Bionxt schärft sein Profil in der Wirkstoff-Formulierung – und setzt dabei auf neue Rechte an einer patentierten Technologie. Der Plan: Die eigene Oral-Thin-Film-Plattform soll Medikamente besser „transportieren“ und damit typische Hürden wie geringe Löslichkeit oder Instabilität abfedern. Doch wie konkret ist dieser Schritt bereits?
Was Bionxt vereinbart hat
Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, dass es eine unverbindliche Absichtserklärung (Letter of Intent, LOI) unterschrieben hat. Darin geht es um exklusive, weltweite Rechte an einer patentierten „Chaperone“-Technologie – zugeschnitten auf oral lösliche Dünnfilme.
Wichtig: Der Deal ist noch nicht final. Er steht laut Mitteilung unter dem Vorbehalt, dass verbindliche Verträge ausverhandelt und unterzeichnet werden.
Warum diese Technologie wichtig ist
Bei oral verabreichten Medikamenten ist die Formulierung oft der Engpass: Ein Wirkstoff kann medizinisch vielversprechend sein – wenn er sich aber schlecht löst, instabil ist oder im Körper nur begrenzt aufgenommen wird, leidet die Wirksamkeit.
Genau hier soll die Chaperone-Technologie ansetzen. Bionxt erwartet, dass sie die Löslichkeit und Stabilität verbessert und damit auch die Aufnahme (Bioverfügbarkeit) von Wirkstoffen in Dünnfilm-Produkten unterstützen kann. Das passt zur Strategie, die eigene ODF-Plattform (oral dissolvable thin-film) technologisch aufzurüsten und breiter einsetzbar zu machen.
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Kernpunkte aus der Ankündigung:
– Unverbindlicher LOI (noch keine endgültige Vertragsunterzeichnung)
– Exklusive globale Rechte an patentierter Chaperone-Technologie für orale Dünnfilme
– Ziel: bessere Löslichkeit, Stabilität und Aufnahme von Wirkstoffen
– Entwicklungsfahrplan: Prototypen und künftige Patentanmeldungen u. a. in den USA und Europa
– Finanzierung der Entwicklung laut Plan aus eigenen Mitteln
– Vermarktungsansatz: Lizenzierung und Co-Development
– Zusätzlich: Vorkaufsrecht (Right of First Refusal) für mögliche Rechte an nicht-oralen Formaten
Entwicklungsplan und strategischer Hebel
Bionxt koppelt die Vereinbarung an einen konkreten Entwicklungsfahrplan: Prototypen sollen entstehen, und in wichtigen Märkten wie Europa und den USA sind weitere Patentanmeldungen vorgesehen. Parallel will das Unternehmen an einer Kommerzialisierung arbeiten – unter anderem über Lizenzmodelle und Ko-Entwicklungen.
Am Markt blieb die Bewegung am Freitag bislang überschaubar: Die Aktie notiert bei 0,39 Euro und liegt damit nahe ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 0,38 Euro. Entscheidend für die nächste Einordnung dürfte weniger der Tageskurs sein – sondern ob aus dem LOI zügig belastbare, endgültige Verträge werden und wie schnell Prototypen sowie neue Schutzrechte tatsächlich folgen.
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