Janus Henderson Global Equity Income Fund: Kräftiger Dividendenanstieg verspricht Rekordjahr 2017 - Fondsanalyse


20.11.17 14:00
Meldung
 
London (www.fondscheck.de) - Die weltweiten Dividenden legten im 3. Quartal kräftig zu, so die Experten von Janus Henderson Investors im Kommentar zum Janus Henderson Global Equity Income Fund (ISIN GB00B3VZC642).


Auf ausgewiesener (unbereinigter) Basis seien sie um 14,5% auf USD 328,1 Milliarden gestiegen - mit Abstand der höchste Wert, der je in einem 3. Quartal registriert worden sei. Das ausgewiesene Wachstum sei so hoch gewesen wie seit über drei Jahren nicht mehr. Üppige Sonderdividenden hätten maßgeblich dazu beigetragen. Der Janus Henderson Global Dividend Index habe vor diesem Hintergrund mit 168,2 ein neues Allzeithoch erreicht, und auch für das Gesamtjahr 2017 deute alles auf ein Rekordwachstum der Dividenden hin.

Die wichtigsten Fakten:

- Die Dividenden seien deutlich um 14,5% gestiegen und mit USD 328,1 Milliarden so hoch gewesen wie noch nie in einem 3. Quartal. Das ausgewiesene Wachstum sei das höchste seit drei Jahren gewesen.

- Das zugrunde liegende Wachstum habe mit 8,4% den höchsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht.

- Alle Regionen hätten auf zugrunde liegender Basis Zuwächse verzeichnet, wobei Hongkong, Australien und Taiwan neue Rekorde aufgestellt hätten.

- Aus den USA sei erneut ein kräftiges Dividendenwachstum gemeldet worden; das Vereinigte Königreich habe einen Wiederanstieg verzeichnet, nachdem die Dividendenzahlungen dort im vergangenen Jahr schwächer ausgefallen seien als in den meisten anderen Ländern; in China seien die Ausschüttungen im dritten Jahr in Folge rückläufig gewesen.

- Die Dividendenprognose für 2017 sei auf die Rekordsumme von USD 1.249 Billionen angehoben worden - das bedeute einen Anstieg um 7,4% auf ausgewiesener beziehungsweise 7,3% auf zugrunde liegender Basis.

Mit stattlichen 8,4% sei das zugrunde liegende, also um Wechselkursbewegungen, Sonderdividenden (Einmalzahlungen) und weitere Faktoren bereinigte Wachstum so hoch gewesen wie zuletzt vor fast zwei Jahren. Auf zugrunde liegender Basis seien aus allen Regionen und Sektoren Zuwächse gemeldet worden, deren Höhe allerdings sehr unterschiedlich ausgefallen sei.

Spitzenreiter sei das Vereinigte Königreich gewesen, das im vergangenen Jahr hinter der übrigen Welt gelegen habe. Am schlechtesten hätten dagegen die Schwellenländer abgeschnitten - das habe vor allem an sinkenden Dividendenzahlungen in China gelegen (im dritten Jahr in Folge).

In Europa würden nur sehr wenige Unternehmen im 3. Quartal eine Dividende ausschütten. Spanien, wo die Dividenden weitaus weniger ungleichmäßig über das Jahr verteilt seien als in den Nachbarstaaten, sei im 3. Quartal mit Abstand der größte Dividendenzahler. Seit einiger Zeit falle das Dividendenwachstum in Spanien geringer aus als in Europa insgesamt, doch es seien Anzeichen einer Verbesserung zu erkennen. Beziehe man den Anstieg des Euro mit in die Betrachtung ein, seien die Dividenden in Spanien auf zugrunde liegender Basis um 13,3% geklettert. Europaweit hätten über 90% der Unternehmen ihre Ausschüttungen gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Dividendenzahlungen in Nordamerika hätten im 3. Quartal eine dominierende Rolle gespielt. 4 von 10 Dollar, die weltweit gezahlt worden seien, seien auf die Region entfallen. Sowohl in den USA (+9,2%) als auch in Kanada (+11,0%) sei ein hohes zugrunde liegendes Wachstum registriert worden. In den USA seien aus allen Sektoren höhere Ausschüttungen gemeldet worden als im Vorjahr. Unter den dividendenstärkeren US-Branchen hätten der Banken-, der Software- und der Halbleitersektor jeweils zweistellige Zuwächse verzeichnet.

Das 3. Quartal bilde in der asiatisch-pazifischen Region (ohne Japan) den Höhepunkt des Dividendenjahrs. Die Ausschüttungen hätten sich deutlich um 36,2% auf USD 69,6 Milliarden erhöht, wozu sehr große Einmalzahlungen in Hongkong wesentlich beigetragen hätten. Doch auch das zugrunde liegende Wachstum sei mit 12,1% imposant gewesen, Hongkong, Australien und Taiwan hätten die bisherigen Rekorde gebrochen. Australien habe durch das Comeback der Bergbaudividenden starken Rückenwind erhalten - steigende Rohstoffpreise und schlankere Kostenstrukturen hätten dem Sektor zu erheblichen Gewinnsteigerungen verholfen.

In China fließe das Gros der Dividenden ebenfalls im 3. Quartal. Die Ausschüttungen seien im Vorjahresvergleich leicht gesunken, sodass 2017 nach mehreren Jahren mit ununterbrochenem Wachstum das dritte Jahr in Folge werden könnte, in dem eine rückläufige Entwicklung zu verzeichnen sei. In anderen Schwellenländern sei das Bild freundlicher gewesen.

Im Vereinigten Königreich hätten die Dividenden im 3. Quartal einen Wiederanstieg erlebt, nachdem das Land im vergangenen Jahr im internationalen Vergleich stark zurückgefallen sei, bedingt durch die Pfund-Abwertung nach dem Brexit-Referendum und eine Welle von Dividendenkürzungen und -streichungen bei einigen der größten börsennotierten britischen Unternehmen. Im 3. Quartal seien die Ausschüttungen auf zugrunde liegender Basis sprunghaft um 17,5% gestiegen - dieser drastische, weltweit unübertroffene Zuwachs sei zum großen Teil dem Bergbausektor zu verdanken gewesen. Die ausgeschütteten USD 29,6 Milliarden hätten auf ausgewiesener Basis einem Plus von 12,7% entsprochen.

Janus Henderson habe seine Prognose für 2017 in Anbetracht der weltweit positiven Dividendenentwicklung auf die Rekordsumme von USD 1.249 Billionen angehoben. Das entspreche einem Plus von 7,4% auf ausgewiesener und 7,3% auf zugrunde liegender Basis. Im Jahresverlauf habe Janus Henderson seine ursprüngliche Prognose um USD 91 Milliarden nach oben korrigiert.

Ben Lofthouse, Global Equity Income Fund Manager bei Janus Henderson, sage: "In den letzten Jahren ist es nur selten vorgekommen, dass die Dividenden in allen Regionen der Welt gleichzeitig gestiegen sind. Die lange erwartete Normalisierung der Weltwirtschaft nach der globalen Finanzkrise dauert an, und vor diesem Hintergrund wächst die Zuversicht, und die Gewinne der Unternehmen steigen. Ertragsorientierte Anleger profitieren von dieser Entwicklung, da höhere Gewinne auch zu höheren Dividenden führen."

"Nach den Rekordergebnissen des 2. und 3. Quartals deutet alles darauf hin, dass die weltweiten börsennotierten Unternehmen in diesem Jahr so hohe Dividendenzahlungen leisten werden wie noch nie zuvor. Das zugrunde liegende Wachstum ist ungefähr doppelt so hoch wie von uns zu Beginn des Jahres erwartet. Dazu hat insbesondere das breit angelegte, synchron verlaufende globale Wirtschaftswachstum beigetragen. Das ausgewiesene Dividendenwachstum wurde unterdessen durch den schwächeren US-Dollar und höhere Sonderdividenden gestärkt." (20.11.2017/fc/a/f)


 

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