Nintendo setzt auf einen neuen Kurs: Statt beliebte Klassiker in Abo-Pakete zu integrieren, verkauft der japanische Spielekonzern Pokémon FireRed und LeafGreen ab dem 27. Februar einzeln für je 19,99 Dollar. Die Ankündigung ließ die zuletzt gebeutelte Aktie am Freitag steigen – Anleger werten die Strategie als Schritt zu höheren Margen.
Direktverkauf statt Abo-Modell
Die beiden Game-Boy-Advance-Titel aus dem Jahr 2004 erscheinen pünktlich zum Pokémon-Day und dem 30. Jubiläum der Franchise im Nintendo eShop für Switch und Switch 2. Entscheidend für die positive Marktreaktion: Nintendo verzichtet darauf, die Spiele in das bestehende Switch-Online-Abo zu integrieren. Analysten interpretieren den Schritt als Bekenntnis zu direkten Software-Erlösen mit höheren Gewinnspannen.
Die Aktie legte am Freitag um 0,24 Prozent zu und durchbrach damit eine länger anhaltende Schwächephase. Seit Jahresbeginn stand das Papier mit einem Minus von 16,42 Prozent unter Druck – belastet durch Sorgen um Speicherengpässe und Margenrisiken bei der neuen Switch 2.
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Hardware-Sorgen im Hintergrund
Die Software-Offensive kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Die im Juni 2025 gestartete Switch 2 hat bis Ende 2025 bereits 17,37 Millionen Einheiten verkauft, während die ursprüngliche Switch auf eine installierte Basis von 155,37 Millionen Geräten kommt. Diese massive Reichweite bietet Nintendo ein lukratives Ökosystem für digitale Verkäufe – besonders bei Titeln mit hoher Nachfrage und niedrigen Produktionskosten.
Durch die Premium-Preissetzung für 20 Jahre alte Spiele nutzt der Konzern seine starke Marktstellung konsequent aus. Das digitale Geschäft profitiert zudem von günstigen Wechselkurseffekten im internationalen Geschäft.
Analysten bleiben konstruktiv
Wall-Street-Experten bewerten Nintendo mehrheitlich mit „Moderate Buy“ bei einem durchschnittlichen Kursziel von 87,44 Dollar. Die bevorstehende Pokémon-Day-Präsentation könnte weitere Impulse liefern. Parallel treibt Nintendo die Diversifizierung voran: Im April 2026 startet ein neuer Super-Mario-Bros.-Kinofilm, der das integrierte Hardware-Software-Geschäftsmodell zusätzlich stärken soll.
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