DWS Zinseinkommen-Fonds: Fangleine für Anleger - Fondsanalyse


18.02.16 13:53
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - In turbulenten Zeiten rückt der Kapitalerhalt in den Fokus. Mit den richtigen Zinsanlagen können Anleger ihr Depot in ruhigeres Fahrwasser navigieren.
Der Rentenfonds DWS Zinseinkommen (ISIN LU0649391066 / WKN DWS037 ) bietet kalkulierbare Erträge ohne vorgegebene Laufzeit, so die Experten von DWS Investments.

Verlust statt Verdienst: 2016 habe Aktien-Anlegern bislang keine Rendite gebracht. Im Gegenteil: Der DAX habe den schlechtesten Januar der Geschichte hingelegt. Manche Experten hätten bereits den Bärenmarkt ausgerufen.

Hohe Schwankungen und teilweise herbe Verluste würden den Sicherheitsinstinkt bei vielen Anlegern wecken. Ziel: Das Portfolio breiter aufzustellen und das Vermögen zu schützen.

Die Wunschlösung erscheine auf den ersten Blick einfach: Regelmäßige, kalkulierbare Erträge bei geringer Volatilität. Früher habe es darauf eine einfache Antwort gegeben: Staatsanleihen. Beispielsweise würden Bundesanleihen oder die amerikanischen Treasuries als besonders gut geeignet gelten. Aber es gebe eben ein Problem bei der Rendite. Wer von der Umlaufrendite noch die Inflation abziehe, rutsche häufig sogar in den roten Bereich und fahre negative Zinsen ein.

Doch Anleger sollten sich keineswegs von Anleihen abwenden. Gerade in der Peripherie Europas würden sich noch Chancen für Investoren bieten. "Im vergangenen Jahr zählten insbesondere die Anlagen in Italien und Spanien zu den positiven Faktoren für die Wertentwicklung", sage Oliver Eichmann, Manager des Fonds DWS Zinseinkommen.

Die Renditen lägen dort deutlich höher als bei Bundesanleihen. Als stabil würden die Papiere ebenfalls gelten. Denn es komme ein entscheidender Faktor hinzu: Die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB). Experten würden davon ausgehen, dass das Anleihen-Ankaufprogramm der EZB auch in diesem Jahr die dominante Rolle an den Märkten spielen dürfte.

Wenn es um Risikovorsorge fürs eigene Vermögen gehe, sollten Sparer auch einen Klassiker nicht außer Acht lassen: Den Pfandbrief. Er gelte als ähnlich sicher wie Bundesanleihen, biete momentan aber attraktivere Zinsen. Ein Beleg dafür: Die letzte Insolvenz einer Pfandbriefbank datiere vom Jahr 1901.

Von einer Kombination aus Pfandbriefen und attraktiven Anleihen profitiere der DWS Zinseinkommen. "In unruhigen Zeiten rückt der Kapitalerhalt in den Vordergrund. Gefragt sind nicht die höchsten Renditen, sondern zuverlässige Erträge", sage Eichmann. Ständig wechselnde Zins-Angebote würden Anlegern jedoch die Suche nach dem richtigen Produkt erschweren.

Abhilfe könne ein aktiv gemanagter Rentenfonds wie der DWS Zinseinkommen schaffen. Zu 43 Prozent investiere der Fonds in Staatsanleihen und zu 14 Prozent in Pfandbriefe. Fondsmanager Eichmann könne bei dem Fonds die Eigenschaften von Einlagenprodukten mit den Möglichkeiten eines Investmentprodukts verbinden.

Anleger würden zudem von regelmäßigen Ausschüttungen (jeweils im März) profitieren und flexibel bleiben, weil keine Laufzeit vorgegeben sei. (Ausgabe vom 17.02.2016) (18.02.2016/fc/a/f)


 

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