Realty Income Aktie: Starker Ausblick

Der Net-Lease-REIT übertrifft Erwartungen, kündigt ein Rekordinvestitionsvolumen für 2026 an und setzt auf internationale Expansion. Die Dividendenhistorie bleibt intakt.

Kurz zusammengefasst:
  • Überraschend solide Quartalsergebnisse vorgelegt
  • Ambitioniertes Investitionsprogramm von 8 Milliarden Dollar
  • Internationale Expansion durch Joint Ventures vorangetrieben
  • Monatliche Dividendenausschüttung seit 668 Monaten

Realty Income hat Ende Februar seine Quartalszahlen vorgelegt – und die fallen besser aus als erwartet. Während der REIT-Sektor insgesamt zuletzt eher verhalten performte, legt der Net-Lease-Riese mit seiner 5-Prozent-Dividendenrendite und einem ehrgeizigen Investitionsplan für 2026 vor. Gleichzeitig steht ein Führungswechsel in der Rechtsabteilung an.

Solide Zahlen, ambitionierte Pläne

Im vierten Quartal 2025 erzielte Realty Income Einnahmen von 1,49 Milliarden Dollar – ein Plus von 11 Prozent im Jahresvergleich. Das bereinigte Funds From Operations (AFFO) lag bei 1,08 Dollar je Aktie, für das Gesamtjahr 2025 bei 4,28 Dollar. Die Portfoliokennzahlen unterstreichen die stabile Basis: Eine Vermietungsquote von 98,9 Prozent und eine Rent Recapture Rate von 103,9 Prozent signalisieren solide Cashflows.

Realty Income

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Für 2026 hat das Management eine AFFO-Prognose von 4,38 bis 4,42 Dollar je Aktie ausgegeben. Das entspricht einem Wachstum von rund 2,8 Prozent am Mittelpunkt der Spanne. Besonders bemerkenswert: Realty Income plant Investitionen von rund 8 Milliarden Dollar – deutlich mehr als in den Vorjahren. Im vierten Quartal allein wurden bereits 2,4 Milliarden Dollar investiert, was das ambitionierte Tempo unterstreicht.

Expansion und neue Partnerschaften

Das Unternehmen treibt seine internationale Expansion voran. Im Januar 2026 gab Realty Income eine strategische Partnerschaft mit GIC bekannt, die ein Joint Venture für Build-to-Suit-Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 1,5 Milliarden Dollar umfasst. Zudem erfolgte der Einstieg in Mexiko mit einem industriellen Portfolio im Wert von 200 Millionen Dollar – die erste Investition des REITs in dem Land.

Die Liquidität Ende 2025 belief sich auf über 4,1 Milliarden Dollar, bestehend aus Barmitteln, ausstehenden Forward-Equity-Positionen und verfügbaren Kreditlinien. Die Nettoverschuldung lag beim 5,4-Fachen des adjustierten EBITDA. Das Management betont, dass 30 Prozent der Akquisitionserträge von Investment-Grade-Mietern stammen – ein Hinweis auf die Qualität der eingekauften Objekte.

Führungswechsel angekündigt

Parallel zu den Zahlen teilte Realty Income mit, dass Michelle Bushore, Chief Legal Officer, das Unternehmen verlassen wird. Um einen geordneten Übergang zu gewährleisten, bleibt Bushore bis September 2026 im Amt, während die Suche nach einem Nachfolger läuft. Das Management würdigt ihre Rolle bei zwei großen M&A-Transaktionen und beim Aufbau der Compliance-Strukturen. Die lange Übergangsfrist soll sicherstellen, dass laufende Projekte – etwa im Bereich internationaler Expansionen und Joint Ventures – nicht beeinträchtigt werden.

Dividendenhistorie als Aushängeschild

Realty Income zahlt seit der Gründung ununterbrochen monatliche Dividenden – aktuell 668 in Folge. Die aktuelle Ausschüttung liegt bei 0,27 Dollar pro Aktie und Monat, was auf das Jahr hochgerechnet 3,24 Dollar entspricht. Seit dem Börsengang 1994 hat das Unternehmen 133 Dividendenerhöhungen vorgenommen und gehört zu den S&P 500 Dividend Aristocrats.

Die Aktie legte in den vergangenen drei Monaten um 10,8 Prozent zu und übertraf damit den State Street Real Estate Select Sector SPDR ETF (XLRE), der im selben Zeitraum nur 5,7 Prozent gewann. Das Allzeithoch von 67,93 Dollar vom 27. Februar liegt nur 4,6 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Bewertung und Risiken

Das Bewertungsniveau liegt beim Vorlauf-KGV auf FFO-Basis bei 14,97 – unterhalb des Branchendurchschnitts von 16,54, aber über dem eigenen Drei-Jahres-Median. Die zentrale Frage für 2026 wird sein, ob Realty Income die geplanten 8 Milliarden Dollar an Investitionen zu attraktiven Spreads über den Kapitalkosten einsetzen kann. Sollten die Zinsen hoch bleiben oder der Wettbewerb um Objekte zunehmen, könnte das geplante Gewinnwachstum unter Druck geraten.

Am 13. März zahlt Realty Income die nächste monatliche Dividende an Aktionäre, die am 27. Februar im Register standen. Mit einem gut gefüllten Portfolio, hoher Vermietungsquote und einem der größten Investitionsprogramme der Unternehmensgeschichte bleibt der REIT eine zentrale Adresse im Net-Lease-Sektor – besonders für Investoren, die auf verlässliche Ausschüttungen setzen.

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