Orsted Aktie: Solide Bilanz

Der dänische Windkraftkonzern Ørsted meldet stabile 2025er Ergebnisse, kündigt die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung an und treibt seine Offshore-Projekte in den USA voran.

Kurz zusammengefasst:
  • Erfüllte Prognose mit EBITDA von 25,1 Mrd. DKK
  • Wiederaufnahme der Dividende ab 2026 geplant
  • Baufortschritt bei US-Offshore-Windparks
  • Strategischer Fokus auf Offshore-Windenergie

Der dänische Offshore-Wind-Spezialist Orsted hat seine Zahlen für 2025 vorgelegt und kann durchatmen. Nach turbulenten Jahren mit ausgesetzter Dividende und rechtlichen Hürden in den USA zeigt sich das Unternehmen stabilisiert – und kündigt die Rückkehr zur Ausschüttung an.

Die Zahlen im Detail

Orsted erreichte 2025 ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 25,1 Milliarden Dänischen Kronen und bewegte sich damit im unteren Bereich der eigenen Prognose von 24 bis 27 Milliarden Kronen. Das vierte Quartal steuerte 8,10 Milliarden Kronen bei. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 3,2 Milliarden Kronen.

Orsted

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Für 2026 peilt das Management ein EBITDA von über 28 Milliarden Kronen an. Die Investitionen sollen zwischen 50 und 55 Milliarden Kronen liegen. Auch die mittelfristige Prognose bleibt bestehen: 2027 soll das EBITDA die Marke von 32 Milliarden Kronen überschreiten.

Fakten im Überblick:

  • EBITDA 2025: 25,1 Mrd. DKK (Prognose erfüllt)
  • Nettogewinn 2025: 3,2 Mrd. DKK
  • EBITDA-Ziel 2026: über 28 Mrd. DKK
  • Geplante Investitionen 2026: 50-55 Mrd. DKK
  • Dividende ab Geschäftsjahr 2026 wieder geplant

US-Projekte nehmen Fahrt auf

Ein wichtiger Meilenstein: Die Bauarbeiten an den Offshore-Windparks Revolution Wind und Sunrise Wind laufen wieder. Nachdem Gerichte die Arbeiten zwischenzeitlich gestoppt hatten, ermöglichen einstweilige Verfügungen nun die Fortsetzung – während die rechtlichen Verfahren parallel weiterlaufen. Revolution Wind soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 ans Netz gehen, Sunrise Wind folgt 2027.

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Fokus auf Offshore

Orsted vollzieht einen strategischen Schwenk: Das europäische Onshore-Geschäft steht zum Verkauf. Mit den Erlösen will das Unternehmen die Kapitalstruktur stärken und sich konsequent auf das Kerngeschäft Offshore-Windkraft konzentrieren.

Parallel dazu läuft ein Effizienzprogramm. Bis Ende 2027 sollen rund 2.000 Stellen abgebaut werden. Nach drei Jahren Pause plant das Management zudem die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung – ein Signal, das bei Investoren für Aufmerksamkeit sorgen dürfte.

In Australien hat Orsted die Umweltgenehmigungen für die Projekte Gippsland 1 und Blue Mackerel beantragt und treibt damit die geografische Expansion voran.

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