Am Dienstag, den 20. Januar 2026, erlebte Bitcoin einen markanten Kursrückgang von rund 97.000 auf 92.000 US-Dollar. Die Folge: Liquidierungen im Volumen von etwa 790 Millionen US-Dollar innerhalb weniger Stunden. Die führende Kryptowährung zeigt damit einmal mehr ihre Anfälligkeit für abrupte Kursbewegungen – verstärkt durch ein verändertes Marktumfeld und wachsende geopolitische Spannungen.
Stimmung kippt nach Rally-Phase
Anfang Januar war die Euphorie noch groß: Bitcoin näherte sich der 100.000-Dollar-Marke, der Advanced Sentiment Index notierte bei bullischen 80 Prozent. Doch die jüngste Korrektur hat diesen Wert auf neutrale 45 Prozent sinken lassen.
Verantwortlich für den Umschwung sind vor allem eskalierende Handelskonflikte zwischen den USA und Europa, die Investoren zu einer vorsichtigeren Haltung bewegen. Die Unsicherheit schlägt sich direkt in den Kursen nieder: Allein in vier Stunden wurden Long-Positionen im Wert von rund 750 Millionen US-Dollar zwangsweise geschlossen, davon 224 Millionen bei Bitcoin.
Technisch betrachtet bleibt die Marke zwischen 91.500 und 92.000 US-Dollar entscheidend. Historisch hat sich diese 60-Tage-Unterstützung als wichtiger Wendepunkt erwiesen – hält sie, könnte neues Aufwärtsmomentum folgen.
Optionen überholen Futures
Interessant ist die Entwicklung am Derivatemarkt: Erstmals liegt das Open Interest bei Bitcoin-Optionen mit 74,1 Milliarden US-Dollar über jenem der Futures (65,2 Milliarden). Das deutet auf eine strategische Verschiebung hin – Investoren setzen zunehmend auf strukturierte, risikogemanagte Instrumente statt auf reine Wetten. Plattformen wie IBIT und Deribit dominieren diesen Bereich.
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Institutionelle Käufer bleiben trotz Kursrückgang aktiv: MicroStrategy hat allein seit Jahresbeginn 14.910 BTC nachgekauft und hält nun insgesamt 687.410 BTC – etwa 3,3 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots. Allerdings gibt es auch Gegensignale: Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt Nettoabflüsse von 395 Millionen US-Dollar.
Regulierung und Ausblick
2026 dürfte ein entscheidendes Jahr für die regulatorische Landschaft werden. Analysten erwarten den Übergang von allgemeinen Richtlinien zu konkreten Betriebsvorschriften und Lizenzanforderungen. Die neuen Regeln könnten die globale Krypto-Liquidität fragmentieren und zur Bildung separater „konformer Pools“ führen.
Das Zusammenspiel aus institutioneller Nachfrage einerseits und Gewinnmitnahmen langfristiger Halter andererseits prägt das aktuelle Marktbild. Während klassische Zyklustheorien für 2026 einen Bärenmarkt nahelegen würden, könnte die wachsende institutionelle Beteiligung diesen Trend dämpfen. Entscheidend bleiben die Geldpolitik der US-Notenbank und geopolitische Entwicklungen.
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