Yellow Aktie: Finale Liquidation

Die Liquidation von Yellow Corporation geht in die Schlussphase. Die Verteilung der Insolvenzmasse an Gläubiger hängt von der Klärung rechtlicher Streitigkeiten ab, während Aktionäre auf Restwerte hoffen.

Kurz zusammengefasst:
  • Insolvenzverfahren von Yellow kurz vor Abschluss
  • Gläubigerauszahlung nach strikter Rangfolge
  • Rechtsstreit mit Gewerkschaft verzögert Abwicklung
  • Aktionäre stehen in der Rangfolge ganz hinten

Die Abwicklung des ehemaligen Logistik-Riesen Yellow Corporation biegt auf die Zielgerade ein. Seit der Einstellung des Geschäftsbetriebs und der Anmeldung von Insolvenz im Sommer 2023 konzentrieren sich Marktbeobachter auf die Verwertung der verbliebenen Vermögenswerte. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Forderungen der Gläubiger am Ende tatsächlich befriedigt werden können.

  • Insolvenzantrag: 6. August 2023
  • Status: Betrieb eingestellt, Liquidation läuft
  • Kernkontext: Konflikt mit der Gewerkschaft Teamsters als Hauptauslöser des Kollapses
  • Flotte zum Höhepunkt: Ca. 12.700 Zugmaschinen und 42.000 Anhänger

Ein wesentlicher Meilenstein im Verfahren war bereits die vollständige Rückzahlung des umstrittenen 700-Millionen-Dollar-Kredits aus dem CARES-Act an das US-Finanzministerium. Durch Erlöse aus Asset-Verkäufen konnte diese pandemiebedingte Schuld inklusive Zinsen im Februar 2024 getilgt werden. Damit wurde eine der prominentesten finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens aufgelöst.

Yellow

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Prioritäten bei der Auszahlung

Für Beobachter der Insolvenzmasse ist die strikte Rangfolge der Gläubiger entscheidend für den finanziellen Ausgang. Doch was bedeutet das konkret für die verbliebenen Anteilseigner?

Anleger sollten beachten, dass Aktionäre in der Rangfolge grundsätzlich an letzter Stelle stehen. Sie erhalten nur dann einen Restwert, wenn alle vorrangigen Ansprüche der Gläubiger sowie die administrativen Verfahrenskosten vollständig gedeckt sind. Die endgültige Bilanz aus dem Verkauf der restlichen Sachwerte wird bestimmen, welcher Nettowert für die Verteilung tatsächlich zur Verfügung steht.

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Rechtliche Hürden und Sektorumfeld

Der endgültige Abschluss des Chapter-11-Verfahrens hängt maßgeblich von der Beilegung ausstehender Rechtsstreitigkeiten ab. Insbesondere die Klage von Yellow gegen die Gewerkschaft International Brotherhood of Teamsters (IBT) bleibt ein zentraler Bestandteil der Verhandlungen. Ohne eine rechtliche Klärung kann die Insolvenzmasse nicht final verteilt werden.

Während Yellow als Wettbewerber verschwunden ist, navigiert der verbliebene Transportsektor durch ein schwieriges ökonomisches Umfeld. Seit Anfang 2025 belasten aggressive Handelszölle die globalen Warenströme und beeinflussen Frachtvolumen sowie Preise. Die Konkurrenten, die die Marktanteile von Yellow übernommen haben, müssen sich in diesem volatilen Marktumfeld behaupten, während die Liquidation von Yellow ihrem Ende entgegengeht.

Die vollständige Abwicklung des Falls wird erst nach einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung oder einem Vergleich mit der Gewerkschaft erfolgen. Erst nach diesem Schritt steht fest, ob neben den vorrangigen Gläubigern auch nachgeordnete Forderungsklassen mit einer Quote rechnen können.

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