Morgen Abend wird es ernst für IBM. Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen haben mehrere Analystenhäuser ihre Kursziele deutlich angehoben und setzen auf die neue KI-Strategie des Konzerns. Während die operative Ausrichtung auf Innovationen Anklang findet, muss das Unternehmen nun beweisen, dass sich diese Vorschusslorbeeren auch in den Bilanzen niederschlagen.
Fokus auf „Agentic AI“
IBM schafft wenige Stunden vor dem Berichtstermin operative Fakten. Mit dem Start des „Enterprise Advantage Consulting Service“ und dem Tool „GRAMMY IQ“ vollzieht der Konzern einen strategischen Schwenk. Der Fokus verlagert sich von reiner Effizienzsteigerung hin zu autonom agierenden KI-Agenten („Agentic AI“). Erste Großkunden wie der Bildungskonzern Pearson nutzen diese Technologie bereits, was den Anspruch von IBM untermauert, innovationsgetriebenes Wachstum zu generieren.
Optimismus an der Wall Street
Trotz der jüngsten Marktschwankungen hat sich die Stimmung bei den Experten im Januar aufgehellt. Jefferies stufte die Aktie auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel drastisch auf 360 US-Dollar an. Auch Evercore ISI zeigte sich zuversichtlich und erhöhte das Ziel auf 330 US-Dollar. Die Analysten begründen ihren Optimismus mit einem klareren Pfad für das Software-Wachstum und sehen Potenzial, das über die bisherigen Höchststände hinausgeht.
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Bewertung und Kursentwicklung
Die Erwartungshaltung ist ambitioniert. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 35 notiert IBM deutlich über dem Branchendurchschnitt von 28. Der Markt preist hier bereits erhebliches Wachstum durch die KI-Initiativen ein.
Aktuell notiert das Papier bei 259,25 Euro. Zuletzt geriet der Kurs jedoch unter Druck und verzeichnete auf 30-Tage-Sicht ein Minus von gut 15 Prozent. Um diesen Trend umzukehren, müssen die morgigen Zahlen überzeugen. Der Markt rechnet mit einem Gewinn pro Aktie von etwa 4,33 US-Dollar.
Am 28. Januar nach US-Börsenschluss wird sich zeigen, ob die strategische Neuausrichtung bereits Früchte trägt. Insbesondere die Margenentwicklung und der Ausblick auf das Gesamtjahr 2026 werden entscheiden, ob die Aktie dem Optimismus der Analysten folgen kann.
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