Nach einer langen und schmerzhaften Talfahrt sendet die Redcare Pharmacy Aktie endlich ein erstes Lebenszeichen. Der Titel konnte sich im gestrigen Handel stabilisieren, nachdem enttäuschende vorläufige Zahlen den Kurs zuletzt massiv unter Druck gesetzt hatten. Während das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten schwächelt, sorgt die Entwicklung beim E-Rezept jedoch für einen Lichtblick.
Abwärtstrend bleibt dominant
Anleger atmeten gestern kurz auf, als die Aktie ein Plus von 3,25 Prozent verzeichnete und bei 60,15 Euro schloss. Diese Gegenbewegung muss jedoch in den Gesamtkontext eingeordnet werden: Auf Jahressicht hat das Papier über 50 Prozent an Wert eingebüßt und notiert aktuell nur knapp über dem erst diese Woche markierten 52-Wochen-Tief von 59,40 Euro.
Technisch bleibt die Lage angespannt. Der Kurs verläuft deutlich unter den wichtigen 50-, 100- und 200-Tage-Linien, was den intakten Abwärtstrend bestätigt. Für eine nachhaltige Trendwende müsste die Aktie erst signifikante technische Hürden überwinden.
Enttäuschung im Kerngeschäft
Verantwortlich für den jüngsten Kursrutsch waren vor allem die vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal. Marktteilnehmer reagierten enttäuscht auf die Umsatzentwicklung bei rezeptfreien Medikamenten (OTC). Dass dieses Segment ausgerechnet während der Hochphase der Grippesaison schwächelte, werteten Analysten als negative Überraschung.
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Trotz der Delle im OTC-Bereich bestätigte das Unternehmen seine Jahresziele für 2025:
* Der Konzernumsatz beläuft sich auf 2,9 Milliarden Euro.
* Die bereinigte EBITDA-Marge soll weiterhin zwischen 2 und 2,5 Prozent liegen.
Hoffnungsträger E-Rezept
Während das Geschäft mit hustenlösenden Mitteln und Schmerztabletten stotterte, lieferte der Bereich der verschreibungspflichtigen Medikamente positive Impulse. Die Einführung und Akzeptanz des E-Rezepts beschleunigt sich. In diesem strategisch wichtigen Segment wurden die Ziele für 2025 erreicht, was Analysten als wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells werten.
Die kommenden Handelstage dürften entscheidend dafür sein, ob die gestrige Erholung lediglich eine technische Reaktion auf den starken Abverkauf war oder ob Anleger wieder Vertrauen in die Wachstumsstory fassen.
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