Ferrari zeigt erstmals den Innenraum seines ersten Elektroautos – und der wirkt vertrauter als erwartet. Die Italiener haben für ihr E-Modell Luce einen prominenten Partner ins Boot geholt: Jony Ive, den ehemaligen Chefdesigner von Apple. Das Ergebnis ist ein Cockpit, das mehr nach Cupertino als nach Maranello aussieht.
Der Innenraum des Luce setzt auf Glas und Aluminium, minimalistische Oberflächen und eine ruhige, fast schon meditative Atmosphäre. Beobachter beschreiben das Design als unverkennbar „Apple-like“ – eine bewusste Abkehr von den traditionellen Ferrari-Interieurs mit ihren zahlreichen Schaltern und der aggressiven Formsprache. Ive und sein Studio LoveFrom haben hier klar ihre Handschrift hinterlassen: Klarheit und Materialqualität statt visueller Überladung.
Vom Arbeitstitel zum Modellnamen
Bisher lief das Projekt intern unter dem Arbeitstitel „Elettrica“ – ein Name, der offenbar nie für die Öffentlichkeit gedacht war. Jetzt ist klar: Das erste elektrische Serienmodell der Italiener trägt den Namen Luce, italienisch für „Licht“. Neben der Namensnennung gewährt Ferrari auch technische Einblicke: Der Stromer setzt auf ein System mit zwei E-Achsen und insgesamt vier permanent erregten Motoren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ferrari?
Das Timing ist bemerkenswert. Ende 2025 hatte Ferrari seine breiteren Elektroambitionen zurückgefahren – der Luce bleibt vorerst das einzige reine E-Modell im Portfolio. Trotzdem positionieren die Italiener ihr Elektro-Debüt als eines der meisterwarteten automobilen Highlights für 2026.
Silicon Valley trifft Maranello
Mit dem Luce will Ferrari mehr sein als nur ein Performance-Meilenstein auf vier Rädern. Das Auto soll als Luxus-Technologieobjekt wahrgenommen werden – eine Fusion aus italienischer Sportwagenheritage und kalifornischer Designphilosophie. Die Fokussierung liegt nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auf dem gesamten Fahrerlebnis und der Luxusausstattung.
Sollte das Serienmodell dem Vorgeschmack entsprechen, könnte Ferrari damit neue Maßstäbe setzen. Die Frage ist nicht mehr nur, wie schnell ein Elektroauto sein kann – sondern wie es sich anfühlen soll. Ferrari geht hier einen anderen Weg als die meisten Premium-Hersteller und setzt auf Zurückhaltung statt technischer Überfrachtung. Der Luce wird zeigen, ob diese Strategie aufgeht.
Ferrari-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ferrari-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Ferrari-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ferrari-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ferrari: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
