Metzler Multi Flex Defensiv-Fonds: Jahresbericht zum 31. Oktober 2011


05.03.12 10:15
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Ziel des Metzler Multi Flex Defensiv (ISIN DE000A0YJMR8 / WKN A0YJMR ) ist es, durch die dynamische Allokation von Aktien, Renten und Kasse eine attraktive Rendite bei moderatem Risiko zu erwirtschaften, so die Experten von Metzler Asset Management.


Dabei definiere sich Risiko zum einen durch eine geringe Volatilität und zum anderen durch eine angestrebte Wertuntergrenze, die zum Ende des Kalenderjahres nicht unterschritten werden solle. Für den Zeitraum 1. November 2010 bis 31. Dezember 2010 habe die Wertuntergrenze bei 96% des Wertes zum 1. Januar 2010, für den Zeitraum 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 ebenfalls bei 96% des Wertes vom 1. Januar 2011 gelegen.

Unabhängig von der Wertuntergrenze sei das Ziel des Fonds, eine Rendite oberhalb der Geldmarktrendite zu erreichen. Hierzu würden gezielt Kursschwankungs- und Zinsänderungsrisiken eingegangen. Durch die dynamisch angepassten Aktien- und Rentenquoten würden die Experten aber nur solche Risiken eingehen, die im Hinblick auf das Einhalten der angestrebten Wertuntergrenze tragbar erscheinen würden. Damit werde das Risiko im Portfolio im Vergleich zu statischen Anlagen reduziert - sowohl in puncto Wertschwankungen als auch in puncto maximalem Verlust, der bei ungünstigen Marktkonstellationen entstehen könne.

Der Fonds sei in das Geschäftsjahr mit einer Aktienquote von 14% und einem Rentenanteil von 60% gestartet, was einer Duration auf Fondsebene von gut 3,8 Jahren entsprochen habe. In den zwei Monaten bis zum Jahresende 2010 hätten die Kurse an den Aktienmärkten leicht nachgegeben: So habe der marktbreite europäische Aktienindex EURO STOXX 50 0,65% an Wert verloren. Damit sei auch die Aktienquote im Portfolio nahezu unverändert geblieben.

Im selben Zeitraum seien dagegen die Renditen für deutsche Staatsanleihen gestiegen, was zu deutlich sinkenden Kursen geführt habe - so zum Beispiel beim Rentenindex JPM Deutschland von 1,5%. Der Kursrückgang habe sich auch im Fonds widergespiegelt - in einer bis zum 31. Dezember 2010 auf 40% des Fondsvermögens reduzierten Rentenquote. Infolge der beschriebenen Marktentwicklungen habe der Fonds in den letzten beiden Monaten des Jahres 2010 einen Wertverlust von 1,35% verzeichnet.

Zu Beginn des Jahres 2011 sei die Wertuntergrenze des Fonds neu fixiert worden: auf 96% des Fondspreises vom 1. Januar 2011, bewertet zu den Kursen vom 31. Dezember 2010.

Das Geschehen an den Finanzmärkten im Jahr 2011 sei in Europa von einer sich deutlich verschärfenden Staatsschuldenkrise dominiert worden. Immer neue Versuche, einzelne Staaten vor der Insolvenz zu retten und die Europäische Währungsunion zu erhalten, hätten die Kurse an den Aktien- und Rentenmärkten enorm schwanken lassen. So habe der marktbreite europäische Aktienindex EURO STOXX 50 bis zum Berichtsstichtag über 12% an Wert verloren.

Damit in Einklang habe sich die Aktienquote deutlich reduziert - insbesondere Ende Juli und Anfang August - und am Berichtsstichtag 5,75% des Fondsvermögens betragen. Die Verunsicherung der Marktteilnehmer habe sich auch in einer immer größeren Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen nieder geschlagen. Die Rendite zehnjähriger deutscher Schuldpapiere habe damit immer neue Tiefststände erreicht.

In diesem Umfeld sei der Rentenindex JPM Deutschland bis zum Berichtsstichtag deutlich um 7,02% gestiegen. Unter diesen günstigen Rahmenbedingungen für das Rentensegment des Fonds sei die Rentenquote im Portfolio bis zum Berichtsstichtag konsequent auf 73,06% oder eine Duration von 4,7 Jahren erhöht worden. Dank des deutlichen Übergewichts in Rentenpapieren hätten sich die Verluste aus dem Aktiensegment mehr als ausgleichen lassen: Der Fonds habe dadurch vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Oktober 2011 einen Wertzuwachs von 0,59% verzeichnet.

Im Berichtszeitraum habe der Fonds Gewinne in Höhe von 972 TEUR realisiert, welche zu fast 100% aus Finanzterminkontrakten gestammt hätten. Gleichzeitige habe der Fonds Verluste in Höhe vom 1.336 TEUR realisiert. Diese würden zu 11% aus Wertpapieren, und zu 89% aus Finanzterminkontrakten stammen. Im Berichtszeitraum habe der Fonds einen leichten Wertverlust von 0,73% verzeichnet.

In der Allokation seien alle Absicherungsgeschäfte (Futures) des Fonds berücksichtigt. Die Rentenquote werde in Anlehnung an die Duration des Rentenindex JPM Deutschland berechnet. (05.03.2012/fc/a/f)


 

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