Henderson Horizon Euro High Yield Bond Fund: Fünf Gründe für europäische Hochzinsanleihen - Fondsanalyse


30.09.16 15:13
Meldung
 
London (www.fondscheck.de) - Europäische Hochzinsanleihen bieten neben guten Fundamentaldaten auch weiterhin eine relativ attraktive Rendite, so Tom Ross, Manager des Henderson Horizon Euro High Yield Bond-Fonds (ISIN LU0828815570 / WKN A1J4LV ) bei Henderson Global Investors.


Das langsame Wachstum in Europa schaffe gute Rahmenbedingungen für High-Yield-Unternehmensanleihen mit moderatem Gewinnwachstum bei gleichzeitig entgegenkommender Geldpolitik. Fünf gute Gründe würden aus Sicht des Experten dafür sprechen, jetzt in europäische Hochzinsanleihen anzulegen.

Europas Kreditzyklus sei noch nicht so weit fortgeschritten wie in den USA. Deshalb hätten sich die Fundamentaldaten noch nicht so stark verschlechtert wie auf der anderen Seite des Atlantiks. Tatsächlich habe sich die Zinsdeckung im europäischen Hochzinssegment zuletzt sogar verbessert. So seien die Gewinne europäischer Hochzinsemittenten derzeit so hoch, dass sie daraus ihre Zinszahlungen fünf Mal decken könnten. Damit sei die Zinsdeckung höher als in den letzten zehn Jahren, denn die Gewinne steigen würden, während sich die Unternehmen auch weiterhin zu sehr günstigen Konditionen refinanzieren könnten. Zugleich sei das etwa zweieinhalbfache Verhältnis von Nettoverschuldung zu Gewinnen in den vergangenen fünf Jahren relativ stabil geblieben.

Die Renditen von Staats- und Investment-Grade-Unternehmensanleihen seien massiv gefallen. Viele von ihnen und besonders solche mit kürzeren Laufzeiten würden mittlerweile nur noch negative Renditen abwerfen. Das mache europäische Hochzinsanleihen noch attraktiver, böten sie doch aus Sicht des Experten gemessen an ihrem Kreditrisiko eine interessante Kombination aus höherer Rendite und relativ niedriger Duration (Zinssensitivität). In Anbetracht der auch künftig erwarteten niedrigen Ausfallrate - Moody's prognostiziere bis August 2017 eine unveränderte Ausfallrate von 2,5% - könnten Anleger mit einem selektiven Anlageansatz eine attraktive Rendite erzielen. Und das, ohne übermäßige Risiken eingehen zu müssen. Europäische Hochzinsanleihen böten mit rund 4% eine deutlich höhere Rendite als andere europäische Schuldpapiere.

Bei dreistelligen Risikoaufschlägen (Spreads) sehe der Experte weiteren Spielraum für eine Verengung. Mit mehr als 400 Basispunkten Unterschied zu Staatsanleihen hätten die Spreads europäischer Hochzinsanleihen noch reichlich Verengungspotenzial. Hinzu komme, dass die Spreads nach wie vor 100 Basispunkte über ihren Tiefstständen in 2014 lägen. Dabei würden Spreads als Puffer für den Fall eines Renditeanstiegs bei Investment-Grade-Anleihen wirken und böten bei einem Rückgang Potenzial für Kapitalgewinne, denn würden die Renditen fallen, würden die Anleihekurse steigen.

Zwei Zentralbanken in Europa würden inzwischen im Rahmen ihrer quantitativen Lockerungsprogramme als aktive Käufer an den Unternehmensanleihemärkten auf: die Europäische Zentralbank und die Bank von England treten. Obwohl beide Notenbanken ausschließlich Investment-Grade-Unternehmensanleihen kaufen würden, würden sich diese Käufe auch auf Hochzinsanleihen auswirken, würden viele Anleger doch aufgrund der Zentralbankkäufe in das Hochzinssegment ausweichen. Da beide Zentralbanken zudem verglichen mit den üblichen Marktbedingungen relativ großzügige Kriterien definiert hätten, kämen für einen Ankauf auch Anleihen mit nur einem Investment-Grade-Rating einer Ratingagentur infrage; dieses Kriterium würden auch einige Hochzinsanleihen erfüllen. Zugleich sei das Nettoangebot an europäischen Hochzinsanleihen in diesem Jahr unter dem Eindruck des dürftigen Neuemissionsvolumens geschrumpft. Zugleich sei das Nettoangebot an europäischen Hochzinsanleihen in diesem Jahr unter dem Eindruck des dürftigen Neuemissionsvolumens geschrumpft.

Der Henderson Horizon Euro High Yield Bond Fund sei Performance-Spitzenreiter unter den europäischen High-Yield-Fonds seiner Vergleichsgruppe für den Zeitraum seit seiner Auflegung am 19. November 2012 bis zum 31. August 2016. Zwar lasse die Wertentwicklung der Vergangenheit keinen Rückschluss auf die künftige Performance zu, aber der Fokus des Anlageteams, positive oder negative Veränderungen der Fundamentaldaten eines Unternehmens frühzeitig zu erkennen habe maßgeblich zu seinem Erfolg beigetragen. Die beiden Fondsmanager Stephen Thariyan und Thomas Ross würden von einem globalen Expertenteam unterstützt. So könnten sie weltweite, ihr europäisches Anlageuniversum beeinflussende Trends frühzeitig erkennen und auch wenig beachtete Bereiche des Universums auf der Suche nach Anlagechancen durchforsten. (Ausgabe vom 29.09.2016)
(30.09.2016/fc/a/f)


 

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