Daimler Truck Aktie: Warnsignal zum Jahresstart

Das Analysehaus Zacks stuft den Nutzfahrzeughersteller auf 'Strong Sell' herab, was im Kontrast zu jüngsten Großaufträgen und Fortschritten in der Elektromobilität steht.

Kurz zusammengefasst:
  • Herabstufung durch Zacks Research auf 'Strong Sell'
  • UBS senkt Kursziel, belässt aber 'Neutral'-Einstufung
  • Großauftrag für 500 Elektrobusse in Belgien
  • E-Actros 600 von DHL im Regelbetrieb

Unangenehme Überraschung für Anleger zum Jahreswechsel: Das Analysehaus Zacks Research stufte den Nutzfahrzeughersteller am Silvestertag direkt auf „Strong Sell“ herab. Diese Bewertung trifft die Aktie in einer empfindlichen Phase der Erholung und steht im scharfen Kontrast zu den zuletzt gemeldeten operativen Erfolgen des Konzerns.

Analysten werden skeptischer

Das harte Urteil der Analysten von Zacks wiegt schwer. Eine Herabstufung von „Hold“ auf „Strong Sell“ signalisiert die Erwartung einer deutlichen Underperformance gegenüber dem Gesamtmarkt. Diese Einschätzung steht nicht isoliert da: Bereits Mitte Dezember reagierte die Schweizer Großbank UBS und senkte das Kursziel für den DAX-Titel von 41 auf 40 Euro, auch wenn die Einstufung hier noch auf „Neutral“ verblieb.

Daimler Truck

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Für den Aktienkurs kommt dieser Gegenwind zur Unzeit. Zwar konnte sich das Papier mit einem Schlusskurs von 37,32 Euro und einem Plus von knapp sechs Prozent auf Sicht von drei Monaten zuletzt stabilisieren, doch der mittelfristige Trend über sechs Monate zeigt mit einem Minus von fast acht Prozent weiterhin Schwäche an.

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Operative Stärke gegen Börsen-Skepsis

Während Finanzprofis Risiken in der Bewertung sehen, liefert das Unternehmen operativ Argumente für die Bullen. Kurz vor dem Jahreswechsel meldete Daimler Truck bedeutende Fortschritte bei der Transformation:
* Großauftrag: Die Tochter Daimler Buses liefert 500 Elektrobusse an den belgischen Verkehrsbetrieb De Lijn.
* E-Mobilität: Logistikpartner DHL hat die ersten Einheiten des fernverkehrstauglichen Mercedes-Benz eActros 600 in den Regelbetrieb übernommen.
* Strategischer Einfluss: CEO Karin Rådström übernimmt ab heute den Vorsitz des Nutzfahrzeugausschusses beim europäischen Verband ACEA.

Diese Meldungen belegen ein intaktes Geschäftsmodell, finden jedoch in der aktuellen Analystenmeinung kaum Widerhall.

Wichtige Marken im Fokus

Die Divergenz zwischen fundamentalen Auftragsmeldungen und der negativen Bewertung durch Research-Häuser prägt den Jahresauftakt. Anleger sollten in den ersten Handelstagen des neuen Jahres genau beobachten, ob die Marke von 37 Euro verteidigt werden kann. Ein nachhaltiges Rutschen unter dieses Niveau infolge des „Strong Sell“-Ratings würde das charttechnische Bild eintrüben und könnte einen Test tieferer Unterstützungszonen einleiten.

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