Gleich mehrere Führungskräfte von Power Integrations haben Anfang Februar Aktien verkauft. CEO Jennifer A. Lloyd, Direktor Balu Balakrishnan und VP Sunil Gupta trennten sich innerhalb weniger Tage von Unternehmensanteilen im Gesamtwert von rund 810.000 Dollar. Was steckt hinter dieser konzentrierten Verkaufswelle?
Performance Stock Units als Auslöser
Die Verkäufe stehen im direkten Zusammenhang mit dem Vesting von Performance Stock Units für das Geschäftsjahr 2025. Am 6. Februar 2026 wurden die Aktien zugeteilt, nachdem die Leistungsbedingungen erfüllt waren. Lloyd erhielt 5.885 Aktien, Balakrishnan 12.288 und Gupta 3.840 Aktien – jeweils mit einem Erwerbswert von null Dollar.
Nur drei Tage später, am 9. und 10. Februar, verkauften alle drei Führungskräfte Teile ihrer Bestände. Lloyd veräußerte 3.322 Aktien für 154.704 Dollar zu einem Kurs von 46,57 Dollar. Balakrishnan trennte sich in zwei Transaktion von insgesamt 11.363 Aktien für 532.053 Dollar, während Gupta 2.673 Aktien für 123.717 Dollar abgab. Die Verkaufspreise bewegten sich zwischen 45,97 und 47,20 Dollar.
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Die Unternehmen begründeten die Transaktionen offiziell mit der Deckung von Steuerverpflichtungen, die durch das Vesting der Performance Stock Units entstanden waren. Trotz der Verkäufe halten die Führungskräfte weiterhin substanzielle Positionen: Lloyd verfügt direkt über 76.307 Aktien, Balakrishnan indirekt über einen Trust über 576.256 Aktien und Gupta über 96.933 Aktien.
Zahlen überzeugen, Börse nicht
Die zeitliche Nähe der Insider-Verkäufe zur jüngsten Quartalspräsentation ist bemerkenswert. Power Integrations hatte für das vierte Quartal 2025 einen Gewinn je Aktie von 0,23 Dollar gemeldet und damit die Analystenerwartung von 0,22 Dollar übertroffen. Dennoch reagierte die Aktie mit Kursverlusten im nachbörslichen Handel und schloss bei 45,94 Dollar.
Die negative Marktreaktion trotz guter Zahlen deutet auf Bedenken hinsichtlich der künftigen Entwicklung hin. Möglicherweise enttäuschte der Ausblick des Halbleiterherstellers oder die Investoren bewerten die Bewertung mit einem KGV von 117,5 als zu ambitioniert. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,54 Milliarden Dollar und einer Dividendenrendite von 1,88 Prozent bewegt sich das Unternehmen aktuell knapp über seiner Fair-Value-Einschätzung.
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