TeamViewer Aktie: Vor dem Showdown

Die TeamViewer-Aktie verzeichnet massive Jahresverluste und erhöhte Short-Aktivität, während Analysten uneins sind. Die entscheidenden Jahreszahlen erscheinen am 10. Februar.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktienkurs auf neuem Tief bei 5,75 Euro
  • Jahresverlust von über 45 Prozent
  • Analysten mit extrem unterschiedlichen Kurszielen
  • Entscheidende Jahreszahlen am 10. Februar

Die TeamViewer-Aktie gleitet weiter ab. Nach einem Jahresverlust von über 45 Prozent notiert das Papier bei nur noch 5,75 Euro – und die Leerverkäufer erhöhen ihre Wetten gegen den einstigen Corona-Star. Dabei hat das Unternehmen sein Umsatzziel für 2025 gerade noch erreicht. Doch die Frage bleibt: Reicht das, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen?

Die wichtigsten Fakten:
– Schlusskurs: 5,75 Euro (-1,63% zum Vortag)
– Jahresperformance: -45,57%
– Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -57,19%
– Umsatzziel 2025 nur knapp erreicht
– Erhöhte Short-Seller-Aktivität

TeamViewer

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Analysten uneinig über Bewertung

Die Einschätzungen der Experten könnten kaum unterschiedlicher sein. Barclays votiert mit „Overweight“ und sieht ein Kursziel von 8,50 Euro. Ein Vertrauensbeweis, der auf dem aktuellen Niveau ein Potenzial von knapp 48 Prozent bedeuten würde.

Ganz anders die Sichtweise von JP Morgan: Analyst Toby Ogg kappte sein Kursziel Ende 2025 drastisch von 15 auf 7,50 Euro. Seine Begründung: verringerte Umsatzdynamik und gekürzte Cashflow-Erwartungen. Selbst dieses reduzierte Ziel liegt noch 30 Prozent über dem aktuellen Kurs – doch das Vertrauen in die Wachstumsstory ist beschädigt.

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Vom Börsenstar zum Sorgenkind

Der Absturz der TeamViewer-Aktie verdeutlicht exemplarisch das Schicksal vieler Pandemie-Profiteure. Während der Homeoffice-Boom 2020 und 2021 die Nachfrage nach Fernwartungssoftware explodieren ließ, folgte mit der Normalisierung der Arbeitswelt der Kater. Seit dem Frühjahr 2021 kennt der Kurs nur noch eine Richtung: abwärts.

Die technische Lage ist angespannt. Mit einem RSI von 27,6 befindet sich die Aktie im überverkauften Bereich. Gleichzeitig notiert der Kurs deutlich unter allen relevanten gleitenden Durchschnitten – ein klares Zeichen anhaltender Schwäche.

Entscheidung am 10. Februar

Die detaillierten Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 werden am 10. Februar vorgelegt. Dann wird sich zeigen, ob TeamViewer die Profitabilität halten konnte und wie der Ausblick für 2026 konkret ausfällt. Die hohen Short-Quoten deuten darauf hin, dass viele Marktteilnehmer mit weiteren Enttäuschungen rechnen. Gelingt es dem Management jedoch, mit einem überzeugenden Ausblick zu punkten, könnte die starke Leerverkaufsposition zu einer schnellen Gegenbewegung führen.

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