J.P. Morgan Funds - Global Bond Opportunities Fund: Positives Umfeld für Anleihenanleger - Fondsanalyse


26.02.16 13:41
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Kapitalmärkte bieten laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management derzeit ein positives Umfeld für Anleihenanleger, so die Experten von J.P. Morgan Asset Management im Kommentar zum J.P.
Morgan Funds - Global Bond Opportunities Fund (ISIN LU1039371676 / WKN A1XETG) EUR (hedged); ISIN LU0867954264/ WKN A1KA5L, A (acc) USD).

"Das gedämpfte globale Wachstum, die niedrige Inflation sowie die anhaltend unterstützende Zentralbankpolitik stellen gute Bedingungen für Bonds dar", unterstreiche Nicholas Gartside, International Chief Investment Officer für Anleihen bei J.P. Morgan Asset Management in London. Trotz dieser positiven Impulse bleibe es für Anleger im fortwährenden Niedrigzinsumfeld jedoch weiterhin herausfordernd, positive Erträge zu erzielen. Denn inzwischen würden Staatsanleihen in Höhe von mehr als 6 Billionen US-Dollar im negativen Terrain notieren - dies mache es laut Gartside für Anleger notwendig, neue Wege einzuschlagen. "Nicht alle Bonds sind gleich: Wer nicht mit niedrigen oder gar negativen Renditen leben möchte, sollte bewusst etwas mehr Risiko in Kauf nehmen und sich Anleihensegmenten zuwenden, die nach wie vor attraktive Ertragschancen bieten."

Gartside sehe derzeit gleich fünf Anleihensegmente mit interessantem Potenzial, die aus seiner Sicht in den kommenden zwölf Monaten einen Ertrag von bis zu 5 Prozent ermöglichen könnten: Europäische Hochzinsanleihen würden derzeit beispielsweise Rückenwind durch die Liquiditätsspritzen der EZB und den schwachen Euro erhalten. Zudem befinde sich Europa im Vergleich zum US-Hochzinsmarkt in einer früheren Phase des Kreditzyklus und habe einen deutlich geringeren Anteil von Energieunternehmen.

"Im Vergleich zum US-Hochzinsmarkt erscheinen die Renditen in Europa vielleicht weniger attraktiv, aber es darf nicht vergessen werden, dass das allgemeine Zinsniveau in den USA bereits deutlich höher ist. Zudem sind die Ratings der US-Unternehmen qualitativ weniger gut und die Duration fällt dort höher aus. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren sind die Risikoaufschläge in Europa derzeit tatsächlich attraktiver als in den USA", betone Gartside.

Auch US-Hochzinsanleihen seien laut Gartside weiterhin attraktiv, müssten aufgrund des notleidenden Energiesektors aber umso sorgsamer ausgewählt werden, denn es werde in dem Segment sicherlich zu einer höheren Ausfallrate kommen. Auf den Gesamtmarkt bezogen sollten die Ausfälle jedoch im Rahmen bleiben, denn das Risiko einer Rezession in den USA über die kommenden zwölf Monate sei aus seiner Sicht verhältnismäßig gering. Das derzeitige Niveau der Risikoaufschläge im US-Hochzinsmarkt sei allerdings kompatibel mit einem solchen Szenario, weshalb Gartside hier ein erhöhtes Ertragspotenzial sehe, sollte sich das erhöhte Spread-Niveau normalisieren.

Einen Blick würden laut Gartside auch europäische Finanzanleihen lohnen. "Banken haben durch die strengere Regulierung nach der Finanzkrise ihre Reserven und Kapitalrücklagen gestärkt und gleichzeitig Schulden abgebaut - das macht sie für uns interessant." Hybridanleihen würden dabei seiner Meinung nach eine besonders gute Investmentchance bieten. Es gelte allerdings auch in diesem Segment, sehr selektiv vorzugehen, und vorsichtig bei Instituten mit hohem Schwellenländerengagement zu sein. Hingegen seien Banken in Ländern mit starker Regulierung wie UK, Schweiz oder Skandinavien und einem stärkeren Fokus auf das Endkundengeschäft sehr attraktiv.

Ein weiteres interessantes Segment seien sehr langlaufende Unternehmensanleihen mit beispielsweise bis zu 30 Jahren Laufzeit. "Die derzeitige Steilheit der Kreditkurve ist auf einem historisch unvergleichlichen Niveau. Hier sehen wir attraktive Möglichkeiten, vom Zinsrisiko mit qualitativ hochwertigen Unternehmenstiteln zu profitieren."

Staatsanleihen aus Peripheriestaaten der Eurozone stünden in der Gunst von Gartside ebenfalls weit oben: Nach umfangreichen, zum Teil schmerzhaften Einschnitten seien in diesen Ländern mittlerweile positive Veränderungen erkennbar. Die Volatilität werde zwar wahrscheinlich hoch bleiben, dennoch sollten sich die Spreads spanischer und italienischer Staatsanleihen vom aktuellen Niveau deutlich einengen, was attraktive Ertragsmöglichkeiten biete - dies liege zumindest angesichts der Bestätigung durch die EZB, die quantitativen Lockerungsmaßnahmen bis ins Jahr 2017 fortzuführen, nahe. "Während die Staatsanleihen der Kernländer weiterhin auf äußerst niedrigem Renditeniveau verharren und viele Anleihen negativ notieren, bietet die Peripherie also eine echte Alternative", so Gartside.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gestiegenen Volatilität an den Anleihenmärkten seien für Anleiheninvestoren laut Gartside neue Wege sinnvoll: Eine Möglichkeit dabei sei, sich von einer Anleihenbenchmark loszusagen und sich auf flexible Anlagestrategien zu konzentrieren. Die Benchmark binde den Investor üblicherweise in der Duration und beschränke sein Anlagesegment.

Zudem würden Rentenindices gewisse Fehlentwicklungen belohnen: "Die Gewichtung derjenigen Emittenten, die viele Anleihen am Markt platziert haben und sich somit hoch verschulden, steigt automatisch innerhalb des Index - und das in einer Zeit, in der die Rückzahlungsfähigkeit tendenziell sinkt", so der Experte. Mit einem flexiblen, benchmarkunabhängigen Konzept könne man dagegen in die Bereiche investieren, die das höchste Ertragspotenzial aufweisen würden - und zwar ohne Sektorvorgabe und unabhängig von geografischen Regionen.

Eine solche globale und flexible Strategie nutze der J.P. Morgan Funds - Global Bond Opportunities Fund seit inzwischen drei Jahren und investiere unabhängig von Sektoren oder Regionen in die Bereiche mit dem attraktivsten risikoadjustierten Ertragspotenzial. Dabei arbeite das Fondsmanagement mit einer kontinuierlichen Anpassung des Risikos. Der Investmentprozess des Fonds basiere sowohl auf qualitativem als auch auf quantitativem Input der globalen Anleihenexperten. Damit könnten die Fondsmanager - neben Nicholas Gartside seien dies Robert Michele und Iain Stealey - durch ein aktives Durationsmanagement beispielsweise Zinsänderungsrisiken für Anleger minimieren. Da sie nicht an eine Benchmark gebunden seien, würden sie das gesamte Spektrum der Sektoren, von Staatsanleihen bis High Yield nutzen. (26.02.2016/fc/a/f)


 

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