TeamViewer Aktie: Zitterpartie um 6 Euro

Die TeamViewer-Aktie notiert knapp über der kritischen 6-Euro-Schwelle bei überverkauften Signalen. Neue Vertriebsführung und institutionelle Umschichtungen prägen die angespannte Lage.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurs kämpft um psychologische 6-Euro-Marke
  • Technische Indikatoren signalisieren Überverkauftheit
  • Institutionelle Transaktionen erhöhen Volatilität
  • Neue Vertriebsführung soll Umsatzwachstum ankurbeln

Nach einem desaströsen Börsenjahr 2025 sucht TeamViewer zum Jahresauftakt händeringend nach einem Boden. Das Papier kämpft derzeit um die psychologisch wichtige Marke von 6 Euro, während im Hintergrund institutionelle Anleger für Unruhe sorgen. Gelingt dem Softwareanbieter jetzt die Stabilisierung oder droht der nächste Rutsch in Richtung Allzeittief?

Die wichtigsten Kennzahlen zum Handelsstart:
* Aktueller Kurs: 6,03 €
* Trend-Indikator: RSI (14) bei 27,6 (überverkauft)
* Kurzfristiger Trend: -11,00 % in den letzten 7 Tagen
* Langfristige Hürde: Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt -31,21 %

TeamViewer

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Charttechnik sendet Warnsignale

Die technische Verfassung der Aktie bleibt zum Start in das Jahr 2026 angespannt. Mit einem aktuellen Kurs von 6,03 Euro notiert das Papier nur knapp oberhalb der kritischen Unterstützungslinie. Der deutliche Rückgang von 11 % in der letzten Woche zeigt, dass die Verkäufer weiterhin dominieren.

Hoffnung macht indes der Relative Strength Index (RSI). Mit einem Wert von 27,6 signalisiert der Indikator eine überverkaufte Situation, was statistisch oft die Wahrscheinlichkeit für eine technische Gegenbewegung erhöht. Allerdings ist der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 13,42 Euro inzwischen auf über 55 % angewachsen, was das beschädigte Vertrauen der Anleger unterstreicht.

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Institutionelle Anleger und neues Personal

Verantwortlich für die jüngste Volatilität sind nicht nur charttechnische Faktoren, sondern auch Bewegungen hinter den Kulissen. Marktbeobachter verweisen auf komplexe Transaktionen institutioneller Adressen wie der Bank of America, die im Dezember über Swap-Geschäfte signifikante Anteile bewegte. In dem aktuell dünnen Handelsumfeld zu Jahresbeginn sorgen solche Umschichtungen für überproportionale Ausschläge.

Fundamental ruhen die Hoffnungen auf Finn Faldi. Der neue Executive Vice President Global Inside Sales ist seit dem 1. Dezember im Amt und soll den Vertrieb neu ordnen. Analysten sehen hier den entscheidenden Hebel: Nur wenn das Umsatzwachstum wieder anzieht, lässt sich die aktuelle Diskrepanz zwischen dem niedrigen Kurs und den teils deutlich höheren Kurszielen (oft über 10 Euro) rechtfertigen.

Entscheidende Marken im Blick

Die kommenden Tage dürften die Richtung für das erste Quartal vorgeben. Kann die Aktie die Marke von 6,00 Euro auf Tagesschlusskursbasis verteidigen, wäre der Weg für eine Erholung in Richtung 6,50 Euro und später zum 50-Tage-Durchschnitt bei 5,81 Euro frei. Bricht der Kurs jedoch signifikant ein, rückt das 52-Wochen-Tief bei 5,42 Euro als letzte Bastion der Bullen in den Fokus.

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