Vertiv Aktie: Rekordjagd durch KI-Boom

Vertiv verzeichnet durch die Nachfrage nach KI-Rechenzentrumsinfrastruktur starkes Auftragswachstum und einen deutlichen Aktienanstieg. Die operative Abwicklung des hohen Auftragsbestands ist nun entscheidend.

Kurz zusammengefasst:
  • Starker Auftragseingang durch KI-getriebene Nachfrage
  • Aktienkurs legte binnen eines Jahres 139 Prozent zu
  • Strategische Partnerschaft mit NVIDIA für Stromarchitekturen
  • Wichtige Termine: Q1-Zahlen und Investorenkonferenz im Frühjahr

Der massive Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) stellt Betreiber vor enorme Herausforderungen bei der Stromversorgung und Kühlung. Vertiv liefert genau hierfür die kritische Infrastruktur und profitiert derzeit massiv von dieser Entwicklung. Die Frage ist nun, ob das Unternehmen die prall gefüllten Auftragsbücher schnell genug in Umsatz ummünzen kann.

Volle Auftragsbücher und hohe Nachfrage

Die jüngsten Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 unterstreichen die starke Marktposition des Unternehmens. Vertiv verzeichnete ein signifikantes organisches Wachstum bei den Auftragseingängen, was zu einem beträchtlichen Auftragsbestand geführt hat. Verantwortlich hierfür ist vor allem der Bedarf an spezialisierter Infrastruktur, die den steigenden Energiehunger und die komplexen Kühlanforderungen moderner Hochleistungsrechner bewältigen kann.

Vertiv

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Anleger honorierten diese Entwicklung in den vergangenen Monaten deutlich: Die Aktie konnte innerhalb der letzten zwölf Monate um rund 139 % zulegen und notiert mit 208,20 € nur noch knapp unter ihrem erst vor kurzem erreichten 52-Wochen-Hoch von 209,45 €. Allerdings deutet ein Relative-Stärke-Index (RSI) von 78,8 darauf hin, dass der Titel technisch gesehen derzeit überkauft ist.

Fokus auf Innovation und Kooperationen

Um die Marktführerschaft zu behaupten, setzt Vertiv verstärkt auf technologische Innovationen und strategische Partnerschaften. Besonders im Blickpunkt steht die Zusammenarbeit mit NVIDIA bei der Entwicklung fortschrittlicher Stromversorgungs-Architekturen für KI-Rechenzentren. Ein wichtiger Meilenstein wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet, wenn das Portfolio für eine neue 800-Volt-Gleichstrom-Architektur auf den Markt kommt, die speziell auf die Optimierung der GPU-Leistung ausgelegt ist.

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Zudem forciert das Unternehmen modulare Lösungen wie „OneCore“. Diese vorgefertigten Rechenzentrumseinheiten sollen es Kunden ermöglichen, Kapazitäten schneller und standardisierter aufzubauen. Damit reagiert das Management auf den Trend zur extremen Verdichtung von Rechenleistung in gigantischen Anlagen im Gigawatt-Maßstab.

Effizienz bei der Auftragsabwicklung entscheidend

Für die kommenden Monate wird entscheidend sein, wie effizient Vertiv den hohen Auftragsbestand abarbeiten kann. Investoren achten dabei besonders auf das Lieferkettenmanagement und die operative Umsetzung der Projekte, um die ehrgeizigen Zeitpläne der Kunden einzuhalten.

Konkrete neue Impulse für den Markt könnten bereits im Frühjahr folgen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal 2026 ist für den 22. April geplant. Kurz darauf, am 19. und 20. Mai, lädt das Unternehmen zur Investorenkonferenz nach Greenville ein, auf der das Management detaillierte Einblicke in die langfristige Strategie und neue Produktinnovationen geben wird.

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