Die 134. Dividendenerhöhung seit dem Börsengang 1994 ist bei Realty Income längst Routine — und genau das ist die Stärke des Unternehmens. Hinter der diesmal nur minimalen Anhebung steckt ein operatives Fundament, das Analysten zunehmend überzeugt.
Solide Zahlen, steigende Kursziele
Die monatliche Dividende steigt von 0,2700 auf 0,2705 US-Dollar je Aktie, was einem annualisierten Betrag von 3,246 US-Dollar entspricht. Ausgezahlt wird am 15. April 2026. Seit der Gründung hat Realty Income 669 monatliche Dividenden in Folge ausgeschüttet und gehört damit zum S&P 500 Dividend Aristocrats Index — ein Status, der mehr als 31 Jahre ununterbrochenes Dividendenwachstum voraussetzt.
Die Dividendenkontinuität hat mehrere Analysten zu Kurszielerhöhungen veranlasst. Scotiabank stufte die Aktie auf „Sector Outperform“ hoch und setzt das Kursziel auf 69 US-Dollar. UBS erhöhte sein Ziel auf 72 US-Dollar. Barclays blieb mit einem „Equal Weight“-Rating zurückhaltender, hob das Kursziel aber ebenfalls auf 65 US-Dollar an. Die Spanne zwischen den Zielen spiegelt eine geteilte Einschätzung wider: Wachstumspotenzial und Bewertung bleiben im Zinsumfeld ein Diskussionspunkt.
Wachstum durch Akquisitionen
Operativ lieferte Realty Income zuletzt starke Kennzahlen. Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen AFFO je Aktie von 1,08 US-Dollar, für das Gesamtjahr 4,28 US-Dollar. Der Umsatz stieg im Quartalsvergleich zum Vorjahr um 11 Prozent. Die Portfolioauslastung lag bei 98,9 Prozent, bei Neuvermietungen wurden im Schnitt 103,9 Prozent der vorherigen Miete erzielt.
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Für 2026 plant das Management Akquisitionen im Volumen von rund 8 Milliarden US-Dollar — nach 6,3 Milliarden im Vorjahr. Allein im vierten Quartal 2025 wurden 2,4 Milliarden US-Dollar investiert. Neue Kapitalquellen sollen das Wachstum flankieren: Ein offener US-Fonds hat bereits mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar von über 40 institutionellen Investoren eingesammelt. Zudem wurde ein Joint Venture mit dem Staatsfonds GIC für eine Industriepipeline im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar geschlossen.
Das makroökonomische Umfeld entwickelt sich günstig. Die US-Notenbank hat die Leitzinsen seit Dezember 2025 zweimal gesenkt, auf nun 3,75 Prozent. Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentiert bei 4,08 Prozent — rund 50 Basispunkte unter dem Hochpunkt vom Mai 2025. Für REITs bedeutet das niedrigere Finanzierungskosten und tendenziell höhere Bewertungen.
Ausblick 2026
Das Management bezeichnet 2026 intern als Übergangsjahr. Die AFFO-Prognose je Aktie liegt bei 4,38 bis 4,42 US-Dollar, begleitet von einer Portfolioauslastung nahe 98,5 Prozent und einem Same-Store-Wachstum von 1,0 bis 1,3 Prozent. Parallel sollen rund 740 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf von Nicht-Kernimmobilien recycelt werden — ein ähnliches Tempo wie im Vorjahr, als 425 Objekte für rund 744 Millionen US-Dollar veräußert wurden. Mit über 15.500 Immobilien in den USA und Europa sowie einer verfügbaren Liquidität von 4,1 Milliarden US-Dollar ist die Basis für weiteres Wachstum gelegt.
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