Die Deutsche Bank hat nach ihrer Rekordjagd eine wichtige Unterstützung gerissen. Am Freitag unterschritt die Aktie die 20-Tage-Linie – ein erstes Indiz für eine mögliche Trendabschwächung. Nach einer Kursverdopplung seit August 2024 fragen sich Anleger nun: Ist die Rally vorbei oder nur pausiert?
Technische Schwächephase nach Höhenflug
Der Wochenausklang brachte das erste handfeste Warnsignal. Die Aktie schloss bei 32,95 Euro und damit knapp unter der 20-Tage-Linie, die bei 32,97 Euro verläuft. Für kurzfristig orientierte Trader ist das ein relevantes Signal, da dieser Indikator den kurzfristigen Trend definiert.
Die wichtigsten Fakten:
- Schlusskurs am Freitag: 32,95 Euro (-0,7%)
- Bruch der 20-Tage-Linie bei 32,97 Euro
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -3,9%
- 10-Jahres-Hoch erst am Montag bei 34,26 Euro erreicht
Der Rücksetzer folgt unmittelbar auf den stärksten Lauf seit Jahren. Erst Anfang der Woche hatte der Titel mit Kursen um 34,26 Euro ein Mehrjahreshoch markiert. Gewinnmitnahmen nach einem solchen Anstieg sind nachvollziehbar.
Langfristtrend bleibt intakt
Trotz der aktuellen Schwäche: Der übergeordnete Aufwärtstrend ist noch nicht gefährdet. Die 200-Tage-Linie, die den langfristigen Trend definiert, verläuft bei 28,14 Euro. Mit einem Abstand von +17 Prozent zu dieser Marke verfügt die Aktie noch über ein solides Polster.
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Die entscheidende Frage lautet nun: Hält die Unterstützung bei 32,70 Euro (Tagestief vom Freitag) oder weitet sich die Konsolidierung weiter aus? Ein Abrutschen in Richtung 31 Euro wäre das nächste technische Warnsignal.
Analysten bleiben optimistisch
Die fundamentale Seite bleibt positiv. Experten von RBC Capital und Barclays sehen Kursziele im Bereich von 38 bis 39 Euro. Als Treiber nennen sie die operative Entwicklung und mögliche Kapitalmaßnahmen. Marktteilnehmer spekulieren auf ein neues Aktienrückkaufprogramm, das den Kurs stützen könnte.
Die kommenden Handelstage werden zeigen, ob die kurzfristige Schwäche nur eine Atempause ist oder sich die Konsolidierung ausweitet. Die Marke von 32,70 Euro ist dabei die erste wichtige Unterstützung, die es zu verteidigen gilt.
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