Barrick Mining hat das Jahr 2025 mit glänzenden Zahlen und einer stark erhöhten Dividende abgeschlossen. Allzu große Euphorie lässt das Management für die kommenden Monate allerdings nicht aufkommen. Steigende Förderkosten und eine verhaltene Produktionsprognose für 2026 stellen die Margen des Rohstoffgiganten auf eine harte Probe.
Im Schlussquartal 2025 profitierte der Konzern stark vom hohen Goldpreis. Mit einem freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar übertraf Barrick die Erwartungen und belohnte seine Aktionäre umgehend. Eine neue Ausschüttungspolitik garantiert nun, dass die Hälfte des freien Cashflows an die Investoren fließt. Konkret bedeutete das für das vierte Quartal eine Dividende von 0,42 US-Dollar je Aktie – ein Sprung von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Steigende Kosten belasten Prognose
Der Ausblick auf das laufende Jahr trübt das Bild etwas ein. Barrick rechnet für 2026 mit deutlich höheren all-in sustaining costs (AISC), der wichtigsten Kostenkennzahl in der Minenbranche. Diese sollen auf 1.760 bis 1.950 US-Dollar pro Unze steigen. Verantwortlich für diesen Kostenschub sind laut Unternehmensangaben niedrigere Erzgehalte, teurere Verbrauchsmaterialien sowie der Hochlauf der Produktion in der Loulo-Gounkoto-Mine.
Gleichzeitig plant der Konzern mit einer leicht geringeren Goldproduktion von maximal 3,25 Millionen Unzen. Nach der starken Rallye der letzten zwölf Monate, in denen das Papier um gut 110 Prozent zulegte, notiert die Aktie aktuell bei 37,22 Euro und konsolidiert damit auf hohem Niveau.
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Nevada und Kupfer als Wachstumstreiber
Um die langfristige Profitabilität zu sichern, investiert das Management stark in die eigene Projektpipeline. Im Zentrum steht dabei das Fourmile-Projekt in Nevada. Dort konnte Barrick die deklarierten Goldressourcen im zweiten Jahr in Folge verdoppeln. Mit einem auf bis zu 160 Millionen US-Dollar aufgestockten Bohr-Budget soll das Gebiet im laufenden Jahr zur nächsten großen Vorzeigemine entwickelt werden.
Parallel dazu baut das Unternehmen sein zweites Standbein aus. Kupfer rückt angesichts der steigenden Nachfrage durch die Energiewende und den KI-Sektor stärker in den Fokus. Großprojekte wie die Erweiterung der Lumwana-Mine in Sambia und das Reko-Diq-Projekt in Pakistan sollen die Kupferproduktion in den kommenden Jahren signifikant steigern. Für 2026 peilt Barrick hier zunächst eine Förderung von bis zu 220.000 Tonnen an.
Die strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre ist damit klar definiert. Während 2026 als teures Übergangs- und Investitionsjahr fungiert, erwartet das Management ab 2027 wieder steigende Produktionsvolumina aus den etablierten Minen wie Cortez und Kibali. Im Jahr 2028 sollen dann die massiven Investitionen in Nevada und Sambia die konzernweite Gold- und Kupferförderung spürbar nach oben treiben und die aktuelle Kostenstruktur rechtfertigen.
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