Franklin Technology Fund: Investition in die Zukunft - Fondsanalyse


06.08.18 13:30
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - In den letzten Jahren spielt Technologie eine immer größere Rolle in der Weltwirtschaft, so die Experten von Franklin Templeton.


Der Franklin Technology Fund (ISIN LU0109392836 / WKN 937446 ) versuche die zukünftigen Trends und Innovationen ausfindig zu machen, um Anleger daran partizipieren zu lassen.

In den vergangenen fünf Jahren habe der NASDAQ-100-Aktienindex, welcher zahlreiche US-Technologieunternehmen beinhalte, bekannte Indices wie den S&P 500 oder den MSCI World deutlich übertreffen können. Eine Entwicklung, die sich auch auf die Rangfolge der nach Marktkapitalisierung wertvollsten Unternehmen weltweit auswirke. Hätten vor einigen Jahren noch Ölkonzerne und Finanzinstitute die Spitzenpositionen belegt, hätten inzwischen Technologieunternehmen die Oberhand gewonnen. Ende Juni hätten sich laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young unter den teuersten sechs Unternehmen ausschließlich Digitalkonzerne befunden.

Von den Erfolgen der Technologieunternehmen könnten auch auf diesen Themenbereich spezialisierte Fonds, wie beispielsweise der Franklin Technology Fund, profitieren.

Innovationen und die damit einhergehenden Technologien seien heute ein wichtiger Impulsgeber für die Wertschöpfung in der globalen Wirtschaft. Wir befinden uns inmitten einer Phase, in der sich viele Ideen zur gleichen Zeit entwickeln und diese rascher als zunächst angenommen umgesetzt werden, so die Experten von Franklin Templeton. Dies erinnere zu einem gewissen Teil an eine Zeit gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Damals hätten die technische Nutzung des elektrischen Stroms und die Erfindung des Telefons und des Verbrennungsmotors branchenübergreifendes Wachstum beflügelt.

In den letzten Jahren seien der Siegeszug des Computers sowie die Verbreitung des Internets die maßgebenden Entwicklungen gewesen.

Exemplarisch für Branchen mit technologiegetriebenen Themen mit großen Potenzial stünden die Robotik, Genomsequenzierung, Internet der Dinge und Blockchain.

Die Einsatzbereiche von Robotern seien riesengroß. In Zukunft würden vor allem in der Logistik, der industriellen Fertigung, aber auch in der Landwirtschaft und dem Gesundheitswesen vermehrt Roboter eingesetzt werden. Die künstlichen Helfer würden immer mehr Tätigkeiten, die bis dato von Menschen ausgeübt worden seien, übernehmen. Dadurch sollten die Produktivität gesteigert und die Produktionskosten reduziert werden. Ein weiteres wichtiges Feld für Serviceroboter sei der private Gebrauch. Haushaltsroboter werden in unserem Alltag zunehmend Einzug halten, so die Experten von Franklin Templeton.

Eine wachsende Mittelschicht in den Entwicklungsländern, ein sich ausbreitender westlicher Lebensstil, eine weltweite Zunahme der Zivilisationskrankheiten und der größer werdende Anteil älterer Menschen würden für eine steigende Nachfrage nach neuen Behandlungsmethoden und innovativen Medikamenten sorgen. Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieser Medikamente könnte die Genomsequenzierung leisten. Bei diesem Verfahren werde die DNA eines Patienten entschlüsselt, um bestimmte Gene zu identifizieren, die wiederum Einfluss darauf haben könnten, welche Medikamente zur Behandlung von Krankheiten wie beispielsweise Krebs die größte Wirkung haben würden.

Nach dem stationären Internet Ende der 90er Jahre und dem mobilen Internet stehe mit dem Internet der Dinge die nächste bahnbrechende Innovation in den Startlöchern. Während aktuell über 3 Milliarden Menschen regelmäßig online seien, werde das Internet der Dinge diese schon beeindruckende Zahl deutlich übertreffen. Die US-Investmentbank Goldman Sachs schätze, dass bereits bis zum Jahr 2020 rund 28 Milliarden Gegenstände miteinander vernetzt sein würden.

Obwohl die Blockchain-Technologie derzeit noch in den Kinderschuhen stecke und die Anwendungen, die bis dato auf ihr beruhen würden, überschaubar seien, würden viele Experten dieser Technologie zutrauen, eine ähnliche Revolution auszulösen wie einst das Internet. In Zukunft könnte die Blockchain zahlreiche Geschäftsmodelle deutlich vereinfachen, z. B. den Zahlungsverkehr oder den Wertpapierhandel.

In manchen der oben aufgeführten Themen könnten aktuell Investitionen getätigt werden, in anderen wiederum nicht oder nur sehr wenig. Die Weiterentwicklung der jeweiligen Innovationen und Technologien erfolge in unterschiedlichem Tempo und der geeignete Zeitpunkt für Investitionen sei nicht immer der gleiche. Daher könne sich ein aktives Management als äußerst wertvoll erweisen - es diene Anlegern als Wegweiser für diese Themen, wenn der Zeitpunkt für Investitionen gekommen sei.

Der Fondsmanager des Franklin Technology Fund, J. P. Scandalios, filtere Anlageideen auf Basis einer Kombination aus Wachstum, Qualität und Bewertungen. Hierfür orientiere er sich an den Fundamentaldaten eines Unternehmens und fokussiere sich auf hochwertige Aktien mit langfristigem Wachstum, die zu angemessenen Bewertungen gehandelt würden. Ein qualifiziertes und erfahrenes Analystenteam und Vorteile, die sich aus dem Standort nahe dem Silicon Valley ergeben würden, würden die Anstrengungen zur Identifizierung der am besten positionierten Unternehmen unterstützen. Bevorzugt würden starke und wachsende Plattformmodelle, die dank ihrer Benutzer und Partner zunehmend an Macht gewinnen, zahlreiche Optionen für nachhaltiges Wachstum aufweisen und über ein größeres Durchhaltevermögen verfügen würden.

Technologie halte in immer mehr Lebensbereichen Einzug und spiele auch in der Weltwirtschaft eine wichtige Rolle. Anleger, die an dieser Entwicklung partizipieren wollten, könnten im Franklin Technology Fund eine interessante Investmentmöglichkeit finden. Der mit fünf Morningstar-Sternen ausgezeichnete Fonds verfolge einen disziplinierten Bottom-up-Ansatz, um Technologieunternehmen zu identifizieren, die sich langfristige Trends zunutze machen und Wachstumschancen bieten würden.

Chancen:

- Konzentration auf US-Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial, insbesondere aus dem Technologie- und Telekommunikationssektor.
- Lokale Expertise: Regelmäßige Unternehmensbesuche und räumliche Nähe des Investmentteams zu einem Großteil der aufstrebenden Technologieunternehmen im Silicon Valley.
- Ein starkes Investmentteam: Die Franklin Equity Group bestehe insgesamt aus über 40 Analysten/Portfoliomanagern.

Risiken:

- Der Fonds investiere vornehmlich in Aktien von Technologie-Unternehmen aus aller Welt. Wertpapiere dieser Art unterlägen erheblichen Kursbewegungen, die aufgrund von markt- oder unternehmensspezifischen Faktoren plötzlich eintreten könnten. Aufgrund dessen könnten die Wertentwicklung oder etwaige Erträge des Fonds während relativ kurzer Zeiträume erheblich schwanken und unter Umständen zum Kapitalverlust Ihrer Anlage führen.
- Weitere Risiken von erheblicher Relevanz seien: Liquiditätsrisiko.
- Die Experten würden zusätzlich auf die detaillierte Beschreibung der mit der Anlagepolitik des Fonds verbundenen Risiken verweisen, die in den 'Wesentlichen Anlegerinformationen' (KIID) sowie im Abschnitt 'Risikoabwägungen' des aktuellen Verkaufsprospektes aufgeführt würden. (Ausgabe 79 vom August 2018) (06.08.2018/fc/a/f)


 

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