Die DeFi Technologies-Tochter Valour hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die britische Finanzaufsicht erlaubt nun den Vertrieb von Krypto-ETPs an Privatanleger. Gleichzeitig endete in den USA die Frist für eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs gegen das Unternehmen. Zwei konträre Entwicklungen, die den aktuellen Status des Unternehmens prägen.
Durchbruch im britischen Privatkundengeschäft
Valour Inc. erhielt grünes Licht von der Financial Conduct Authority (FCA) und der London Stock Exchange (LSE). Seit dem 26. Januar 2026 können britische Privatanleger zwei physisch hinterlegte Staking-Produkte erwerben: den „1Valour Bitcoin Physical Staking“ und den „1Valour Ethereum Physical Staking“.
Bislang waren diese ETPs an der LSE ausschließlich professionellen Investoren vorbehalten. Die Öffnung für Privatkunden markiert einen strategischen Schritt in der geografischen Expansion des Unternehmens und erschließt einen deutlich größeren Adressatenkreis.
Sammelklage in den USA läuft
Die operative Expansion steht im Kontrast zur rechtlichen Situation in den Vereinigten Staaten. Am 30. Januar 2026 endete die Frist zur Registrierung als Hauptkläger für eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs.
Kern der Klage sind die Finanzergebnisse des dritten Quartals 2025, die am 13. November 2025 veröffentlicht wurden. DeFi Technologies meldete damals einen Umsatzrückgang und kürzte die Jahresprognose 2025 deutlich. Das Unternehmen begründete dies mit Verzögerungen bei der Umsetzung von Arbitrage-Strategien. Die Kläger werfen DeFi Technologies vor, wesentliche Informationen nicht rechtzeitig offengelegt zu haben.
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Valour meldet Rekordzuflüsse
Operativ zeigt die Tochtergesellschaft positive Entwicklungen. Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete Valour geschätzte Nettozuflüsse von 138,2 Millionen US-Dollar in seine ETPs – ein Rekordwert.
CEO Olivier Roussy Newton skizzierte in einem Aktionärsbrief zum Jahresende die Prioritäten für 2026. Ein zentrales Vorhaben: Die interne Depotplattform soll unter dem Namen „Valour Custody“ als eigenständiger Geschäftsbereich für externe Kunden geöffnet werden. Dieser Schritt soll neue Einnahmequellen erschließen.
Der nächste Quartalsbericht wird für Ende März 2026 erwartet. Er dürfte zeigen, ob sich die operative Dynamik auch finanziell niederschlägt – während die juristische Auseinandersetzung in den USA weiterläuft.
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