Siemens Energy Aktie: Zoll-Drohung bremst

Neue US-Importzölle belasten Siemens Energy, während die EU Deutschlands milliardenschwere Kraftwerksstrategie genehmigt. Die Aktie gibt nach, doch das operative Geschäft bleibt robust.

Kurz zusammengefasst:
  • US-Zollankündigungen führen zu Kursrückgang
  • EU genehmigt deutschen Ausbau von Gaskraftwerken
  • Starkes operatives Wachstum im letzten Quartal
  • Nächster Katalysator sind Quartalszahlen im Februar

Die jüngste Rallye ist vorerst gestoppt. Neue Zollankündigungen aus Washington belasten die Siemens Energy Aktie zum Wochenstart, obwohl das operative Geschäft weiter brummt. Die EU-Kommission hat zeitgleich grünes Licht für Deutschlands Kraftwerksstrategie gegeben – ein Milliardenmarkt für den Energietechnik-Konzern.

Die wichtigsten Fakten:
– Kurs gibt nach Trump-Zollankündigung (10-25% auf EU-Importe ab 1. Februar) nach
– Q1-Zahlen am 11. Februar als nächster Katalysator
– EU genehmigt deutsche Kraftwerksstrategie mit 12 Gigawatt neuer Kapazität
– JPMorgan bekräftigt „Overweight“-Rating

Siemens Energy

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Protektionismus trifft Windkraft-Sparte

US-Präsident Donald Trump hat Importzölle auf EU-Waren angekündigt, die im Zuge eines Grönland-Streits ab dem 1. Februar greifen sollen. Die Abgaben starten bei 10 Prozent und können auf bis zu 25 Prozent steigen. Besonders Projekte im Bereich Windenergie und Netzinfrastruktur könnten unter Druck geraten, wenn Komponenten aus Europa teurer werden.

Siemens Energy fertigt zwar bereits in erheblichem Umfang in den USA. Die generelle Unsicherheit über einen möglichen Handelskrieg führt dennoch zu Gewinnmitnahmen nach der starken Performance der Vorwoche. Am Freitag hatte die Aktie noch über 6 Prozent zugelegt und gehörte zu den DAX-Spitzenreitern.

Kraftwerksstrategie öffnet Türen

Zeitgleich sorgt Berlin für positive Impulse. Die EU-Kommission hat den deutschen Plan abgenickt, bis zu 12 Gigawatt an neuer, wasserstofffähiger Gaskraftwerkskapazität aufzubauen. Ein Heimspiel für die Turbinensparte des Konzerns.

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Die operative Dynamik bleibt intakt: Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 wuchs der vergleichbare Umsatz um 9,7 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Besonders Grid Technologies, die Netzsparte, lieferte Rekordumsätze. Das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,36 signalisiert einen prall gefüllten Auftragsbestand.

Quartalsvorlage als Lackmustest

Am 11. Februar öffnet Siemens Energy die Bücher für das erste Quartal 2026 (Oktober bis Dezember 2025). Analysten erwarten eine Fortsetzung des Wachstumskurses, auch wenn Basiseffekte die Wachstumsraten beeinflussen dürften. Die Bestätigung der Jahresprognose und starke Auftragseingänge in der Netzsparte könnten den politischen Gegenwind schnell vergessen machen.

Die Unterstützungszone um 130 Euro gilt kurzfristig als entscheidend. Hält dieses Niveau, dürfte die fundamentale Story der Energiewende die Oberhand über tagesaktuelle Zollquerelen gewinnen.

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