DNCA Invest Alpha Bonds-Fonds: 10/2019-Bericht, Performance von +0,91% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


29.11.19 15:00
Meldung
 
Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Alpha Bonds (ISIN LU1694789451 / WKN A2JG2V ) ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mindestens drei Jahren eine höhere Wertentwicklung als der EONIA Index plus 2,5% nach Abzug von Gebühren zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.


Dieses Wertentwicklungsziel solle bei einer jährlichen Volatilität erreicht werden, die unter normalen Marktbedingungen unter 5% liege. Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Die im Oktober veröffentlichten Konjunkturindikatoren scheinen in Bezug auf das Wachstum auf ein Ende der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage hinzudeuten, ohne dass sich allerdings ein erstes Stadium einer nachfolgenden Aufschwungphase abzeichnet, so die Experten von DNCA Investments. Die PMI-Indices würden sich stabilisieren, doch herrsche in der Fertigungsbranche nach wie vor eine Flaute, während der Dienstleistungssektor zunehmend Widerstandskraft beweise. Die Schaffung von Arbeitsplätzen verlaufe unverändert dynamisch. Diese Entwicklung trage einerseits dazu bei, das Vertrauensklima der privaten Haushalte beizubehalten und den Konsum dieses Wirtschaftssubjekts auf einem ehrbaren Niveau fortzuschreiben.

Die im Verlauf des Monats angekündigten Fortschritte an der politischen Front seien, falls sie sich bestätigen sollten, durchaus geeignet, ein für das Wachstum günstigeres Klima zu schaffen. Allerdings wird man wahrscheinlich bis zum Ende des 1. Quartals 2020 abwarten müssen, um feststellen zu können, ob wir uns tatsächlich in einer Erholungsphase befinden und die Rückfallrisiken spürbar zurückgegangen sind, so die Experten von DNCA Investments.

Die Inflationsaussichten würden sich zwar nach oben bewegen, seien aber noch weit von den Zielvorgaben der Zentralbanken entfernt. Die Schwäche des Inflationsausblicks werde jedoch in erster Linie als ein Risikofaktor gewertet. Grund hierfür: Die zunehmend lockeren Geldpolitiken, die jedoch unter Druck stünden, da die Vertreter der Zentralbanken zunehmend ihre Weigerung deklarieren würden, negatives Territorium zu betreten.

Seitens der Zentralbanken sei auf kurze Sicht nichts mehr zu erwarten. Die FED dürfte nunmehr nach drei Zinssenkungsschritten von jeweils 25 Bp eine Pause einlegen und die Veröffentlichung der Konjunkturdaten für das 4. Quartal abwarten, bevor sie, falls erforderlich, erneute Schritte beschließe. In der Eurozone dürfte der Amtsantritt von Christine Lagarde als Präsidentin der EZB die Fortschreibung der bisherigen Geldpolitik für mehrere Monate auf dem aktuellen Niveau bedeuten. Global betrachtet scheinen im Übrigen die Handlungsspielräume der meisten Zentralbanken eher eng und bereits deutlich von den Märkten eingepreist zu sein, so die Experten von DNCA Investments.

Überall bestehe der Trend zu zunehmend laxeren Haushaltspolitiken, ohne dass jedoch, zum derzeitigen Stand, echte Wirtschaftsankurbelungsprogramme angekündigt würden. In einigen osteuropäischen Ländern seien allerdings einige Ausnahmen zu verzeichnen, nämlich dort, wo deutlich gesündere öffentliche Haushalte spürbar proaktivere Wirtschaftspolitiken ermöglichen würden.

Das Portfolio, dessen Engagement gegenüber den Anleihen nach wie vor negativ sei, habe im Berichtsmonat von dem erneuten Anstieg der langfristigen Renditen profitiert. Die Experten von DNCA Investments hätten dieses Engagement im Monatsverlauf allerdings parallel zum Anstieg der Zinssätze reduziert. Ungeachtet dessen würden die Rentenmärkte teuer bleiben. Der Grund hierfür seien zum einen die Wahrnehmung eines schwachen künftigen Inflationsdrucks sowie zum anderen die extrem akkommodierenden Geldpolitiken. Diese beiden Elemente würden allein als Erklärung für das komprimierte Zinskurvenniveau sowie die Schwäche der Kreditmargen reichen.

Bei den Schuldverschreibungen des Privatsektors sei die Inflationsschwäche allerdings als ein Risiko anzusehen, das auf demselben Niveau anzusiedeln sei, wie eine nachhaltig länger als erwartete wirtschaftliche Verlangsamung. In diesem Sinne würden sich die Experten von DNCA Investments von den Unternehmensanleihen fernhalten und es vorziehen, die erwartete Neubewertung der Break-Even-Inflationsraten abzuwarten, die aus historischer Sicht deutlich mit den Unternehmensanleihen korreliert seien und deren Rendite- /Risikopaar günstiger zu sein scheine.

In Bezug auf das Portfoliorisiko sei festzuhalten, dass sich die Ex-ante-Volatilität des Portfolios über ein Jahr seit Sommerbeginn trotz eines wechselhaften Rentenumfelds nach wie vor unterhalb der 4%-Schwelle bewege. (Stand vom 31.10.2019) (29.11.2019/fc/a/f)


 

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