UniEuroRenta-Fonds: 01/2016-Bericht, Trennung von langlaufenden Staatsanleihen aus Peripherieländern - Fondsanalyse


18.02.16 10:00
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Europäische Staatsanleihen starteten überaus freundlich in das neue Handelsjahr und waren durchweg sehr gesucht, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniEuroRenta (ISIN DE0008491069 / WKN 849106 ).


Anleger hätten sich zu Jahresbeginn zunächst erneut um China gesorgt. Dort habe eine neue Währungspolitik verunsichert. Schnell habe sich der Blick der Investoren dann aber auf die USA gerichtet. Wichtige Frühindikatoren seien schwächer als erwartet ausgefallen. Die Marktteilnehmer hätten daraufhin daran zu zweifeln begonnen, dass die US-Währungshüter in solch einem Umfeld die Zinsen weiter anheben könnten. Die Folge seien fallende Renditen in den USA gewesen, denen sich auch die Papiere in Europa nicht hätten entziehen können.

An den Aktienmärkten habe das geänderte Wachstumsbild für große Verunsicherung und starke Kursverluste gesorgt. Anleihen der als sicher geltenden Staaten (Deutschland, Frankreich und den Niederlanden) seien deshalb sehr gefragt gewesen. Die Rendite für eine zehnjährige Bundesanleihe habe Ende Januar weniger als 0,3 Prozent betragen. Peripherieanleihen hätten bis zur Monatsmitte seitwärts tendiert. Negative Nachrichten seien sowohl aus Portugal und Spanien als auch aus Italien gekommen. Trotz dieser Schlagzeilen seien aber auch sie in der zweiten Monatshälfte gesucht gewesen.

Für Rückenwind habe dabei abermals die Europäische Zentralbank gesorgt. In der Pressekonferenz nach der Sitzung im Januar habe sich Mario Draghi für seine Verhältnisse fast schon bedeckt gehalten. Dennoch würden Marktteilnehmer gute Chancen sehen, dass die Währungshüter noch einmal nachlegen könnten. Eine nochmalige Ausweitung des Ankaufprogramms sei dabei das wahrscheinlichste Szenario. Hiervon würden Staatsanleihen aus den Peripherieländern profitieren, weshalb die Renditen dann letztlich auch dort stark zurückgekommen seien. Gemessen am repräsentativen iBoxx Euro Sovereign Index hätten Staatsanleihen aus dem Euroraum im Januar 2,0 Prozent an Wert gewonnen.

Das Fondsmanagement habe sich von langlaufenden Staatsanleihen aus den Peripherieländern getrennt, sei aber dennoch offensiver aufgestellt als im Vormonat, da die Experten die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer in Summe dennoch verlängert und so von der freundlichen Renditeentwicklung profitiert hätten. Die Experten wollten diese leicht offensive Ausrichtung bis Anfang März, also bis zur nächsten EZB-Sitzung beibehalten. (Stand vom 31.01.2016) (18.02.2016/fc/a/f)


 

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