Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine meldet den größten Einzelauftrag seiner Unternehmensgeschichte im Hochregallager-Segment – ein Volumen von 41 Millionen Euro. Gleichzeitig hebt Barclays das Kursziel deutlich auf 44 Euro an. Die Kombination aus operativer Stärke und Analystenzuversicht sorgt für frischen Wind.
Barclays sieht 26 Prozent Potenzial
Die britische Investmentbank Barclays schraubt das Kursziel von 35 auf 44 Euro nach oben und bestätigt das Rating „Overweight“. Analyst Tom Zhang begründet den Schritt mit stabilen Gewinnmargen trotz schwierigem Marktumfeld. Für das Geschäftsjahr 2026/27 erwartet er einen Gewinn je Aktie von 3,83 Euro.
Die Dividendenprognose steigt schrittweise: 0,80 Euro für 2025/26, dann 1,10 Euro und später 1,30 Euro. Im laufenden Quartal dürften höhere Kokskohlekosten durch stärkere Absatzvolumina ausgeglichen werden.
Istanbul-Projekt mit 41 Millionen Euro Volumen
Voestalpine liefert einem führenden türkischen Logistikdienstleister ein modernes Hochregallager für Sportartikel. Das Projekt in Istanbul zählt zu den größten Lagerlösungen der Region:
- Höhe: knapp 40 Meter
- Länge: 222 Meter
- Breite: 86 Meter
- Fertigstellung: April 2027
Die Anlage umfasst ein Hochregallager sowie ein automatisiertes Kleinteilelager. Der Auftrag unterstreicht die wachsende Nachfrage nach hocheffizienten Logistiklösungen in Schwellenländern.
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Expansion auf drei Kontinenten
Der Türkei-Deal reiht sich in eine Serie internationaler Großprojekte ein. In den Niederlanden stehen bereits zwei 45 Meter hohe Hochregallager für den Möbelhändler JYSK. In Großbritannien entsteht ein 30 Meter hohes Palettenregalsystem für einen Einzelhändler.
Die Metal Forming Division forciert den globalen Ausbau: Im Geschäftsjahr 2024/25 ging ein spezialisierter Produktionsstandort in Kentucky ans Netz. Die Kapazitäten werden im laufenden Jahr erweitert.
Quartalszahlen am 11. Februar
Am 11. Februar veröffentlicht Voestalpine die Ergebnisse für das dritte Quartal 2025/26. Das Management hält an der EBITDA-Prognose von 1,40 bis 1,55 Milliarden Euro fest. Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern ein EBITDA von 722 Millionen Euro bei 7,6 Milliarden Euro Umsatz. Die Nettoverschuldung sank auf 1,5 Milliarden Euro – die Gearing Ratio liegt mit 19,5 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 2006/07. Der Free Cashflow erreichte 296 Millionen Euro.
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