Carmignac Portfolio Unconstrained Global Bond-Fonds: Emerging Markets sind wieder en vogue


18.10.17 15:15
Meldung
 
Luxemburg (www.fondscheck.de) - Die Schwellenländer entwickeln sich gut, die Exporte nehmen zu und der Welthandel ist trotz aller gegenteiligen Behauptungen von Donald Trump zurück, so Xavier Hovasse, Head of Emerging Equities und Charles Zerah, Fondsmanager des Carmignac Portfolio Unconstrained Global Bond (ISIN LU0336083497 / WKN A0M9A0 ) bei Carmignac Gestion.


Da die Rohstoffmärkte zulegen würden, bestehe eine direkte Korrelation zwischen dieser Entwicklung und der Performance von Schwellenländer-Unternehmen. Einige Länder hätten jedoch noch immer mit ihrem Wachstum zu kämpfen, namentlich Russland und Brasilien.

Zwar sei das Bewertungsargument heute bei Aktien weniger überzeugend als bei Anleihen, doch würden Aktien aus Schwellenländern immer noch Chancen bieten. In der Vergangenheit hätten vor allem der afrikanische Banken- und Minensektor im Vordergrund gestanden. Heute sei es der chinesische Internetmarkt, der allein 11% des MSCI-Universums ausmache, mehr als ganz Lateinamerika.

Während der chinesische Rentenmarkt derzeit wenig Chancen biete, da das Unternehmensrisiko eher von den chinesischen Rating-Agenturen als von internationalen Gremien festgelegt werde, würden sich bei chinesischen Aktien einige Möglichkeiten eröffnen: Carmignacs Ansatz sei es, nur in den New Economy-Sektor zu investieren. Das heiße Unternehmen, die sich aus sich selbst heraus finanzieren könnten und mit einer negativen Netto-Cash-Bilanz aufwarten könnten. Attraktive Chancen würden sich vor allem bei Unternehmen aus dem Internetsektor bieten, die in New York und Südafrika gelistet seien.

Viele Fondsmanager würden jedoch befürchten, dass sich auf dem chinesischen Parteikongress angekündigte Maßnahmen negativ auf die Wirtschaft auswirken könnten. Auch Initiativen wie der Abbau von Beschränkungen für umweltverschmutzende Industrien dürften kurzfristig belasten. Der langfristige Ansatz von Präsident Xi Jinping könnte sich jedoch als äußerst vorteilhaft für die neue chinesische Wirtschaft erweisen. Die zusätzlichen Investitionen und der Fokus auf künstliche Intelligenz, Halbleiter, autonomes Fahren und eine effizientere Wertschöpfungskette würden sich langfristig als enorm vorteilhaft erweisen. Carmignac habe sich für solche Unternehmen entschieden, die in diesen Branchen aktiv seien.

Die Experten würden weiterhin auf Schwellenländeranleihen in Lokalwährung setzen, auf die eine Prämie gezahlt werde. So würden zwei Drittel des Anleiheengagements der Experten auf den lokalen Märkten bleiben. In Saudi-Arabien und Polen, wo die Inflationsrate voraussichtlich ansteigen werde, hätten die Experten Short-Positionen aufgebaut. Zu den Schwellenländern, in denen sich noch Renditen erzielen lassen würden, würden Russland sowie lateinamerikanische Länder, etwa Mexiko, Argentinien und Brasilien gehören. Bei Letzterem sei der 5%-Satz auf zehnjährige Anleihen der attraktivste unter den großen Schwellenländern.

Gleichzeitig sei Argentinien nach wie vor eines der vielversprechendsten Schwellenländer. Zwar seien bisher aktuell nur wenige Investoren dort investiert aber die Fundamentaldaten seien aus Sicht der Experten viel solider, als von vielen angenommen. Die Experten seien einer der wenigen Investoren, die viel Kapital in eine Nebenwährung investiert hätten. Die Experten seien aber davon überzeugt, dass hier viel Alphapotenzial schlummere.

Viele Investoren würden Argentinien aufgrund seiner hohen Staatsverschuldung und früheren Probleme meiden. Aufgrund der Zahlungsunfähigkeit von 2001 sei Argentinien von jenen Entwicklungen abgekoppelt worden, die seitdem den Rest der Welt beschäftigen würden. Die argentinische Wirtschaft sei infolge einer künstlichen Ankurbelung im Rahmen des Quantitative Easing vor Turbulenzen bewahrt worden. Dadurch seien argentinische Unternehmen unverschuldet geblieben. Gleiches gelte für die Verschuldung argentinischer Haushalte, die zu den niedrigsten in den Schwellenländern zähle.

Seit 2015 würden die Reformen von Präsident Macri dafür sorgen, dass Argentinien in der Lage sei, dauerhaft und langfristig zu wachsen. Die Reformen der Versorgungswirtschaft würden zwar kurzfristig zu Beeinträchtigungen führen, sollten sich aber mittel- bis langfristig positiv auf die Produktivität auswirken. Das argentinische Wachstum liege damit derzeit bei 4 Prozent - ein Niveau, das bis 2020 mindestens gehalten werden dürfte. Während andere Schwellenländer sich immer stärker verschulden würden, würden die argentinischen Unternehmen ihre Gewinne an die Investoren zurückgeben. Im Vergleich hierzu sei die Verschuldung Chinas in Prozent des BIP von 70% im Jahr 2001 auf 260% im Jahr 2015 gestiegen und nehme weiter zu.

Dies gelte auch für die Inflationsrate, die derzeit bei 22% liege. Macris Plan, die Lohnerhöhungen zu reduzieren (25% in diesem Jahr, 20% im nächsten Jahr, 15% im Jahr 2019...) sei ein Beispiel für einen deflationären Prozess, der für Argentinien relativ einfach sein sollte. Das gelte besonders für den Fall, dass Macri 2019 ein zweites Mandat erhalte. In diesem Fall dürfte die argentinische Inflationsrate auf einen einstelligen Bereich sinken. (18.10.2017/fc/a/f)


 

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