Amazon hat sich die Kupferproduktion einer US-Mine für die nächsten zwei Jahre gesichert. Die Cloud-Sparte AWS schloss einen Deal mit dem Bergbaukonzern Rio Tinto über die gesamte Förderung der Nuton-Mine in Arizona ab.
Die Vereinbarung zeigt, wie ernst es Amazon mit dem Ausbau seiner Rechenzentren meint. Das geförderte Kupfer fließt direkt an die Zulieferer, die Komponenten für AWS-Rechenzentren herstellen. Im Gegenzug stellt Amazon dem Bergbauriesen Cloud-Computing und Datenanalyse-Tools zur Verfügung, damit Rio Tinto die Förderung optimieren kann.
Gerade erst wiedereröffnet
Die Nuton-Mine war zuvor zehn Jahre lang stillgelegt. Erst 2025 nahm Rio Tinto den Betrieb wieder auf – dank eines neuen Förderverfahrens auf Basis von Bakterien und Säure, das die Kupfergewinnung wieder wirtschaftlich macht.
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In den kommenden vier Jahren will Rio Tinto hier 14.000 Tonnen Kupferkathoden fördern. Das klingt nach viel, deckt aber nur einen Bruchteil des tatsächlichen Bedarfs von Amazon. Der KI-Boom treibt den Kupferhunger der Tech-Riesen in die Höhe – Rechenzentren verschlingen gewaltige Mengen des roten Metalls für Verkabelung und Stromversorgung.
Strategische Absicherung
Während andere Tech-Konzerne noch auf dem Spotmarkt einkaufen, sichert sich Amazon bereits die Produktion direkt an der Quelle. Ein kluger Schachzug in Zeiten, in denen der weltweite Kupferbedarf bis 2040 um geschätzte 50 Prozent steigen könnte.
Der Deal unterstreicht, dass Amazon den Infrastruktur-Ausbau für seine Cloud-Dienste als langfristiges Projekt betrachtet – und bereit ist, dafür neue Wege zu gehen.
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