Bei Aixtron ist es zuletzt auffällig ruhig geblieben – und genau das macht den nächsten Termin so wichtig. Denn ohne frische Unternehmensnews richtet sich der Blick der Anleger nun auf den Zahlenkranz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Entscheidend wird vor allem, was das Management zum Jahr 2026 sagt.
Die Aktie wirkt dabei kurzfristig angeschlagen: In den vergangenen sieben Tagen ging es um 8,29% nach unten, gleichzeitig liegt der Schlusskurs von gestern (19,43 €) noch klar über dem langfristigen Trend – rund 25% über dem 200-Tage-Durchschnitt. Das passt zu einem Markt, der vor dem nächsten Datenpunkt Positionen sortiert.
Was Ende Februar zählt
Ende Februar 2026 will Aixtron die Ergebnisse für Q4 2025 und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Diese Zahlen gelten als Gradmesser dafür, wie robust Auftragslage und Profitabilität zum Jahresende waren.
Mindestens genauso relevant: der Ausblick auf 2026. Hier entscheidet sich, ob das Unternehmen eine stabile Nachfrage in seinen Endmärkten sieht – oder ob Kunden bei Investitionen vorsichtiger werden. Genau solche Signale können bei einem Ausrüster der Halbleiterindustrie schnell zum Kurstreiber werden.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
– Veröffentlichung Q4/2025 und Gesamtjahr 2025: Ende Februar 2026
– Schlusskurs Donnerstag: 19,43 €
– 7 Tage: -8,29%, 30 Tage: +12,25%
– 52-Wochen-Hoch: 21,37 € (06.01.2026), Abstand: -9,10%
– RSI (14 Tage): 25,1 (deutlich überverkauftes Niveau)
Branche: Investitionszyklen als Taktgeber
Aixtron hängt als Anlagenbauer stark an den Investitionszyklen der Chipindustrie. Bestellen Chiphersteller neue Kapazitäten, profitieren typischerweise auch die Ausrüster – werden Budgets gekürzt oder verschoben, trifft das die Nachfrage nach Systemen direkt.
Gleichzeitig bleibt das Umfeld geprägt von strukturellen Treibern wie Digitalisierung, Elektromobilität und energieeffizienten Lösungen. Diese Trends stützen die Branche – aber der konkrete Timing-Faktor bleibt: Wann investieren die Kunden tatsächlich?
Chartbild: Kurzfristig überverkauft, langfristig stabiler
Der zuletzt schwächere Wochenverlauf drückt sich auch in der technischen Lage aus. Mit einem RSI von 25,1 wirkt die Aktie kurzfristig überverkauft, während der Kurs mit 19,43 € noch über wichtigen gleitenden Durchschnitten liegt (50 Tage: 18,88 €, 200 Tage: 15,51 €). Die hohe 30-Tage-Volatilität von 82,67% zeigt aber: Rund um Impulse können die Ausschläge kräftig ausfallen.
Ende Februar dürfte deshalb zur Wegmarke werden: Bestätigen die Zahlen die operative Verfassung und liefert der Ausblick für 2026 belastbare Signale zur Nachfrage, hätte der Markt wieder eine Grundlage für eine Neubewertung – andernfalls könnte die jüngste Nervosität anhalten.
Aixtron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Aixtron-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Aixtron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Aixtron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Aixtron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
