Almonty Industries Aktie: Rücksetzer nach Rekordjagd

Der Wolfram-Produzent verzeichnet deutliche Gewinnmitnahmen nach einem Rekordhoch. Die Korrektur erfolgte bei geringem Handelsvolumen, während die Expansion in Südkorea und den USA weiterläuft.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktie korrigiert um 7,8 Prozent nach Allzeithoch
  • Vorwoche mit Kursgewinnen von über 28 Prozent
  • Ambitionierte Pläne für globale Wolfram-Versorgung
  • Fokus auf Produktionsstart in Südkorea und USA

Almonty Industries muss nach einer beeindruckenden Rally Federn lassen. Gestern korrigierte der Titel spürbar, nachdem er zuvor auf ein neues Allzeithoch geschossen war. Hintergrund der Gewinnmitnahmen ist eine vorangegangene Kursexplosion, die durch ambitionierte Expansionspläne des Wolfram-Produzenten ausgelöst wurde.

Am Dienstag verlor das Papier an der NASDAQ 7,8 Prozent und schloss bei 10,68 Dollar. Dieser Rücksetzer folgt auf eine spektakuläre Vorwoche, in der der Kurs um über 28 Prozent zugelegt hatte. Auffällig war dabei das gesunkene Handelsvolumen: Mit rund 1,84 Millionen gehandelten Aktien lag der Umsatz am Dienstag rund 59 Prozent unter dem üblichen Durchschnitt, was auf eine technische Konsolidierung bei geringerem Verkaufsdruck hindeutet.

Almonty

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Ambitionierte Expansionspläne

Treibstoff der vorangegangenen Aufwärtsbewegung war ein detaillierter Aktionärsbrief von CEO Lewis Black vom 20. Januar. Das Management skizzierte darin das strategische Ziel, künftig mindestens 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Versorgung außerhalb Chinas über eine Plattform in Nordamerika, Europa und Asien abzudecken.

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Zentraler Baustein ist die Sangdong-Mine in Südkorea, wo der aktive Abbau bereits im Dezember 2025 begann. Für das laufende Jahr liegt der Fokus auf dem Übergang in den kommerziellen Vollbetrieb der ersten Phase. Eine zweite Ausbauphase ist für 2027 geplant und soll die Kapazität auf 1,2 Millionen Tonnen jährlich steigern. Parallel dazu treibt Almonty sein US-Projekt in Montana voran, das im Jahr 2025 vollständig übernommen wurde. Hier strebt das Unternehmen die Produktionsbereitschaft für die zweite Jahreshälfte 2026 an.

Bewertung und Risikofaktoren

Trotz der operativen Fortschritte spiegelt die Bewertung hohe Erwartungen wider. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,91 Milliarden Dollar und einem negativen Kurs-Gewinn-Verhältnis von -48,08 ist viel Wachstum eingepreist. Zudem weist die Bilanz ein Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital von 16,37 auf, was eine erhöhte Verschuldung signalisiert.

Der aktuelle Kurs liegt trotz des Rücksetzers noch deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 8,17 Dollar. Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob Almonty die angekündigten Produktionsziele in Südkorea und Montana im Laufe des Jahres 2026 fristgerecht umsetzen kann.

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