DNCA Invest Alpha Bonds-Fonds: 05/2019-Bericht, Performance von +0,93% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


21.06.19 10:00
Meldung
 
Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Alpha Bonds (ISIN LU1694789451 / WKN A2JG2V ) ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mindestens drei Jahren eine höhere Wertentwicklung als der EONIA Index plus 2,5% nach Abzug von Gebühren zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.


Dieses Wertentwicklungsziel solle bei einer jährlichen Volatilität erreicht werden, die unter normalen Marktbedingungen unter 5% liege. Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Im Mai sei mit zahlreichen politischen Ereignissen gerechnet worden. Man habe auf eine Beruhigung im Handelskrieg und Fortschritte beim Brexit gehofft und die Europawahl als möglichen Stressfaktor gesehen. Letztendlich sei das ganze Gegenteil eingetreten: Die Europawahl habe keine wesentliche Veränderung ergeben und die Situation beim Brexit scheine festgefahrener zu sein als je zuvor. Im Mittelpunkt der Sorgen der Anleger stehe der Handelskrieg. Man frage sich nicht länger, ob eine Einigung zustande kommen könne, sondern im Gegenteil ob die Eskalation der protektionistischen Maßnahmen anhalten werde und welche Folgen sie für das Konjunkturumfeld und infolgedessen für die Geldpolitik der FED haben werde. Angesichts des Pricing auf der US-Zinskurve sei der Markt überzeugt, dass die FED gezwungen sein werde, ihre Leitzinsen bis September zu senken. Infolgedessen seien die Renditen von Staatsanleihen der Industrieländer (mit Ausnahme Italiens) abrupt zurückgegangen.

Bei den Wirtschaftsstatistiken bleibe die Differenz zwischen dem Verarbeitenden und dem Dienstleistungssektor ein wichtiges Thema; sie zeige die gute Gesundheit der Verbraucher im Vergleich zur Zurückhaltung der Unternehmenschefs. Die anhaltende politische Unsicherheit dürfte Anlagen weiter abstrafen und zur Schwächung des weltweiten Wachstums beitragen. Sämtliche Auswirkungen würden die Experten von DNCA Investments allerdings erst in einigen Monaten beurteilen können. Bis dahin sei es eher unwahrscheinlich, dass die FED ihre Leitzinsen ändere, ohne sicher zu sein, dass sich die Aktivität verlangsame oder sich die Inflation von ihrem Ziel entferne. Die geldpolitischen Entscheidungsträger würden jedoch entgegenkommend bleiben, solange diese Risiken nicht konkret würden. Das werde am Beispiel der jüngsten Zinssenkungen der Zentralbanken Neuseelands und Australiens (die unmittelbar bevorsteht) deutlich.

Bei der Inflation habe sich aus den im Laufe des Monats veröffentlichten Zahlen keine Überraschung ergeben. Sie würden sich ohne Tendenz in Abhängigkeit von der Saisonalität und den Basiseffekten auf die Rohölpreise entwickeln. Die Breakeven-Inflationsraten seien angesichts der rückläufigen Anleiherenditen stark gesunken. Die protektionistischen Maßnahmen hätten zweifellos Folgen für das Wachstum. Nach Meinung der Experten von DNCA Investments könnten sie aber gleichzeitig einen Anstieg der Inflation bewirken. In der Eurozone sei die Waffenruhe zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung, die vor der Europawahl geherrscht habe, vorüber und die Kommission habe ein Defizitverfahren angekündigt, was auf den italienischen Anlagen gelastet habe. Dieses Ereignis sowie der Rücktritt von Theresa May hätten zur Unterperformance des Finanzsektors des Rentenmarktes beigetragen.

Das Portfolio habe während des Berichtsmonats unter seiner allgemein negativen Durationsexposure sowie unter seinen Breakeven-Inflations- und CDS-Positionen auf Indices vorrangiger Finanzwerte leiden müssen. Die Positionierung des Fonds sei während des Berichtszeitraums nicht wesentlich geändert worden. Es seien lediglich einige Anpassungen vorgenommen worden, um die Marktentwicklung zu nutzen. Bei Unternehmensanleihen hätten die Experten von DNCA Investments ihre Exposure gegenüber CDS erhöht. Bei Staatsanleihen hätten sie ihre Positionen in US-Breakeven-Inflation abgebaut, um derartige Positionen in Japan aufzubauen, wo die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung die Inflation stützen dürfte. Die Experten von DNCA Investments hätten ebenfalls eine neue Verkaufsposition auf australische Anleihen aufgebaut. Nicht zuletzt hätten sie auf dem Devisenmarkt ihre Exposure gegenüber dem Dollar stark reduziert, der ihnen vor dem aktuellen Hintergrund empfindlicher erscheine. Diese Arbitragen hätten nichts am allgemeinen Risikoniveau des Portfolios geändert, dessen Volatilität weiterhin zwischen 3% und 3,5% liege. (Stand vom 31.05.2019) (21.06.2019/fc/a/f)


 

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