Tesla steht vor einer weiteren Führungsveränderung: Das Unternehmen hat Joe Ward, bisher zuständig für das Europageschäft, zum neuen globalen Vertriebschef ernannt. Die Personalie folgt auf den Abgang von Raj Jegannathan, der nach 13 Jahren bei Tesla das Unternehmen verlässt.
Jegannathan hatte zuletzt als Vizepräsident für IT, KI-Infrastruktur und Informationssicherheit gearbeitet. Im vergangenen Jahr übernahm er zusätzlich die Leitung des Vertriebsteams für Nordamerika, nachdem Troy Jones entlassen worden war. In einem LinkedIn-Post beschrieb er seine Zeit bei Tesla als „kontinuierliche Entwicklung“, nannte aber weder Gründe für seinen Weggang noch seine nächsten Schritte. Tesla selbst äußerte sich nicht zu der Personalie.
Schwierige Zeiten für den E-Auto-Pionier
Der Führungswechsel kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Tesla meldete für 2025 erstmals in seiner Geschichte einen Umsatzrückgang – die Erlöse sanken um 3 Prozent. Das Unternehmen sieht sich zunehmendem Wettbewerbsdruck ausgesetzt, besonders durch chinesische Hersteller und etablierte Autobauer, die günstigere E-Fahrzeuge anbieten. Auch die politische Positionierung von CEO Elon Musk hat der Marke geschadet.
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Im Januar musste Tesla den zweiten jährlichen Rückgang bei den Auslieferungen in Folge einräumen – trotz Rabatten und Kaufanreizen. Die Reaktion des Unternehmens: eine strategische Neuausrichtung. Statt sich primär als Autohersteller zu verstehen, konzentriert sich Tesla verstärkt auf die Entwicklung seines vollautonomen Fahrsystems, Robotaxis und humanoide Roboter. Das Kerngeschäft mit E-Fahrzeugen bleibt jedoch die Haupteinnahmequelle.
Neue Details zum Tesla Semi
Positive Signale kommen vom Elektro-Lkw Semi: Tesla hat erstmals offiziell Leistungsdaten veröffentlicht. Der Klasse-8-Lkw verfügt über eine Antriebsleistung von 800 Kilowatt und wird in zwei Versionen angeboten – Standard Range und Long Range. Nach mehrfachen Verzögerungen soll die Massenproduktion 2026 beginnen. Die Markteinführung des Semi könnte dem Unternehmen neue Wachstumsimpulse liefern, wenn die Serienproduktion wie angekündigt anläuft.
Nebenschauplatz Deutschland: Tesla hat am deutschen Werk eine Strafanzeige gegen ein Mitglied der Gewerkschaft IG Metall eingereicht. Der Vorwurf: heimliche Tonaufnahmen während einer Betriebsratssitzung am Dienstag. Die Gewerkschaft war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
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