LBBW Dividenden Strategie Euroland RT-Fonds: 12/2015-Bericht, Wertrückgang von 3,68% - Fondsanalyse


29.01.16 13:39
Meldung
 
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Dividenden Strategie Euroland RT (ISIN DE000A0NAUL6 / WKN A0NAUL ) investiert überwiegend in Aktien führender Unternehmen aus dem Euroraum, die sich durch eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auszeichnen, so die Experten von LBBW Asset Management.


Zu den Auswahlkriterien würden neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite die Stabilität der Bilanzstruktur, Ertrags- bzw. Substanzstärke und gute Wachstumsperspektiven des Unternehmens gehören. Ziel des Fonds sei es, eine überdurchschnittliche Wertentwicklung im Vergleich mit dem Euroland-Aktienmarkt zu erwirtschaften.

Der Fondsmanager betreibe Stock-Picking, d.h. er orientiere sich an keinem Index und an keiner vorgegebenen Länder- oder Branchengewichtung. Der Schwerpunkt der Anlagen liege derzeit bei großen Unternehmen aus den führenden Aktienindices, welche durch aussichtsreiche kleinere Werte (MidCap und SmallCap) ergänzt würden.

Zum Jahresende hin hätten die europäischen Aktienmärkte ihre Vormonatsgewinne wieder abgegeben und tiefer geschlossen. Zum Monatsbeginn habe zunächst die Europäische Zentralbank belastet, die ihr Anleihekaufprogramm um mindestens sechs Monate bis März 2017 verlängert habe. Die Investoren hätten jedoch gehofft, dass die EZB ihr Programm nicht nur verlängern, sondern auch das Volumen ihrer monatlichen Käufe erhöhen würde.

Um die unverändert schwache Inflationsrate im Euroraum zu erhöhen, sei der Einlagezins, zu dem Banken ihr Geld kurzfristig anlegen könnten, um weitere -10 Basispunkte auf nun -0,3% gesenkt worden. Die EZB wolle Banken damit zwingen, überschüssige Liquidität über Kredite in den Wirtschaftskreislauf zu bringen, sodass die Konjunktur weiter an Schwung gewinne.

Auch der weiter stark gefallene Ölpreis habe belastend auf die Aktienmärkte gewirkt, da Sorgen über eine sinkende Nachfrage und folglich eine global schrumpfende Wirtschaftsaktivität zugenommen hätten. Zudem hätten die Ölförderstaaten der OPEC seit nunmehr über einem Jahr ihr Angebot erhöht, um Konkurrenten mit höheren Förderkosten, wie die Schieferöl-Produzenten aus den USA, vom Markt zu verdrängen.

Zur Monatsmitte hin sei die lange erwartete Zinserhöhung der US-Notenbank positiv aufgenommen worden. Die FED habe zum ersten Mal seit fast zehn Jahren den Leitzins leicht erhöht. Die amerikanische Wirtschaft wachse vergleichsweise kräftig, weshalb niedrige Zinsen, die das Wachstum ankurbeln sollten, nicht mehr nötig seien.

Die paneuropäischen Indices (STOXX Europe 50: -5,1%; STOXX Europe 600: -4,5%) sowie die Euroland-Indices (EURO STOXX 50: -6,2%; EURO STOXX: -5,0%) hätten im Dezember kräftig nachgegeben. Der deutsche Leitindex DAX habe 5,6% verloren. Auch der MDAX (-3,8%) sowie der TecDAX (-1,5%) hätten sich negativ entwickelt. Der Rückgang der amerikanischen Indices auf Eurobasis sei geringer ausgefallen (S&P 500: -0,6%; NASDAQ: -0,8%).

Auf STOXX-Ebene hätten sich die Sektoren Travel & Leisure (+1,7%), Health Care (-1,3%) und Utilities (-2,0%) am stärksten gezeigt, während die Sektoren Basic Resources (-12,0%), Oil & Gas (-10,0%) sowie Chemicals (-7,2%) die schlechteste Entwicklung verzeichnet hätten.

Mit einer Performance von -3,68% habe der LBBW Dividenden Strategie Euroland RT im Dezember vor den relevanten Marktindices gelegen (EURO STOXX 50: -6,16% und der Benchmark EURO STOXX: -5,03%). Der EURO STOXX Select Dividend 30 habe bei -4,25% gelegen.

Zum Jahresende liege der Fonds mit einer Wertentwicklung von 13,53% um 2,27% vor seiner Benchmark EURO STOXX. Der EURO STOXX Select Dividend 30 habe lediglich 9,7% erreichen können.

Bei der Performanceattribution nach "Branchen" seien im Dezember die Sektoren Chemie, Industrie und Konsum im Beitrag besser relativ zur Benchmark gewesen; auf der anderen Seite hätten die Experten mit den Gewichtungen in der Medienbranche, den Bauwerten und dem Energiesektor weniger gut gelegen.

Auf der Einzeltitelebene seien in der Performanceattribution Aktien wie z.B. die deutsche Bayer, die spanische Telef√≥nica und der belgische Bierbrauer Anheuser Busch (jeweils bedingt durch eine Untergewichtung) positiv herausgestochen. Weniger erfolgreich zur Benchmark hätten die Experten mit den Übergewichtungen in Philips, Deutsche Post sowie den französischen Bankaktien Natixis und BNP Paribas gelegen.

Der Schwerpunkt der Investitionen nach Ländern habe in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden gelegen. Die größten Branchen im Fonds seien Industriegüter, gefolgt von Banken, Versicherungen und Chemie gewesen. (Stand vom 30.12.2015) (29.01.2016/fc/a/f)


 

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