Die EHang-Aktie befindet sich in einer taktischen Neupositionierung: Analystenstimmen hellen sich, während institutionelle Anleger ihre Bestände weiter ausbauen. Parallel dazu hat die Zertifizierung des EH216‑S das Geschäftsmodell vom Teststadium in Richtung angewandte Kommerzialisierung verschoben. Kann das den Turnaround stützen?
Die Hintergründe
Am 3. Januar 2026 hob Wall Street Zen das Rating von „Sell“ auf „Hold“ an. Damit spiegelt sich eine veränderte Einschätzung sowohl technischer als auch fundamentaler Faktoren wider. Unter den Analysten ergibt sich aktuell ein gemischtes Bild: ein „Strong Buy“, sechs „Buy“, ein „Hold“ und ein verbliebenes „Sell“. Das 1‑Jahres‑Kursziel im Konsens liegt bei 23,48 USD — deutlich über dem gegenwärtigen Bewertungsniveau und damit ein Hinweis auf bestehende Erwartungen an die Erholung.
Institutionelle Käufe
Institutionelle Investoren und Hedgefonds kontrollieren rund 94,03% der ausstehenden Aktien. In den jüngsten Meldungen erhöhten mehrere große Fonds ihre Positionen: So baute etwa CalPERS seine Beteiligung um 8,2% auf 54.450 Aktien aus, Squarepoint Ops LLC steigerte ihren Bestand um 12,9% auf 44.378 Aktien. Solche Käufe deuten darauf hin, dass professionelles Kapital die Aktie trotz der Volatilität aktiv positioniert.
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Am Freitag schloss die Aktie bei 13,22 USD — das liegt etwa 50% unter dem 52‑Wochen‑Hoch. Die Aktie notiert unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten (50/100/200 Tage), und ein RSI von rund 41 spricht für begrenzte Aufwärtsdynamik.
Zertifizierung treibt Kommerzialisierung
Entscheidend für die veränderte Marktstimmung ist die kommerzielle Zertifizierung des EH216‑S. Als erstes eVTOL mit entsprechender regulatorischer Freigabe in China erlaubt das Modell nun den Einsatz autonomer Lufttaxi‑Dienste. Erste Air‑Operator‑Certificates wurden bereits an Tochtergesellschaften und Partner vergeben, und die Infrastruktur für touristische Niedrigflugbetriebe sowie Stadtrundflüge wird in Regionen wie Guangzhou und Hefei aufgebaut.
Konkret heißt das: Der Fokus verschiebt sich von reinem Testen hin zur Skalierung kommerzieller Dienste. Gelingt der Ausbau der operativen Flotte und zeigen die Tourismuseinsätze wirtschaftliche Tragfähigkeit, könnte das die Bewertungsdiskrepanz zum Konsensziel verringern. Lassen Nachfrage oder operative Umsetzung hingegen zu wünschen übrig, dürfte die Aktie weiter unter Druck bleiben.
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