Nach Monaten der Talfahrt sendet XRP ein technisches Lebenszeichen. Ein Ausbruch aus dem jüngsten Abwärtstrend trifft auf Rekordaktivitäten im Netzwerk und ein massives Aktienrückkaufprogramm von Ripple. Gleichzeitig kämpft die Kryptowährung mit abfließenden ETF-Geldern und drohenden makroökonomischen Risiken.
Charttechnik trifft auf Milliarden-Rückkauf
Am Freitag durchbrach XRP eine seit Jahresbeginn 2026 bestehende Abwärtstrendlinie. Begleitet wurde dieser Schritt von einem deutlich höheren Handelsvolumen, was auf echtes Käuferinteresse hindeutet. Rückenwind lieferte eine strategische Entscheidung im Hintergrund: Ripple startete ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 750 Millionen US-Dollar. Die Bewertung des Unternehmens steigt damit auf 50 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 20 Prozent gegenüber der letzten Finanzierungsrunde im November.
Aktuell notiert der Coin bei 1,39 US-Dollar und liegt damit noch knapp acht Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von rund 26 Prozent zu Buche. Käufer versuchen nun, das Preisniveau um 1,40 US-Dollar als neue Unterstützung zu etablieren, um den Ausbruch nachhaltig zu bestätigen.
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Rekordnutzung, aber Wale verkaufen
Auch fundamental gibt es Bewegung. Die täglichen Zahlungen auf dem XRP Ledger kletterten zuletzt auf 2,7 Millionen. Ein wesentlicher Treiber ist die Tokenisierung von realen Vermögenswerten, deren Wert innerhalb eines Monats um 35 Prozent stieg. Zudem wurde Ripple Prime Anfang März in die Infrastruktur der US-Abwicklungsgesellschaft DTCC integriert, was institutionelle Handelsvolumina direkt auf das Netzwerk leiten kann.
Diese institutionelle Nutzung spiegelt sich jedoch kaum in einer Verknappung des Tokens wider, da XRP oft nur kurzzeitig als Brückenwährung dient. Großinvestoren nutzen die vorhandene Liquidität offenbar für Gewinnmitnahmen. Seit dem Hoch im Juli 2025 haben Wale schätzungsweise sechs Milliarden US-Dollar abgezogen. Allein Ende Februar flossen Token im Wert von 652 Millionen US-Dollar an die Börse Binance. Parallel dazu verzeichneten die im November gestarteten XRP-ETFs jüngst spürbare Abflüsse, wobei Anfang März an einem einzigen Tag über 16 Millionen US-Dollar abgezogen wurden.
Blick auf die Notenbank
Das größte Risiko für die weitere Kursentwicklung liegt derzeit außerhalb des Ripple-Ökosystems. Der designierte US-Notenbankchef Kevin Warsh plant eine aggressive Reduzierung der Fed-Bilanz durch den Verkauf hypothekenbesicherter Wertpapiere. Ein solcher Schritt würde dem gesamten Finanzmarkt Liquidität entziehen. Die anstehende Fed-Sitzung am 17. und 18. März wird zur nächsten Bewährungsprobe für Krypto-Anleger, insbesondere da ein Ölpreis von über 100 US-Dollar die Zinserwartungen zusätzlich unter Druck setzt.
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