Quantencomputing gilt als eine der großen Zukunftstechnologien, doch für Rigetti Computing wird die Luft dünner. Eine Analystenabstufung legt nun schonungslos die finanziellen und wettbewerbstechnischen Hürden offen, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist. Vor allem der enorme Kapitalbedarf für die Produktion sorgt für Unruhe unter den Investoren.
Teure Produktionspläne belasten
Das Investmenthaus TD Cowen senkte sein Votum am gestrigen Donnerstag von „Buy“ auf „Hold“. Trotz technologischer Fortschritte sehen die Experten inzwischen ein ungünstiges Chancen-Risiko-Verhältnis, das auch durch die ambitionierte Bewertung der Aktie getrieben wird. Im Zentrum der Skepsis steht der massive Kapitalhunger des Unternehmens: Bis Mitte oder Ende 2026 dürfte der Bau einer neuen Fertigungsstätte notwendig werden. Analysten beziffern den Finanzierungsbedarf für dieses Vorhaben auf über 300 Millionen US-Dollar.
Rückschlag bei Regierungsaufträgen
Verschärft wird die Lage durch die Wettbewerbssituation im öffentlichen Sektor. Nachdem Rigetti im April 2025 noch für die erste Phase der DARPA-Benchmarking-Initiative (QBI) ausgewählt wurde, verpasste das Unternehmen im November den Sprung in die entscheidende Phase B. Während elf Wettbewerber nun Zugang zu wichtigen Fördertöpfen und Prestige-Projekten haben, steht Rigetti vorerst außen vor.
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Eine erneute Qualifikation für das Programm ist im späteren Jahresverlauf zwar theoretisch möglich, setzt aber signifikante technologische Verbesserungen voraus. Diese Entwicklung wiegt schwer, da Umsatzwachstum und Neukundengewinnung zuletzt ohnehin hinter einigen Konkurrenten zurückblieben.
Für Anleger verlagert sich der Fokus nun auf die zweite Jahreshälfte 2026. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob Rigetti die Finanzierung der geplanten Fabrik ohne übermäßige Verwässerung der Altaktionäre sichern kann und ob die technologische Aufholjagd für das DARPA-Programm gelingt.
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