Seit dem Jahreswechsel steht Michael Leiters an der Spitze des Stuttgarter Sportwagenbauers. Nach einem herausfordernden Börsenjahr richten sich nun alle Blicke auf den ehemaligen Ferrari-Manager, der Oliver Blume ablöst. Investoren hoffen, dass der Führungswechsel den nötigen Impuls liefert, um die operative Schwächephase zu überwinden und die Aktie aus ihrem Abwärtstrend zu befreien.
- Neuer CEO: Michael Leiters seit 1. Januar 2026 im Amt
- Erholungstendenz: Kurs deutlich über dem 52-Wochen-Tief
- Technischer Support: Notierung oberhalb der 200-Tage-Linie
Vorschusslorbeeren für den neuen Chef
Der Amtsantritt von Michael Leiters am 1. Januar 2026 markiert eine Zäsur. Während sich Vorgänger Oliver Blume nun voll auf den Volkswagen-Konzern konzentriert, soll Leiters seine Expertise aus Zeiten bei McLaren und Ferrari nutzen, um Porsche wieder schärfer im absoluten Luxussegment zu positionieren. Marktbeobachter sehen hierin eine Chance, die Profitabilität zu steigern und die zuletzt schwächelnden Absatzzahlen in den Kernmärkten China und USA zu stabilisieren.
Dennoch bleibt die Stimmung am Markt vorerst abwartend. Die mehrheitlichen „Hold“-Voten der Analysten verdeutlichen, dass die bloße Personalrochade noch keine Kaufpanik auslöst. Experten fordern zunächst handfeste Beweise für eine erfolgreiche strategische Neuausrichtung, bevor sie das Aufwärtspotenzial neu bewerten.
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Chartbild hellt sich auf
Die charttechnische Lage zeigt erste Entspannungssignale. Mit einem aktuellen Kurs von 47,56 Euro hat sich das Papier bereits um fast 20 Prozent von seinem 52-Wochen-Tief bei 39,81 Euro (Juni 2025) gelöst. Zwar steht auf Jahressicht noch ein Minus von gut 20 Prozent zu Buche, doch kurzfristig dominieren die Käufer.
Besonders positiv werten Charttechniker die Rückeroberung wichtiger Durchschnittslinien. Der Kurs notiert derzeit über dem 200-Tage-Durchschnitt von 44,30 Euro, was als Indikator für eine langfristige Trendstabilisierung gilt. Auch auf Wochenbasis zeigt der Trend mit einem Plus von 4,14 Prozent nach oben, wenngleich der heutige leichte Rückgang um 0,36 Prozent an die anhaltende Nervosität erinnert.
Fazit: Die 50-Euro-Marke im Visier
Für die Porsche-Aktie beginnt eine Bewährungsphase unter neuer Flagge. Gelingt es den Bullen, den Kurs nachhaltig über die psychologisch und charttechnisch wichtige Marke von 50 Euro zu hieven, wäre der Weg für eine größere Erholung geebnet. Sollte der Kurs hingegen unter die Unterstützung im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts bei rund 44,30 Euro fallen, droht ein erneuter Test der Tiefststände. Anleger warten nun auf die nächsten Quartalszahlen, die erste operative Spuren der Ära Leiters offenbaren dürften.
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