München (aktiencheck.de AG) - Für die Experten der "EURO am Sonntag" ist der Call (
ISIN DE000TB7W4C7 /
WKN TB7W4C ) von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die Aktie von
Intel (
ISIN US4581401001 /
WKN 855681 ) die Trading-Idee der Woche.
Die USA befänden sich in einem Wahljahr und die Kandidaten seien auf Stimmenfang. Da passe es auch ins Bild, dass Barack Obama in der letzten Woche ein neues Werk von Intel in Arizona, welches 2013 in Betrieb gehen solle, besucht habe. Der Konzern investiere 5 Mrd. USD. Drei Viertel seiner Chips fertige das Unternehmen im eigenen Land. Damit würden Arbeitsplätze gesichert und es sorge für Steuereinnahmen. Durch den Besuch unterstreiche der amtierende US-Präsident nicht nur sein eigenes Wahlkampfmotto "Made in the USA", er könnte auch ein gutes Licht auf ihn werfen, denn Intel strahle ab.
Jüngst habe der Konzern für 2011 mit rekordverdächtigen Zahlen überraschen können. Den Umsatz habe man um 24% auf 54 Mrd. USD und den Gewinn um 13% auf 12,9 Mrd. USD gesteigert. In 2012 solle es weiter aufwärts gehen. Um dies zu erreichen, wolle das Unternehmen sein Angebot unter anderem durch neue Prozessoren für Hochleistungsrechner sowie für Smartphones und Tablets erweitern.
Der Aktienkurs von Intel sei ebenfalls nicht aufzuhalten. Von 20 USD im August des letzten Jahres habe der Titel bis auf derzeit über 26 USD zulegen können. Das Fünfjahreshoch sei nicht mehr weit entfernt. Werde dieses überwunden, seien weitere Kurssteigerungen möglich. Zusätzlicher Schub könnte hierbei von der Präsidentenwahl ausgehen, denn aus Erfahrung wisse man: Wahljahre seien gute Börsenjahre.
Nach Meinung der Experten der "EURO am Sonntag" sollten Optionsscheinanleger bei der Aktie von Intel zum oben genannten klassischen Call (Basispreis: 25,00 USD; Aufgeld p.a. in %: 5,61; Omega: 5,06) der HSBC Trinkaus & Burkhardt greifen. Für jeden Dollar denn die Aktie zulege, steige der Wert des Calls um 5%. (Ausgabe 04) (31.01.2012/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.