen Basis aus führen, aber dafür gebe es auf die kurze Sicht keinen Konsens. Digitalisierung und ESG seien strukturelle Themen, die uns weiter begleiten würden, und die Experten würden nach wie vor versuchen, daraus Kapital zu schlagen. In einigen Bereichen seien die Bewertungen überhitzt, würden aber immer noch erhebliche Dichotomien aufweisen, was gute Voraussetzungen für Stockpicker seien. (Stand vom 31.12.2020) (26.01.2021/fc/a/f)


 

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