Es ist still geworden um den deutsch-kanadischen Lithium-Entwickler, doch der Schein trügt womöglich. Anleger blicken gespannt auf das Vorzeigeprojekt in Guben, denn hier stehen entscheidende Weichenstellungen an. Gelingt der finale Schritt zur Finanzierung, der den Übergang vom Entwickler zum Produzenten ebnen würde?
Warten auf den Startschuss
Während der Nachrichtenfluss zu Beginn des Februars 2026 abebbt, laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für den Konverter im brandenburgischen Guben. Die notwendigen Bau- und Betriebsgenehmigungen liegen laut Unternehmensangaben bereits seit Mai 2024 vor. Das Vorhaben, das im Rahmen des „Critical Raw Materials Act“ als strategisches EU-Projekt eingestuft ist, hängt nun primär an einem Faktor: dem Geld.
Der entscheidende Faktor
Der zentrale Katalysator für den Aktienkurs ist der Abschluss des Finanzierungspakets. Investoren warten darauf, dass die bisherigen vorläufigen Unterstützungszusagen von Exportkreditagenturen in verbindliche Verträge umgewandelt werden. Erst wenn diese finale Investitionsentscheidung (FID) getroffen und die Finanzierung gesichert ist, kann der Bau der Anlage im großen Stil beginnen.
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Blick nach Kanada
Parallel zu den Aktivitäten in Europa rückt auch die Expansion in Nordamerika in den Fokus. Für eine geplante zweite Anlage im kanadischen Red Rock, Ontario, könnten sich neue finanzielle Spielräume ergeben. Der im Dezember 2025 von der Provinz Ontario aufgelegte „Critical Minerals Processing Fund“ mit einem Volumen von 500 Millionen CAD stellt eine potenzielle Finanzierungsquelle dar.
Politisch genießt der Sektor weiterhin Rückenwind. Sowohl der „ResourceEU Plan“ als auch nordamerikanische Programme definieren Lithium explizit als kritischen Rohstoff für die Energiewende, was das Umfeld für Produzenten von Lithiumhydroxid grundsätzlich begünstigt.
Ausblick
Die kommenden Wochen bleiben von der Erwartungshaltung geprägt, ob das Management Vollzug bei der Guben-Finanzierung melden kann. Dies wäre das Signal für den Start der Bauphase. Spätestens im April 2026, wenn die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 präsentiert werden, muss das Unternehmen konkrete Updates zu den Verhandlungen, der Liquidität und den Zeitplänen liefern.
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