DWS Deutschland Fonds: Was ist drin mit deutschen Aktien? Fondsanalyse


18.01.19 10:00
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der mehrfache ausgezeichnete Aktienfonds DWS Deutschland (ISIN DE0008490962 / WKN 849096 ) ist ein Basisinstrument zur Abbildung des deutschen Aktienmarktes, so die Experten von DWS.


Das Management des DWS Deutschland lege den Schwerpunkt auf große Standardwerte und mische Nebenwerte flexibel entsprechend der Markterwartung bei. Infrage kämen sowohl Substanz- als auch Wachstumswerte. Entscheidend beim "Stock Picking" sei in jedem Fall die fundamentale Qualität eines Unternehmens - Geschäftsmodell und Zahlen müssten überzeugen.

Wo gehe es hin mit deutschen Aktien? Nach dem deutlichen Kursrückgang im letzten Quartal des Jahres 2018, der die Jahresbilanz des deutschen Leitindex DAX endgültig verhagelt habe, habe es dann zu Beginn des Jahres 2019 eine Gegenbewegung gegeben - der DAX habe deutlich zugelegt. Was könnte auf Anleger im weiteren Verlauf des Jahres 2019 zukommen? Wie seien die Perspektiven für Wirtschaft und Börse?

Ende Dezember sei nicht nur die Stimmung an den Börsen schlecht gewesen. Auch in den Chefetagen der deutschen Unternehmen habe sich die Stimmung deutlich abgekühlt, unter anderem abzulesen am ifo Geschäftsklimaindex, der im Dezember 2018 auf 101 Punkte (November: 102 Punkte) gefallen sei. Das sei der niedrigste Stand der vergangenen zwei Jahre gewesen. "Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch ihre Erwartungen trübten sich weiter ein", habe Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, berichtet.

Die teilweise grassierenden Ängste vor einem Konjunktureinbruch scheinen überzogen, so die Experten von DWS. So erwarte die Deutsche Bundesbank: "Die deutsche Wirtschaft dürfte vorerst in der Hochkonjunktur bleiben."

Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege der DWS, zeige sich ebenfalls moderat zuversichtlich: "Das wirtschaftliche Fundament für 2019 ist insgesamt solide", urteile der Experte. Die Chancen im Jahr 2019 stünden gut, dass Anleger mit Aktien wieder schöne Renditen einfahren könnten. "Die herbstliche Marktkorrektur erleichtert den Start in ein von soliden Zahlen, aber vielen Risiken geprägtes Jahr 2019", urteile Kreuzkamp. Auf die Marktverwerfungen Ende des Jahres 2018 hätten allerdings auch die Anlageexperten der DWS reagiert und ihr Kursziel für den deutschen Leitindex zum Ende des Jahres 2019 etwas reduziert. Dennoch sähen die Anlageexperten bis Ende Dezember 2019 für den DAX mit 11.800 Punkten ein deutliches Kurspotenzial.

Ungetrübt sei das Bild jedoch nicht. Dazu gebe es weltweit zu viele Risiken, die zwar schwer zu quantifizieren seien, die Märkte aber stark beeinträchtigen könnten. Die am häufigsten genannten: Eine stärkere Abschwächung des Wachstums in China, der Handelsdisput zwischen den USA und China und die möglichen Auswirkungen eines ungeordneten Ausscheidens Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Alles in allem also ein Umfeld, in dem kurzfristige Überraschungen jederzeit möglich seien. Für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont könnten Investments in deutsche Aktien dennoch lohnenswert sein. So habe die Nachrichtenagentur Bloomberg berechnet, dass deutsche Aktien gemessen an ihrem Kurs-Gewinn-Verhältnis international gesehen zu den günstigsten gehören würden.

In Zeiten starker Kursschwankungen könne es für Anleger sinnvoll sein, regelmäßig einen festen Betrag zu investieren, so wie dies mit einem Fondssparplan möglich sei. Wer ganz regelmäßig Fondsanteile kaufe, egal, ob die Märkte gut oder schlecht gelaufen seien, spare sich die Frage nach dem richtigen Kaufzeitpunkt, die in der Regel kein Anleger auf die Dauer schlüssig beantworten könne.

Zudem gelte für regelmäßiges Sparen: Je früher, desto besser. Anleger, die bereits in jungen Jahren beginnen würden, für ihr Alter vorzusorgen, könnten sich auf den Zinseszins-Effekt verlassen. Dadurch würden sich die Aussichten auf einen langfristigen Anlageerfolg maßgeblich verbessern. Mit den passenden Fondssparplänen könnten Anleger bereits mit einer Einzahlung von 25 Euro pro Monat starten. Sparrhythmus und -raten könnten dabei individuell festgelegt werden. Wie für alle Anlagen an den Kapitalmärkten gelte auch für Sparpläne: Sie könnten Anlegern auch Verluste bescheren, gerade bei kürzeren Anlagezeiträumen. (Ausgabe vom 16.01.2019) (18.01.2019/fc/a/f)


 

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