Für Anleger von DeFi Technologies spitzt sich die Lage zu. Bis zum 30. Januar 2026 läuft die Frist für eine Sammelklage wegen mutmaßlichem Wertpapierbetrugs. Hintergrund ist eine massive Prognosekürzung im November, die das Vertrauen in den Krypto-Dienstleister schwer erschütterte und den Aktienkurs auf Talfahrt schickte.
Juristisches Nachspiel der Prognosekürzung
Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung steht der Vorwurf, das Unternehmen habe Anleger über operative Probleme im Unklaren gelassen. Die Kanzlei Kahn Swick & Foti fokussiert sich dabei auf den Zeitraum zwischen Mai und November 2025. Auslöser war der Quartalsbericht vom 14. November 2025, der die Märkte kalt erwischte: Das Management musste die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von ursprünglich 218,6 Millionen auf rund 116,6 Millionen US-Dollar fast halbieren.
Als Gründe für diese drastische Korrektur nannte die Führungsetage verzögerte Arbitrage-Möglichkeiten, Konsolidierungen bei den Preisen digitaler Assets und einen verschärften Wettbewerb durch sogenannte Digital Asset Treasury (DAT) Unternehmen. Die Marktreaktion war heftig: Die Aktie verlor binnen zwei Tagen fast 28 Prozent an Wert und fiel auf 1,05 US-Dollar.
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Fundamentaldaten und Expansion
Aktuell notiert das Papier bei etwa 1,08 US-Dollar – weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 4,95 US-Dollar. Trotz des Kursverfalls verfügt das in Toronto ansässige Unternehmen über eine solide Cash-Position von 119,5 Millionen US-Dollar (Stand 30. September 2025) und weist ein niedriges Forward-KGV von 6,0 auf. Die Marktkapitalisierung pendelt je nach Tagesform zwischen 350 und 420 Millionen US-Dollar.
Ungeachtet der juristischen Hürden treibt das Unternehmen seine Expansion voran. Die Tochtergesellschaft Valour startete im Dezember 2025 den Handel an der brasilianischen Börse B3 und listete dort fünf neue Produkte (ETPs). Gleichzeitig gab es einen Wechsel an der Spitze: Mitbegründer Johan Wattenström übernahm nach dem Rücktritt von Olivier Roussy Newton das Ruder als CEO.
Enorme Diskrepanz bei der Bewertung
Die Kluft zwischen der aktuellen Marktstimmung und den Analysteneinschätzungen könnte kaum größer sein. Während Experten Konsensschätzungen zufolge Kursziele von durchschnittlich 5,17 US-Dollar ausrufen und an einer Kaufempfehlung festhalten, spiegelt der aktuelle Kurs um 1,08 US-Dollar die tiefe Verunsicherung des Marktes wider. Mit einem Beta von 3,95 bleibt die Aktie extrem schwankungsanfällig. Bis zum Stichtag am 30. Januar wird sich zeigen, wie stark der juristische Druck durch die Zahl der klagenden Anleger tatsächlich wird.
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