LBBW Aktien Europa-Fonds: 01/2016-Bericht, Performance von -7,39% - Fondsanalyse


10.02.16 10:00
Meldung
 
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Europa-Fonds (ISIN DE0009780221 / WKN 978022 ) investiert breit gestreut und über alle Branchen hinweg an den europäischen Aktienmärkten, so die Experten von LBBW Asset Management.


Sein Ziel sei eine überdurchschnittliche Partizipation an der langfristigen Entwicklung dieser Märkte. Schwerpunktmäßig würden Aktien aus den lokalen und gesamteuropäischen Blue Chip-Indices (Beispiele: DAX, EURO STOXX) erworben, ausgewählte Werte aus dem Bereich kleinerer und mittelgroßer Werte würden beigemischt. Um möglichst umfassend an der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte zu partizipieren, könne das Fondsmanagement mehrgleisig fahren: Im Fokus stünden europäische Standardwerte (bis zu 100% des Fondsvolumens). Je nach Markteinschätzung könnten jedoch auch bis zu 25% in mittelgroße, bis zu 10% in kleinere europäische Aktiengesellschaften und bis zu 5% in aktiennahe Wandelanleihen oder Genussscheine investiert werden.

Die europäischen Aktienmärkte hätten das Jahr 2016 mit deutlichen Verlusten gestartet. Bereits am ersten Handelstag habe der deutsche Leitindex DAX den schlechtesten Jahresstart seit 28 Jahren hingelegt. Der Auslöser sei erneut ein Einbruch an der chinesischen Börse gewesen, der neue Ängste vor einer konjunkturellen Abschwächung in China geschürt habe. Für Verunsicherung habe auch der weitere Ölpreisverfall unter 30 US-Dollar je Barrel gesorgt.

Die Aussicht auf weitere Geldspritzen der EZB und die Erholung der Ölpreise hätten den Ausverkauf an den Aktienmärkten zum Monatsende hin zunächst zum Stoppen gebracht. Auch die von der japanischen Notenbank eingeführten Negativzinsen hätten Anleger veranlasst, bei Aktien wieder zuzugreifen.

Die paneuropäischen Indices (STOXX Europe 50: -6,9%; STOXX Europe 600: -6,9%) sowie die Euroland-Indices (EURO STOXX 50: -7,3%; Euro STOXX: -6,8%) hätten im Januar kräftig nachgegeben. Der deutsche Leitindex DAX habe -8,8% verloren. Auch der MDAX (-6,2%) sowie der TecDAX (-7,8%) hätten sich negativ entwickelt. Die amerikanischen Indices auf Eurobasis hätten ebenfalls deutlich nachgegeben (S&P 500: -5,0%; NASDAQ: -7,8%).

Auf STOXX-Ebene hätten sich die Sektoren Food & Beverage (-0,7%), Personal & Household Goods (-0,8%) und Utilities (-1,4%) am stärksten gezeigt, während die Branchen Automobiles & Parts (-16,3%), Banks (-14,5%) sowie Basic Resources (-12,1%) die schlechteste Entwicklung verzeichnet hätten.

Ein Cocktail an schlechten Nachrichten mit konjunkturellen Sorgen bezüglich China und USA, gepaart mit einem starken Ölpreisverfall, habe für den schlechtesten Monatsstart seit vielen Jahren gesorgt. Der LBBW Aktien Europa habe im Januar 7,39% verloren und sich damit ähnlich schwach entwickelt wie die führenden europäischen Märkte. Kein Sektor habe ein Plus geschafft, defensive Werte seien noch am stabilsten gewesen. Deutliche Einbußen hätten dagegen Zykliker wie Autos oder Banken verzeichnet. Zwar seien die Experten bei Banken untergewichtet gewesen, das gleiche gelte allerdings auch für den relativ stabilen Sektor Nahrungsmittel, der zum Teil sehr hoch bewertet sei.

Normalerweise seien auch Pharmawerte in solchen volatilen Marktphasen klassische Outperformer; da insbesondere die Schwergewichte Novartis und Roche mit ihren Q1-Zahlen nicht vollständig hätten überzeugen können, sei dies leider nicht der Fall gewesen. Mit Siemens und Kone habe es jedoch auch Lichtblicke gegeben; beide hätten am Berichtstag deutlich zulegen können. Freundliche Kurse bei Philips hätten die Experten zum endgültigen Ausstieg genutzt; die Position in Linde, die sowohl vom Chart als auch fundamental bei ca. 120 Euro attraktiv erschien, hätten sie getauscht. Nun würden sie hoffen, dass die anstehende Berichtssaison für eine gewisse Bodenbildung sorgen könne. (Stand vom 29.01.2016) (10.02.2016/fc/a/f)


 

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