Renk Aktie: Termindruck

Jefferies hält an Kaufempfehlung und Kursziel für Renk fest, während der Rüstungskonzern wichtige Termine vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen ansteht.

Kurz zusammengefasst:
  • Jefferies bestätigt Buy-Rating und Kursziel
  • Wichtige Roadshows und Pre-Close Call geplant
  • US-Armee-Rahmenvertrag mit hohem Volumen
  • Aktienkurs zeigt jüngste Schwächephase

Jefferies stellt die Renk Group weiter ganz nach vorn – und das ausgerechnet in einer Phase, in der der Kurs zuletzt nachgegeben hat. In den kommenden Tagen drängt sich zudem der Kalender in den Vordergrund: Roadshows und ein Pre-Close Call kommen noch vor der „Quiet Period“. Kann das Management damit das angeschlagene Sentiment wieder stabilisieren?

Jefferies bleibt „Top Pick“

Trotz der jüngsten Schwäche bestätigt Jefferies das positive Urteil. Analystin Chloe Lemarie hält an ihrem „Buy“ fest und belässt das Kursziel bei 75 Euro. Als Argument nennt sie die relative Stärke der europäischen Verteidigungswerte gegenüber der zivilen Luftfahrt – parallel dazu senkte sie am selben Tag ihre Empfehlung für Airbus.

Renk

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Jefferies sieht Renk weiterhin als bevorzugten Titel („Top Pick“) in der europäischen Verteidigungsindustrie. Als Treiber verweist die Studie auf Kapazitätserweiterungen und eine solide Auftragslage.

Ein Blick auf den Handel zum Wochenschluss zeigt aber: Der Markt bleibt nervös. Am Freitag ging es auf 54,28 Euro nach unten, das waren -3,16% am Tag. Auf Sicht von 7 Tagen summiert sich das Minus auf -8,71%.

Nächste Woche: Roadshow-Duo und Pre-Close Call

Für institutionelle Investoren zählt jetzt vor allem, was in den nächsten Tagen an Kommunikation kommt – denn danach wird es vor den Zahlen traditionell stiller. Laut Finanzkalender stehen drei Termine an, die kurz vor der „Quiet Period“ liegen:

  • 3. Februar 2026: Roadshow in Madrid (Oddo BHF)
  • 4. Februar 2026: Roadshow in Mailand (UniCredit / Kepler Cheuvreux)
  • 5. Februar 2026: Pre-Close Call für das Geschäftsjahr 2025

Gerade der Pre-Close Call gilt als wichtiges Format: Hier werden typischerweise letzte Punkte geklärt, die Analysten für ihre Modellrechnungen vor den Jahreszahlen benötigen.

US-Army-Rahmenvertrag als operativer Rückenwind

Operativ verweist der Quelltext auf einen größeren Auftrag aus den USA: Renk America erhielt Mitte Januar einen Fünfjahres-Rahmenvertrag der U.S. Army mit einem potenziellen Gesamtvolumen von bis zu 75,5 Mio. US-Dollar.

Der Auftrag betrifft technische Systemunterstützung für Getriebekomponenten, die unter anderem in Plattformen wie dem Bradley Fighting Vehicle und dem Armored Multi-Purpose Vehicle (AMPV) eingesetzt werden. Aus Sicht der Story passt das zur Jefferies-These: Die Auftragslage bleibt ein zentrales Argument für die positive Einordnung.

Zum Kalender wird es nun schnell konkret: Am 5. Februar 2026 liefert der Pre-Close Call den nächsten Fixpunkt, der die Erwartungen an die vorläufigen Jahreszahlen strukturieren dürfte – und damit auch, ob der Kurs nach der schwachen Woche wieder näher an seine mittelfristigen Durchschnitte heranlaufen kann.

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