Intel Aktie: Engpässe bremsen

Intel meldet massive Lieferverzögerungen für Server-CPUs in China und investiert zugleich 100 Millionen Dollar in KI-Chips. Der CEO warnt vor langjähriger Speicherknappheit.

Kurz zusammengefasst:
  • Bis zu sechs Monate Wartezeit für Server-Prozessoren
  • 100-Millionen-Dollar-Investition in KI-Startup SambaNova
  • CEO prognostiziert Speicherknappheit bis 2028
  • Gespaltene Analystenmeinung mit Kurszielen von 25 bis 47 Dollar

Intel steckt in einem Dilemma. Während der Chipkonzern massiv in künstliche Intelligenz investiert und neue Sicherheitstechnologien vorantreibt, kämpft das Unternehmen mit erheblichen Lieferproblemen in China. Die Folge: Kunden müssen bis zu sechs Monate auf Server-Prozessoren warten.

Millioneninvestment in KI-Startup

Am 10. Februar wurde bekannt, dass Intel mindestens 100 Millionen US-Dollar in SambaNova Systems investiert hat. Das Startup entwickelt spezialisierte KI-Chips und soll Intel helfen, im Wettlauf um generative KI-Anwendungen Boden gutzumachen. Parallel dazu schloss Intel eine gemeinsame Sicherheitsprüfung mit Google ab. Die Intel Trust Domain Extensions (TDX) sollen virtuelle Maschinen künftig besser vom Hardware-Manager isolieren – eine kritische Funktion für sichere Cloud-Rechenzentren im KI-Bereich.

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China-Geschäft unter Druck

Die strategischen Fortschritte werden jedoch von akuten Lieferschwierigkeiten überschattet. Intel warnte Kunden in China vor massiven Verzögerungen bei Xeon-Prozessoren. Die Wartezeiten haben sich auf bis zu sechs Monate ausgedehnt – eine direkte Folge der explodierenden Nachfrage nach KI-fähiger Infrastruktur, die Fertigungskapazitäten bindet. Die Preise für bestimmte Server-CPUs im chinesischen Markt stiegen bereits um über 10 Prozent.

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Für Intel ist das eine zweischneidige Entwicklung: Einerseits steigt die Preissetzungsmacht, andererseits gefährdet die Unfähigkeit, Volumen zu liefern, kurzfristige Umsätze in einer Region, die einen erheblichen Anteil am Gesamtgeschäft ausmacht.

CEO warnt vor langjähriger Speicher-Knappheit

Erschwerend kommt hinzu, dass Intel-CEO Lip-Bu Tan auf Branchenveranstaltungen vor einer langanhaltenden Speicher-Knappheit warnte. Der Mangel an Hochgeschwindigkeitsspeicher sei die „größte Herausforderung“ für die Computer-Industrie und könne bis 2028 andauern. Die rasante Zunahme von KI-Workloads verbrauche High-Bandwidth-Memory in einem nie dagewesenen Tempo und drohe die Einführung breiterer Recheninfrastruktur zu bremsen.

Die Analystengemeinschaft bleibt gespalten. Kursziele reichen von pessimistischen 25 US-Dollar bis zu optimistischeren 47 US-Dollar. Der Turnaround des Konzerns hängt davon ab, wie schnell Intel seine Produktions- und Kapazitätsprobleme in den Griff bekommt – während gleichzeitig die KI-Konkurrenz nicht schläft.

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