Petrobras Aktie: Ausbau läuft

Petrobras sichert Offshore-Kapazitäten bis 2027 und startet eine neue Ausschreibung für Unterwassertechnik im Wert von rund 290 Millionen US-Dollar für die Tiefwasserprojekte Sergipe-Alagoas.

Kurz zusammengefasst:
  • Verlängerung des Offshore-Vertrags mit AKOFS bis 2027
  • Neue Ausschreibung für 32 Unterwasser-Ventilanlagen
  • Technische Basis für Tiefwasserprojekte wird geschaffen
  • Aktie profitiert von positiver Marktstimmung und Ölpreisen

Petrobras zieht die Zügel beim Tiefwasser-Ausbau spürbar an. Zwei Meldungen stechen heraus: Ein langfristig gesicherter Offshore-Einsatz in Brasilien – und ein neuer Großauftrag für zentrale Unterwasser-Technik. Das zeigt, wie konkret das Unternehmen seine Produktionspläne in der Tiefe absichern will.

Offshore-Vertrag verlängert Partnerschaft

Der neue Vertrag mit AKOFS Offshore (eine Akastor-Tochter) verlängert eine Zusammenarbeit, die bereits 2016 begann. Laut Branchenberichten soll das Schiff Aker Wayfarer ab September 2027 nahtlos weiter in brasilianischen Gewässern im Einsatz bleiben – direkt im Anschluss an die laufende Vertragsperiode.

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Bemerkenswert ist das Betriebsmodell: AKOFS Offshore übernimmt das Management des Schiffs, Bravante liefert Marine-Services, und Oceaneering stellt die ROV-Dienstleistungen (ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge). Für Petrobras ist diese Kontinuität wichtig, weil damit Fähigkeiten für Subsea-Installationen und Eingriffe in tiefen Lagerstätten – unter anderem im Pre-Salt-Gebiet – gesichert werden.

Sergipe: Neuer Tender für Subsea-Hardware

Parallel zur Logistik meldete BNamericas am Donnerstag, dass Petrobras eine neue Ausschreibung gestartet hat: 32 „wet Christmas trees“ (ANMs) plus zugehörige Unterwasser-Komponenten. Diese „Weihnachtsbäume“ sind zentrale Ventil- und Steuerungseinheiten am Meeresboden, die die Förderung aus Unterwasser-Bohrungen regeln.

Der Tender ist auf die Sergipe-Alagoas-Deepwater-Projekte SEAP I und II zugeschnitten. Zum Paket gehören auch elektrohydraulische Verteilungseinheiten sowie Pipeline-End-Manifolds. Der Markt schätzt den Umfang auf rund 1,5 Milliarden Reais (etwa 290 Millionen US-Dollar). Interessant: Das Verfahren ersetzt eine zuvor abgebrochene Ausschreibung – diesmal mit überarbeiteten technischen Vorgaben, um den komplexen Anforderungen des Beckens besser gerecht zu werden.

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Marktstimmung: Rückenwind trifft Technik-Signal

Rund um diese operativen Nachrichten war auch die Marktstimmung freundlich. Zacks Investment Research verwies am 19. Februar auf ein „Golden Cross“-Signal bei der Aktie, also das Kreuzen eines kurzfristigen über den langfristigen Durchschnitt – ein Muster, das Trader oft als Hinweis auf zunehmenden Aufwärtsdruck werten.

Der Titel notiert heute bei 6,18 Euro und liegt damit seit 30 Tagen deutlich im Plus. Unterstützung kam laut Trading Economics zudem vom Gesamtmarkt: Steigende Ölpreise im Umfeld geopolitischer Spannungen sorgten für Rückenwind, auch für den brasilianischen Leitindex.

Unterm Strich sendet Petrobras damit ein klares operatives Signal: Mit gesicherter Offshore-Kapazität ab 2027 und dem neu aufgesetzten SEAP-Beschaffungspaket schafft das Unternehmen frühzeitig die technische Basis, um die Tiefwasser-Projekte Sergipe-Alagoas I und II planbar voranzutreiben.

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