Call-Optionsschein auf Volkswagen: Fit an die Börse - Optionsscheineanalyse


21.09.18 11:00
Meldung
 
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Jürgen Sterzbach von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000DS2KJ48 / WKN DS2KJ4 ) von der Deutschen Bank auf die Volkswagen-Vorzugsaktie (ISIN DE0007664039 / WKN 766403 ) vor.


Die Volkswagen-Aktie gebe Gas. In den letzten zwei Wochen hätten die Notierungen nur noch eine Richtung gekannt. Ein Call-Optionsschein auf die VW-Aktie mit einem Basispreis bei 140 Euro und einer Fälligkeit im März nächsten Jahres könnte von einer steigenden Aktie überproportional profitieren.

Die Lastwagensparte von Volkswagen wolle mit einem Netz aus Kooperationen auch außerhalb von Europa und Lateinamerika punkten. Geplant sei deshalb unter anderem ein Gemeinschaftsunternehmen der Traton-Marke MAN mit dem chinesischen Lastwagenhersteller Sinotruk. Das habe die Volkswagen-Tochter am Dienstag vor der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) für Nutzfahrzeuge mitgeteilt. Zuvor sei bekannt geworden, dass Traton mit dem japanischen Lkw-Hersteller Hino einen gemeinsamen Einkauf plane.

Ein Börsengang habe Traton-Chef Andreas Renschler als eine von vielen Optionen bezeichnet. Noch sei über den Börsengang Tratons nicht entschieden, habe Renschler gemeint. Die Sparte habe Synergieprojekte noch vor sich, auch Übernahmen seien nicht ausgeschlossen. Nicht auf der Agenda stehe dagegen eine Erhöhung des rund 17-prozentigen Anteils am US-Truck-Hersteller Navistar. Zuvor hätten die Wolfsburger angekündigt, Traton bis Jahresende fit für die Börse zu machen und Umwandlung in eine SE namens Traton beschlossen.

Von Seiten der Analysten habe es zuletzt mehrere positive Aussagen zur Aktie gegeben. Wegen des geplanten Börsengangs der Lkw-Sparte hätten die Analysten der Deutschen Bank ihre Bewertung auf Kaufen mit einem Kursziel von 210 Euro belassen. Der in Aussicht gestellte Gang an die Börse wäre positiv für die Wolfsburger und ab dem zweiten Quartal 2019 denkbar. Auf Outperform hätten die Analysten von Exane BNP Paribas die Volkswagen-Aktie gehalten. Ihr ausgegebenes Ziel befinde sich bei 200 Euro. Sie hätten sich auf die Traton-Bewertung fokussiert.

Aus der Summe der Konzernteile ergebe sich ein Firmenwert von 24 Milliarden Euro, im besten Fall von bis zu 30 Milliarden Euro. Die Analysten von Kepler Cheuvreux würden die Aktie als Kauf sehen und dafür mit 222 Euro das bisher höchste Kursziel angeben. In einer Branchenstudie hätten sie sich zuversichtlicher zur Automobilindustrie geäußert, nachdem schlechte Nachrichten nun weitgehend eingepreist seien. Aus den Analysen der letzten drei Monate habe sich ein durchschnittliches Kursziel auf zwölf Monate von 203 Euro ergeben.

Zuletzt sei die Volkswagen-Aktie vom Jahreshoch Mitte Januar bei 192,46 Euro auf ein neues Jahrestief unter 135 Euro gefallen und habe rund 30 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Seitdem schieße sie, von der Fantasie eines Börsengangs der Lkw-Sparte angetrieben, jedoch steil nach oben. Dabei hätten die Notierungen eine vorherige Abwärtstendenz durchbrochen und das Zwischenhoch um 155 Euro übertroffen. Nach oben könnte ein Anstieg bis zum Jahreshoch einen ersten Schritt in Richtung der genannten Kursziele darstellen.

Mit einem Call-Optionsschein könnten risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Volkswagen-Aktie ausgehen würden, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 140 Euro und einer Fälligkeit am 13.03.2019 könnte eine Rendite von 150 Prozent erzielen, wenn die Aktie bis zum Laufzeitende auf 190 Euro steige. Sollte sie höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, könnte eine höhere Rendite erzielt werden.

Zu beachten sei: Falls die Aktie am Bewertungstag unter 140 Euro stehe, verfalle der Optionsschein wertlos. Ansonsten werde die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie am Bewertungstag bei 160 Euro (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus der spekulativen Idee könne erwogen werden, sollte sie ihre Richtung aufgeben und unter 150 Euro zurückfallen. (21.09.2018/oc/a/d)


 

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