Meta Platforms Aktie: Milliarden-Deal vor Zahlen

Meta schließt 6-Milliarden-Dollar-Infrastrukturdeal ab und erhält Analysten-Aufstufung, während Anleger gespannt auf die Investitionsausgabenprognose für 2026 warten.

Kurz zusammengefasst:
  • Milliarden-Deal mit Corning für KI-Rechenzentren
  • Analysten stufen Aktie auf 'Buy' mit Kursziel 900 USD hoch
  • Quartalszahlen am 28. Januar mit Fokus auf Capex-Prognose
  • Juristischer Prozess zu Jugendschutz in Los Angeles läuft

Nur 24 Stunden vor der Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten Quartalszahlen schafft Meta Platforms Fakten. Mit einer milliardenschweren Infrastruktur-Vereinbarung und einer frischen Analysten-Aufstufung bringt sich der Konzern für die nächste Phase seiner KI-Strategie in Stellung. Doch während die langfristigen Weichen gestellt werden, blicken Anleger nervös auf den morgigen Mittwoch: Werden die massiven Ausgabenpläne die Geduld der Investoren strapazieren?

Das 6-Milliarden-Dollar-Fundament

Am Dienstag kündigte Meta eine mehrjährige Partnerschaft mit Corning Inc. an, die ein Volumen von bis zu 6 Milliarden US-Dollar umfasst. Kern der Vereinbarung ist die Lieferung von Glasfaserkabeln und Konnektivitätslösungen, die speziell für Metas wachsende Zahl an KI-Rechenzentren entwickelt wurden.

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Dieser Schritt verdeutlicht, dass CEO Mark Zuckerberg seine aggressive Investitionsstrategie auch 2026 fortsetzt. Die Hardware-Infrastruktur gilt als notwendiges Rückgrat, um generative KI-Anwendungen skalieren zu können. Die Vereinbarung sieht zudem eine Erweiterung der Corning-Fertigungskapazitäten in North Carolina vor, was die langfristige Natur dieser Bindung unterstreicht.

Analysten sehen Kaufchance

Passend zur Infrastruktur-Offensive meldeten sich die Analysten von Rothschild & Co Redburn zu Wort. Sie stuften die Aktie am heutigen Dienstag von „Hold“ auf „Buy“ hoch und setzten ein Kursziel von 900 US-Dollar. Angesichts eines aktuellen Kurses von rund 667 US-Dollar impliziert dies ein erhebliches Aufwärtspotenzial.

Auch andere Häuser bleiben optimistisch: Rosenblatt Securities bestätigte das „Buy“-Rating mit einem Ziel von 1.117 US-Dollar, während die Bank of America bei 810 US-Dollar bleibt. Der Konsens ist positiv, doch die Stimmung hängt an einem entscheidenden Faktor: der Kostendisziplin.

Worauf es morgen ankommt

Meta legt am Mittwoch, den 28. Januar 2026, nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal vor. Der Markt erwartet einen Umsatzsprung von etwa 21 Prozent auf 58,45 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie zwischen 8,19 und 8,21 US-Dollar.

Viel wichtiger als der Rückblick ist jedoch die Prognose für die Investitionsausgaben (Capex) im Jahr 2026. Hier liegt das größte Konfliktpotenzial: Analysten der Bank of America signalisierten, dass ein Ausgabenwachstum von rund 30 Prozent positiv aufgenommen würde. Sollte das Wachstum jedoch die 35-Prozent-Marke überschreiten, droht eine negative Marktreaktion. Einige Schätzungen gehen bereits davon aus, dass die Capex bis auf 125 Milliarden US-Dollar steigen könnten, um die KI-Kapazitäten auszubauen.

Gegenwind vor Gericht

Während Meta technisch aufrüstet, droht juristischer Ärger. In Los Angeles begann heute ein Prozess, der sich gegen Meta, Google und TikTok richtet. Der Vorwurf lautet, die Plattform-Designs seien bewusst darauf ausgelegt, Jugendliche süchtig zu machen und deren psychische Gesundheit zu schädigen. Während Wettbewerber Snap Inc. sich vorab auf einen Vergleich einigte, hält Meta an seiner Verteidigung fest – ein Unsicherheitsfaktor, den Anleger im Hinterkopf behalten müssen.

Am morgigen Mittwochabend wird sich die kurzfristige Richtung entscheiden. Liefert Meta solide Einnahmen und hält die Balance zwischen notwendigen KI-Investitionen und Kosteneffizienz, dürfte das neue Kursziel von 900 US-Dollar in den Fokus rücken. Ein unkontrollierter Anstieg der Investitionsprognose könnte die jüngste Rallye der Aktie, die auf Sicht von sieben Tagen knapp 10 Prozent zulegte, jedoch abrupt beenden.

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