M&G Global Dividend Fund: "View from the Desk" September 2018 - Fondsanalyse


19.10.18 14:00
Meldung
 
London (www.fondscheck.de) - Stuart Rhodes, Manager des M&G Global Dividend Fund (ISIN GB00B39R2S49 / WKN A0Q349 ) bei M&G Investments, geht im aktuellen "View from the Desk" ausführlich auf die Entwicklungen der Märkte im September 2018 ein, erläutert positive und negative Beiträge zum Portfolio und beschreibt die vorgenommenen Veränderungen im Portfolio.


Globale Aktien hätten ihre Gewinne im September gefestigt, und der MSCI ACWI Index habe am Monatsende im Großen und Ganzen unverändert geschlossen. Japan habe die beste Entwicklung verzeichnet; der Nikkei 225 sei wieder auf Niveaus wie zuletzt in den 1990er Jahren gestiegen und habe dabei von einer kräftigen Rally in der zweiten Monatshälfte profitiert. Die Wertentwicklung in Europa sei einem ähnlichen Muster gefolgt, während die Outperformance der US-Märkte sanfter verlaufen sei. Doch auch der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average seien dabei auf Rekordhochs geklettert. Die Region Asien-Pazifik ohne Japan sowie die Schwellenländer seien nach wie vor zurückgeblieben und hätten am Monatsende im Minus geschlossen.

Aus der Sektorperspektive habe Energie die beste Entwicklung verzeichnet, da der Ölpreis (WTI) gestiegen sei. Von den zyklischen Segmenten des Marktes hätten Industrie- und Grundstoffwerte überdurchschnittlich abgeschnitten, während Finanzwerte zurückgeblieben seien, da Banken schwächer notiert hätten. Die Sektoren Technologie und zyklische Konsumgüter seien ebenfalls zurückgeblieben, da Werte wie Apple und Amazon.com unter ihre zuletzt erreichten Hochstände gesunken seien. Die Erträge in den defensiven Sektoren seien durchwachsen gewesen: Während die Telekommunikation und das Gesundheitswesen den Markt übertroffen hätten, hätten sich der Versorger- und der Basiskonsumgütersektor schwer getan.

Vergangene Wertentwicklungen seien kein Indikator für zukünftige Erträge. Wechselkursänderungen würden sich auf den Wert der Anlage auswirken.

Der Fonds habe eine positive Rendite erzielt und den MSCI ACWI Index übertroffen. Die Experten hätten PepsiCo gekauft und British American Tobacco (BAT) im Basiskonsumgütersektor verkauft. Microsoft habe seine Dividende um 10% erhöht.

Die Titelauswahl sei der wichtigste Faktor für die Überschussrendite des Fonds gewesen; die Engagements der Experten in den Sektoren Grundstoffe und Technologie hätten dabei am stärksten zum Wertzuwachs beigetragen.

Methanex habe den größten positiven Beitrag geleistet. Die Aktie des Methanolproduzenten habe in US-Dollar um mehr als 8% zugelegt und sei auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Die Aktie habe aufgrund des günstigen Umfelds für Methanol eine Rendite von 33% erzielt. Während des Anstiegs hätten die Experten ihr Engagement erneut reduziert, um die Positionsgröße zu steuern. Sie hätten die Anzahl der Methanex-Aktien im Portfolio in diesem Jahr um über 25% reduziert, würden den Titel jedoch nach wie vor für deutlich unterbewertet halten.

Gibson Energy habe unter den Positionen der Experten in Titeln mit Energiebezug auch eine Outperformance erzielt. Die Aktie des kanadischen Midstream-Unternehmens habe 7% zugelegt und die Gewinne im laufenden Jahr auf 19% ausgebaut.

Broadcom habe sich dem Trend im Halbleiterbereich entziehen können und im Technologiesektor positiv zu Buche geschlagen. Die in den USA notierten Aktien hätten sich von ihrer jüngsten Schwäche erholt und den Monat 13% höher beendet, nachdem das Unternehmen unerwartet gute Gewinne gemeldet habe und die Umsatzprognosen die Erwartungen übertroffen hätten.

Die Aktien von Union Pacific seien um 8% gestiegen, als die Pläne des US-Eisenbahnunternehmens zur Verbesserung der Sicherheit, Zuverlässigkeit und betrieblichen Effizienz positiv aufgenommen worden seien. Pandora habe aufgrund von Spekulationen, dass Private-Equity-Firmen möglicherweise das dänische Schmuckunternehmen kaufen würden, 5% zugelegt.

Die südafrikanische Imperial Holdings habe den größten negativen Beitrag zur Performance geleistet, weil die schlechte Stimmung gegenüber Schwellenländern die Aktie belastet habe. Die Fundamentaldaten des Unternehmens seien indes sehr ordentlich. Imperial Holdings sei bei der Aufspaltung in zwei börsennotierte Geschäftsbereiche weiter auf gutem Weg; die Umsetzung dieser Pläne erfolge voraussichtlich im vierten Quartal. Nach Meinung der Experten werde die neue strategische Ausrichtung die operative Effizienz der beiden neuen Unternehmen steigern und dadurch letztlich einen Mehrwert für die Aktionäre schaffen.

Halbleitertitel hätten zu den größten Verlustbringern gezählt; Bedenken rund um das Angebot und die Preise hätten zu nachgebenden Aktienkursen in der Branche geführt. Davon seien unter anderem Tokyo Electron, ASML und Lam Research betroffen gewesen. Die Experten hätten die Gelegenheit genutzt, um die kürzlich gekauften Bestände in Tokyo Electron und Lam Research aufzustocken. Die Aktie von ASML habe immer noch eine Rendite von 28% erzielt, seit die Experten den Titel im August 2017 erstmals gekauft hätten.

Die Aktien von Wells Fargo hätten aufgrund von Bedenken verloren, dass die operative Performance weiterhin schwächer ausfallen werde als die von anderen US-Banken. Imperial Brands habe sich in einem Markt schwer getan, in dem defensive Titel nach wie vor kaum gefragt seien, aber bestätigt, dass man auf einem guten Weg sei, ein Gesamtjahresergebnis entsprechend den Prognosen zu erzielen.

Die Experten hätten PepsiCo gekauft, das globale Nahrungsmittel- und Getränkeunternehmen, zu dem Marken wie Pepsi, Frito-Lay, Gatorade, Quakers Oats und Tropicana zählen würden. Die Snack-Sparte, zu der auch Doritos gehöre, habe ein Wachstum erzielt, das in der Branche seinesgleichen suche, und leiste bedeutende Beiträge zum Gewinn des Unternehmens. PepsiCo werde die eigenen Prognosen in Bezug auf das Gewinnwachstum, die Generierung freier Cashflows und die Barausschüttungen an die Aktionäre sehr wahrscheinlich erfüllen und weiter in das Geschäft investieren, um das langfristige Wachstum zu sichern. Ein Beleg für das klare Bekenntnis des Unternehmens zu Barausschüttungen sei die Anhebung der Dividende um 15% in diesem Jahr; nachdem sich die Aktien zuletzt unterdurchschnittlich entwickelt hätten, würden sie bei einer Rendite von über 3% attraktiv bewertet wirken.

Die Experten hätten den Verkauf der Position in British American Tobacco (BAT) abgeschlossen, die sie seit geraumer Zeit reduziert hätten, weil sie der Ansicht gewesen seien, dass PepsiCo bessere defensive Merkmale für das Portfolio bieten würde. Von Imperial Brands und der günstigen Bewertung des Titels seien die Experten weiterhin überzeugt.

Die Anzahl der Fondspositionen sei bei 44 geblieben. Im Laufe der Zeit möchten die Experten die Anzahl wieder auf den historischen Durchschnittswert von 50 erhöhen. Der Fonds halte eine relativ geringe Anzahl von Anlagen und könne daher größere Preisausschläge verzeichnen als ein Fonds mit einer größeren Anzahl von Positionen.

Das Engagement des Fonds in "Qualität" habe weitgehend unverändert bei 44,8% gelegen. Die Gewichtung dieses Segments bleibe unter der langjährigen Spanne von 50 bis 60%, da die Experten die hohen Bewertungen vieler defensiver Titel schon seit Langem vor Schwierigkeiten stellen würden. Der wahllose Ausverkauf bei Aktien mit regelmäßiger Ertragsgenerierung (Bond Proxies) in einem Umfeld steigender Zinsen habe die Bewertungen auf ein angemesseneres Niveau verringert, insbesondere im Basiskonsumgütersektor, was den Experten in Zukunft mehr Chancen wie bei PepsiCo bieten könnte.

Das Engagement im Segment "Vermögenswerte", der zyklischen Komponente des Fonds, sei auf 35,1% gesunken, da die Experten Helmerich & Payne reduziert hätten, um das Engagement im Energiesektor zu steuern. Ihr zyklisches Engagement bewege sich weiterhin oberhalb der langjährigen Spanne von 20 bis 30%, vor allem aufgrund der attraktiven Anlagechancen im Energiebereich. Die Gewichtung des Segments "schnelles Wachstum" im Fonds habe bei 16,1% und damit eher am oberen Ende der langjährigen Spanne von 10 bis 20% gelegen.

Microsoft habe seine Dividende um 10% erhöht. Diese habe sich damit mehr als verdreifacht, seit die Experten die Aktie vor fast zehn Jahren erstmals gekauft hätten; im selben Zeitraum habe sich der Aktienkurs mehr als verfünffacht. (Ausgabe vom 18.10.2018) (19.10.2018/fc/a/f)


 

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