Der NASDAQ 100 zeigt sich am Freitag deutlich robuster als der Dow Jones. Während der technologielastige Index um 0,9 Prozent auf 24.800 Punkte nachgibt, sackt der Dow zeitweise auf ein November-Tief. Der Grund: Die Sorgen um die Dauer des Iran-Kriegs und explodierende Ölpreise belasten vor allem klassische Industriewerte stärker als Tech-Aktien.
Auf Wochensicht zeichnet sich für den NASDAQ 100 ein Minus von etwa einem halben Prozent ab – deutlich besser als die über drei Prozent Verlust beim Dow. Am Dienstag war der Tech-Index zwar ebenfalls auf ein Jahrestief gerutscht, erholte sich danach aber merklich schneller.
Trump fordert Kapitulation – Märkte nervös
Die Anleger beschäftigt vor allem eine Frage: Wie lange dauert der Krieg? US-Präsident Donald Trump fordert auf Truth Social eine „bedingungslose Kapitulation“ des Iran. Die Hisbollah im Libanon betont unterdessen ihre Kampfbereitschaft. Die Folge: Ölpreise steigen weiter und befeuern Inflations- sowie Konjunktursorgen.
Der US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag findet kaum Beachtung. Die Beschäftigung sank überraschend, das Lohnwachstum blieb robust. Experten sehen dennoch verstärkt Chancen auf eine Zinssenkung durch die Fed – normalerweise ein positives Signal für Tech-Aktien.
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Marvell Technology mit Kursexplosion
Der absolute Gewinner im NASDAQ 100: Marvell Technology schießt um 22 Prozent nach oben. Der Halbleiterhersteller überzeugt mit einem starken Ausblick. Analyst Vivek Arya von der Bank of America stuft die Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hoch. Seine Begründung: Marvell profitiert massiv von der KI-bedingten Nachfrage nach optischen Halbleitern. Zudem sei der Erfolg der Zusammenarbeit mit Microsoft bei kundenspezifischen Chips für die Cloud-Infrastruktur nun klarer absehbar.
Microsoft selbst gehört ebenfalls zu den festeren Werten im Index. Die Aktie des Software-Riesen zeigt sich trotz des allgemeinen Marktdrucks relativ stabil.
Deutlich schwächer entwickelt sich Gap. Die Aktie des Modehändlers stürzt um über 13 Prozent ab. Die größte Marke Old Navy enttäuschte im vierten Quartal 2025 beim Wachstum. Auch der Margen-Ausblick liegt unter den Erwartungen.
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