Gablitz (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "HebelprodukteReport" haben in ihrer aktuellen Ausgabe den Alpha Turbo-Optionsschein (
ISIN DE000DZ2TB34 /
WKN DZ2TB3 ) von der DZ BANK auf die Aktie von Fresenius (
ISIN DE0005785604 /
WKN 578560 ) (long) und den
DAX-Index (
ISIN DE0008469008 /
WKN 846900 ) (short) präsentiert.
Im Verlauf des vergangenen Jahres hätten sich die Kurse der im DAX-Index enthaltenen Finanztitel, wie beispielsweise die Deutsche Bank-, die Commerzbank- und die Allianz-Aktie, schlechter als der DAX-Index entwickelt. Mit den Automobilaktien, wie BMW und VW-Vorzugsaktie, hätten Anleger im Jahr 2011 hingegen eine bessere Performance als bei einer direkten Veranlagung im DAX-Index erzielen können.
Im Rückspiegel betrachtet, hätte man mit Alpha Turbos Deutsche Bank/Commerzbank/Allianzshort/ DAX-long oder mit Alpha Turbos BMW/VW Vzg. long/DAX-short im abgelaufenen Jahr positive Erträge erzielen können.
Um mit Alpha Turbos Gewinne zu erzielen, komme es nicht darauf an, ob sich ein Basiswert positiv oder negativ entwickle. Für die Performance dieser Finanzprodukte sei einzig und allein die Tatsache von Relevanz, wie sich die Kurse von zwei ausgewählten Basiswerten zueinander entwickeln würden. Die Richtung, in die sich die Kurse begeben würden, sei für die Ermittlung des Veranlagungsergebnisses der Alpha-Turbos völlig unerheblich.
Neben den viel beachteten Finanz- und Automobilwerten habe auch der Kursverlauf der Fresenius-Aktie im Jahr 2011 signifikant - und zwar positiv - von der Wertentwicklung des DAX-Index abgewichen. Wer sich den Expertenmeinungen wie beispielsweise jener von www.zertifikate-investor.de anschließe, dass sich dieser positive Trend im Verhältnis zum DAX-Index auch in den kommenden Monaten fortsetzen werde, könnte zur Umsetzung dieser Markterwartung einen Alpha-Turbo Fresenius SE Vzg.-long/DAX-short-Optionsschein einsetzen.
Der DZ BANK Alpha Turbo Fresenius SE Vzg. long/DAX short, letzter Bewertungstag am 19.11.2012, sei am 20.10.2011 beim Fresenius-Aktienkurs von 69,50 Euro und mit dem DAX-Stand von 5.877,41 Punkten mit 1,00 Euro emittiert worden. Der Hebel betrage 10.
Beim Fresenius-Aktienkurs von 73,26 Euro und dem Indexstand von 6.220 Punkten sei der Alpha Turbo mit 0,94 bis 0,96 Euro gehandelt worden. Der leichte Kursrückgang des Scheines sei dadurch zu Stande gekommen, weil die Fresenius-Aktie seit der Auflage des Alpha-Turbos nur um 5,41 Prozent zugelegt habe, während der DAX um 5,83 Prozent angestiegen sei.
Wenn die Fresenius-Aktie den DAX-Index wieder hinter sich lassen könne, dann würden bereits geringfügige prozentuelle Gewinne wegen der hohen Hebelwirkung zu hohen prozentuellen Kurssteigerungen des Alpha Turbos führen. Übertreffe die Fresenius-Aktie den DAX beispielsweise nur um bescheidene 2,54 Prozent, dann würde die finale Rückzahlung dieses Turbo-Calls mit beachtlichen 1,254 Euro erfolgen. Um mit diesem Turbo-Call zu einem positiven Veranlagungsergebnis zu gelangen, sei es vollkommen unerheblich, in welche Richtung sich die Kurse der Fresenius-Aktie und des DAX-Index entwickeln würden. Hauptsache, die Fresenius-Aktie laufe besser oder weniger schlecht als der DAX-Index.
Lasse die Fresenius-Aktie im kommenden Jahr (zumindest bis zum Bewertungstag 19.11.2012) den DAX-Index wie im Jahr 2011 wieder um 28 Prozent hinter sich, dann werde die zehnfache Hebelwirkung der Referenzaktie für eine Rückzahlung des Scheines mit 3,80 Euro sorgen.
Allerdings müsse beachtet werden, dass der Schein vorzeitig mit seinem Restwert zurückbezahlt werde, sobald der Wert des Alpha-Turbos auf die KO-Marke von 0,10 Euro fall. (Ausgabe 2 vom 17.01.2012) (18.01.2012/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.