Advanced Micro Devices hat in dieser Woche eine bemerkenswerte Serie hingelegt – sieben Handelstage in Folge mit Kursgewinnen. Am Mittwoch legte die Aktie nochmals um 7,69 Prozent zu und markierte ein neues Allzeithoch bei 249,76 US-Dollar. Treiber sind vor allem optimistische Analystenstimmen zum Server-Geschäft und neue Initiativen im KI-Segment.
Starke Nachfrage nach Server-CPUs
Der jüngste Kursschub ist kein Zufall. Die Investmentbank KeyBanc bestätigte ihre „Overweight“-Empfehlung und verwies auf eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach AMDs Server-Prozessoren. Laut Analystenbericht sichern sich Hyperscaler bereits jetzt Kapazitäten für das gesamte Jahr 2026 – AMD sei für diesen Zeitraum nahezu ausverkauft. Dies könnte dem Unternehmen Spielraum für Preiserhöhungen von 10 bis 15 Prozent verschaffen.
Auch Bernstein zeigte sich zuversichtlicher und hob die Umsatzprognosen für AMD an. Die verbesserte Einschätzung basiert auf der Dynamik im Server-Segment, einem zentralen Wachstumstreiber für den Chipkonzern.
KI-Offensive bei Radeon-GPUs
Parallel dazu veröffentlichte AMD am 21. Januar ein Software-Update für seine Radeon-Grafikkarten. Die Version 26.1.1 enthält ein „AI Bundle“, das Nutzern den Einstieg in KI-Anwendungen erleichtern soll. Das Paket installiert automatisch Tools wie PyTorch für Windows, ComfyUI und LM Studio.
Damit verfolgt AMD das Ziel, seine GPU-Plattform für Entwickler attraktiver zu machen und ein breiteres Ökosystem aufzubauen. Im hart umkämpften KI-Markt kommt es neben der Hardware-Leistung zunehmend auf Software-Integration und Entwickler-Support an.
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Infrastruktur für KI-Rechenzentren
Unterstützung erhält die langfristige Strategie durch eine Vereinbarung mit Riot Platforms. AMD hat sich für zehn Jahre Rechenzentrums-Kapazität am Standort Rockdale in Texas gesichert. Der Deal verschafft dem Unternehmen Zugang zu Strom und Infrastruktur, die für den Betrieb großer KI-Systeme erforderlich sind.
Solche langfristigen Kapazitätsverträge sind in der Branche mittlerweile entscheidend, da Strom und Rechenzentrumsplatz zu knappen Ressourcen geworden sind.
Quartalsvorlage am 3. Februar
Am 3. Februar nach Börsenschluss legt AMD seine Zahlen für das zurückliegende Quartal vor. Die Erwartungen sind nach den jüngsten Analystenstimmen und der positiven Kursentwicklung entsprechend hoch. Besonders im Fokus stehen das Abschneiden im Server-CPU-Geschäft und die Umsatzbeiträge aus dem KI-Bereich. Die Prognose des Managements wird zeigen, ob die optimistische Marktstimmung gerechtfertigt ist.
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