Nach einem beeindruckenden Lauf, der den Silberpreis zuletzt auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei 93,19 US-Dollar trieb, dominieren heute Gewinnmitnahmen das Geschehen. US-Präsident Donald Trump sendete überraschende Signale der Entspannung in der Handels- und Geopolitik. Anleger stellen sich nun die Frage: Ist dies das Ende des Höhenflugs oder nur eine gesunde Korrektur im überhitzten Markt?
Hier sind die wichtigsten Eckdaten zur aktuellen Lage:
* Rekordniveau: Das 52-Wochen-Hoch wurde erst gestern bei 93,19 US-Dollar markiert.
* Extreme Dynamik: In den letzten 30 Tagen legte der Silberpreis um satte 47,16 % zu.
* Überhitzung: Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt aktuell 35,10 %, was die Anfälligkeit für Rücksetzer erhöht.
Entspannung als Kursgift
Der primäre Auslöser für den Stimmungswechsel ist eine unerwartete politische Kehrtwende. Marktteilnehmer hatten auf eine Angebotsverknappung durch sofortige US-Handelsbarrieren spekuliert. Doch Präsident Trump signalisierte nun, vorerst keine neuen Importzölle auf kritische Mineralien zu verhängen. Stattdessen setzte er eine Frist von 180 Tagen für Verhandlungen an.
Gleichzeitig dämpfte Trump die Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten. Bezüglich der Iran-Krise äußerte er eine „abwartende Haltung“ und verwies auf Informationen, wonach Hinrichtungen von Demonstranten gestoppt wurden. Diese doppelte Entwarnung entzieht dem Markt die sogenannte „Angstprämie“, die den Preis in den vergangenen Tagen maßgeblich getrieben hatte. Es handelt sich um ein klassisches „Sell-the-News“-Szenario: Die akute Unsicherheit weicht, und Trader realisieren ihre Gewinne.
Zinsdruck bleibt bestehen
Neben der Geopolitik belastet auch die makroökonomische Perspektive das Edelmetall. Die US-Inflationsdaten erweisen sich als hartnäckiger als prognostiziert. Dies reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve (Fed) die Leitzinsen zeitnah aggressiv senken wird.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Silber Preis?
Für zinslose Anlagen wie Silber ist dies ein Dämpfer. Bleiben die Zinsen hoch, steigen die Opportunitätskosten für das Halten des Edelmetalls. Zudem stärkt diese Aussicht tendenziell den US-Dollar, was Rohstoffe für internationale Käufer verteuert.
Volatilität auf extremem Niveau
Ein Blick auf die Marktdaten unterstreicht die Nervosität der Akteure. Mit einer annualisierten Volatilität von 66,71 % befindet sich Silber in einer aggressiven Preisfindungsphase. Der massive Anstieg von über 21 % allein in den letzten sieben Tagen hat den Markt technisch stark gedehnt.
Während der langfristige Aufwärtstrend durch die starke Performance seit Jahresanfang (+28,95 %) untermauert wird, testen die Bären kurzfristig die Nervenstärke der Anleger. Die Kombination aus politischer Entspannung und einer technisch überkauften Situation sorgt für heftige Bewegungen. Anleger sollten sich darauf einstellen, dass die Schwankungsbreite in den kommenden Handelstagen hoch bleiben dürfte, bis der Markt ein neues Gleichgewicht gefunden hat.
Silber Preis: Kaufen oder verkaufen?! Neue Silber Preis-Analyse vom 15. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Silber Preis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Silber Preis-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Silber Preis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...