LBBW Rohstoffe 1 R-Fonds: 03/2018-Bericht, Wertzuwachs von 0,3% - Fondsanalyse


26.04.18 11:30
Meldung
 
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des LBBW Rohstoffe 1 (ISIN DE000A0NAUG6 / WKN A0NAUG ) ist es, den Anteilseignern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des LBBW TOP-10-ROHSTOFF-INDEX ER gekoppelt ist, so die Experten von LBBW Asset Management.


In Bezug auf die Rohstoff-Erträge schließe der Fonds daher Swaps auf den LBBW TOP-10-ROHSTOFF-INDEX ER ab. Der Index enthalte zehn Rohstoffe aus den Sektoren Energie sowie Edel- und Basismetalle. Dabei würden die Sektoren Land- und Viehwirtschaft nicht berücksichtigt. Die Rohstoffe würden im vierteljährigen Rhythmus überprüft, gegebenenfalls ausgetauscht und mit jeweils 10% gewichtet. Bevorzugt würden dabei Rohstoffe mit einer attraktiven Terminkurve (positive Rollrendite).

Die Edelmetalle Gold und Silber hätten im vergangenen Monat März in einer relativ engen Handesspanne notiert und würden einen richtungsweisenden Ausbruch erwarten lassen. Neben fundamentalen Gründen die Edelmetalle selbst betreffend sei auch der amerikanische Dollar als Impulsgeber ausgefallen, der im Betrachtungszeitraum ebenfalls seitwärts notiert habe. Es scheine, als hätten die Marktteilnehmer aktuell eine passive Haltung eingenommen, und warteten auf ein Signal, dass dem seitwärts tendierenden Markt endlich eine Richtung gebe.

Dabei sei im Edelmetallsegment die aktuelle Positionierung der Silberspekulanten besonders auffällig. Diese sei so tief wie noch nie seit Aufzeichnung der Daten im Jahr 1993. In Anbetracht dieses Extremwerts wachse zunehmend das Risiko eines so genannten "Short-Squeeze". Hiermit werde der Umstand beschrieben, dass sich die Marktteilnehmer innerhalb kürzester Zeit wieder mit Silberkontrakten eindecken und somit den Preis nach oben katapultieren könnten.

Die Basismetalle hätten sich im vergangenen Monat etwas schwächer gezeigt. Beispielsweise scheine beim Aluminium die Versorgungslage immer noch recht gut zu sein. Aber die jüngst eingeführten US-Importzölle könnten sich als belastender Faktor für den Preis des Leichtmetalls herausstellen. Das eigentlich für die USA produzierte Aluminium werde nun voraussichtlich an anderer Stelle zu wahrscheinlich niedrigeren Preisen auf den Markt kommen.

Die Rohöllager in den Vereinigten Staaten von Amerika hätten sich über die letzten Monate wieder normalisiert und befänden sich nun in der Nähe ihres 5-Jahres-Durchschnitts. Im landesweit wichtigsten Lager in Cushing hätten sich die jüngsten Lagerdaten sogar dem 5-Jahres-Tief genähert. Trotz der zuletzt wieder verstärkten Bohraktivität in den USA sei aktuell noch kein Umschwung in Richtung zunehmender Lagerhaltung zu beobachten.

Der festere Ölpreis sorge nun allerdings dafür, dass in der OPEC vereinzelt Stimmen laut würden, die sich gegen eine Fortführung der aktuellen Produktionskürzungen aussprechen würden. Die Mehrheit der Mitglieder, inklusive Saudi-Arabien als größte Partei, wolle die aktuellen Vereinbarungen jedoch bis Jahresende weiterhin umsetzen. Neben den abgestimmten Kürzungen würden auch unerwünschte Ausfälle dazu führen, dass der Rohölmarkt eine leichte Tendenz zur Unterversorgung aufweise. Insbesondere das krisengebeutelte Venezuela sei hier anzuführen. Das Land habe die größten Ölvorkommen der Welt; ihm mangle es jedoch am nötigen Geld um diese zu heben. Wenn die OPEC an ihrer geplanten Gesamtquote für die Produktion festhalten wolle, um den Ölpreis stabil zu halten und nicht unnötig in die Höhe zu treiben, werde es eventuell nötig sein die venezolanischen Ausfälle zu kompensieren.

Der LBBW Rohstoffe 1 R habe im Monatsverlauf um 0,3% zulegen können. Positive Beiträge zur Gesamtperformance hätten insbesondere die Energieträger geliefert. Allen vorangestanden hätten die beiden Rohölsorten Brent und WTI mit 7 bzw. 6,5 Prozent. Die Metalle im Portfolio hätten geschwächelt. Platin habe nach einem starken Jahresstart wieder etwas abgeben müssen, und die Basismetalle Zink, Blei und Kupfer hätten sich im März schwach entwickelt. Das Vergleichsvermögen, der Bloomberg Commodity Index ex Agriculture & Livestock, habe den Fonds mit einer Wertsteigerung von 1% auf Monatssicht schlagen können.

Der im LBBW Rohstoffe 1 verwendete Index habe sein Portfolio turnusgemäß Mitte Januar gerollt. Dabei sei es im Vergleich zum vierten Quartal 2017 zu einer Änderung gekommen. Das Edelmetall Silber habe das Feld für Kupfer geräumt. Die Indexplatzierung setze sich nun für das aktuelle Rollquartal aus Heizöl, Rohöl (WTI), Rohöl (Brent), Gasöl, Zink, Zinn, Blei, Kupfer, Gold und Platin zusammen. Keine Berücksichtigung fänden bis April Benzin, Erdgas, Aluminium, Silber und Nickel. Der nächste Rolltermin sei für den 11. April 2018 vorgesehen gewesen. (Stand vom 29.03.2018) (26.04.2018/fc/a/f)


 

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