UniEuroRenta Corporates A-Fonds: 12/2015-Bericht, Risikopositionen etwas reduziert - Fondsanalyse


25.01.16 12:45
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Hauptthema am europäischen Unternehmensanleihemarkt war im Dezember die Geldpolitik der Zentralbanken, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroRenta Corporates A-Fonds (ISIN LU0117072461 / WKN 940637 ).


Zunächst habe zu Monatsbeginn die Europäische Zentralbank (EZB) eher von der negativen Seite überrascht. Die Marktteilnehmer hätten ein wenig mehr erwartet als eine um sechs Monate erweiterte zeitliche Erweiterung des Ankaufprogramms und der Senkung des Einlagenzinses auf minus 0,3 Prozent. Die beschlossenen Maßnahmen seien letztlich mit Enttäuschung aufgenommen worden. Die US-Notenbank FED hingegen habe Mitte Dezember den schon lange erwarteten ersten Zinsschritt vollzogen und den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. In Erwartung einer künftig umsichtigen Zinspolitik der FED sei die Marktreaktion trotz der Erhöhung hingegen verhalten gewesen.

In der Summe hätten beide Ereignisse letztlich aber nur geringen Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmensanleihemärkte gehabt. Deutlichen Einfluss habe hingegen die anhaltende Rohstoffschwäche gehabt. Insbesondere der sich fortsetzende Ölpreisverfall, der im Dezember zu neuen Tiefständen geführt habe, habe auf die Anleihenotierungen entsprechender Unternehmen gedrückt. Die fragile Lage im Rohstoffsektor habe dann auch die Ratingagenturen auf den Plan gerufen. So sei es etwa bei Anglo American und Glencore zu Herabstufungen der Kreditwürdigkeit gekommen.

Darüber hinaus habe in Richtung Monatsende die Erwartung eines hohen Angebotes an neuen Anleihen zu Beginn 2016 auf dem Markt gelastet. Insbesondere im Bereich Investment-Grade hätten sich die Anleger, auch im Rahmen abnehmender Marktliquidität, eher zurückhaltend gezeigt. In der Summe hätten europäische Unternehmensanleihen mit Rating Investment Grade im Dezember auf Indexebene (BofA Merrill Lynch Euro Corporate Index, ER00) einen Wertrückgang von 0,8 Prozent verzeichnet.

Im Portfolio seien im Monatsverlauf die Risikopositionen etwas reduziert worden. Das Management habe in erster Linie Papiere mit niedrigen Ratingstufen verringert. Die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer (Duration) der im Portfolio gehaltenen Anleihen sei auf neutralem Niveau geblieben, damit seien keine zusätzlichen Zinsänderungsrisiken eingegangen worden. (Stand vom 31.12.2015) (25.01.2016/fc/a/f)


 

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