Seltene Erden sind längst zum geopolitischen Rohstoff geworden — und Lynas Rare Earths steht mitten im Zentrum dieser Entwicklung. Gleich mehrere strategische Vereinbarungen haben die Aktie zuletzt beflügelt, auch wenn sie zum Wochenschluss leicht nachgab.
Langfristvertrag und Lizenz sichern Fundament
Den wichtigsten operativen Meilenstein markierte ein Liefervertrag, den Lynas am 10. März mit Japan Australia Rare Earths (JARE) abschloss. Das Abkommen sieht die jährliche Lieferung von 5.000 Tonnen Neodym-Praseodym (NdPr) bis 2038 vor — zu einem Mindestpreis von 110 US-Dollar je Kilogramm. JARE erhält zudem die Option, bis zu 75 Prozent der Produktion schwerer Seltener Erden abzunehmen. Ergänzt wird dies durch eine neue Absichtserklärung zur künftigen Exploration und Minenentwicklung sowie die Anfang März bestätigte Verlängerung der Betriebsgenehmigung in Malaysia um zehn Jahre.
Westliche Staaten bauen Lieferketten um
Das geopolitische Umfeld spielt Lynas zusätzlich in die Karten. Am Freitag unterzeichneten die USA und Chile eine formelle Erklärung zur Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien und Seltenen Erden. Chile, weltgrößter Kupferproduzent und drittgrößter Lithiumproduzent, soll innerhalb von 15 Tagen technische Konsultationen mit US-Vertretern aufnehmen, um Finanzierungsmechanismen für neue Investitionsprojekte zu prüfen. Das Abkommen reiht sich in eine Serie ähnlicher Vereinbarungen ein, die die USA zuletzt mit elf weiteren Ländern geschlossen haben.
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Parallel dazu sollen Japan und andere asiatisch-pazifische Staaten beim Indo-Pacific Energy Security Ministerial in Tokio Energie- und Rohstoffdeals mit US-Unternehmen im Wert von mindestens 30 Milliarden US-Dollar bekanntgeben — ein weiteres Signal, dass westliche Staaten die Abhängigkeit von einzelnen Lieferketten aktiv reduzieren wollen.
Kursperformance mit Abstand zur Basis
Trotz des leichten Tagesrückgangs von knapp drei Prozent am Freitag notiert die Aktie mit einem Plus von rund 72 Prozent seit Jahresbeginn deutlich über ihrem Ausgangsniveau und liegt weit oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts von 8,12 Euro. Der jüngste Rücksetzer dürfte auch dem allgemeinen Druck im Bergbausektor geschuldet sein: Gold verlor am Freitag rund ein Prozent, Silber sogar fast fünf Prozent.
Mit dem JARE-Vertrag bis 2038 und einer gesicherten Betriebsbasis in Malaysia hat Lynas die Planungssicherheit, die in einem politisch aufgeladenen Rohstoffmarkt zunehmend zum Wettbewerbsvorteil wird.
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