Deutsche Bank im Vorfeld der Quartalsergebnisse - Inliner mit Chance von 182 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse


28.01.20 11:00
Meldung
 
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Im Verlauf dieser Woche werden die Ergebnisse der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000 ) zum vierten Quartal 2019 erwartet.
Zugleich rechnen die Marktteilnehmer mit einem Ausblick auf das angelaufene Jahr 2020. Eine spannende Situation, aber wird das Zahlenwerk imstande sein, die Aktie deutlicher aus ihrer seit über einem Jahr bestehenden Handelsspanne hinaus zu tragen? Das ist zu bezweifeln. Und daraus entsteht ein Szenario, von dem sich mit einem Inline-Optionsschein (ISIN DE000SR2WTN1 / WKN SR2WTN ) der Société Générale überproportional profitieren ließe, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Im Grunde wisse man, was das abgelaufene Quartal und die derzeitige Situation angehe, schon einiges. Denn Deutsche Bank-Vorstandschef Sewing habe am 16. Januar im Zuge einer Rede in Berlin unterstrichen, dass das Geldinstitut in Bezug auf die im Sommer 2019 beschlossenen Restrukturierungs- und Sparmaßnahmen gut vorankäme. Auf der anderen Seite habe er in diesem Statement gewarnt, dass die Gemengelage in Europa derzeit fragil wäre und es sinnvoll sei, sich auf Marktturbulenzen einzustellen. Das habe Wasser in den Wein derer gegossen, die bereits jetzt darauf setzen würden, dass die Aktie der Deutschen Bank ihre Tiefs mittlerweile gesehen habe.

Details zum vierten Quartal sollten am 30. Januar, d.h. am Donnerstag, vor Handelsbeginn kommen. Allzu große Überraschungen seien dabei nicht zu erwarten: Eine leichte Verbesserung der Lage und der Perspektive, zugleich die Warnung, dass die Rahmenbedingungen herausfordernd bleiben würden, das wäre das wahrscheinlichste Bild, welches dort gezeichnet werden könnte. Nichtsdestotrotz werde die Aktie darauf wohl recht kräftig reagieren. Ob diese Reaktion nach oben oder nach unten weisen werde, sei im Vorfeld jedoch nicht absehbar. Wer vorab gezielt auf eine Ausbruchsrichtung setzen wollte, ginge also ein recht hohes Risiko ein, aber:

Würde man sich den Einstieg in einen Inline-Optionsschein mit relativ kurzer Restlaufzeit überlegen, könne einem die Richtung der Reaktion auf die Quartalsbilanz egal sein, wichtig sei bei einem solchen Schein nur, dass der Kurs der Aktie die für einen solchen Optionsschein geltende Handelsspanne nicht vor dem Ende der Laufzeit verlasse.

Der Chart seit Anfang Januar 2019 zeige, dass sich die Deutsche Bank-Aktie seit einem Jahr in einer breiten Handelsspanne bewege, deren unterer Extrempunkt durch das Rekordtief bei 5,78 Euro gestellt werde; das obere Ende der Handelsspanne, zugleich das Jahres-Verlaufshoch 2019, finde sich bei 8,32 Euro. Dass die Aktie diese Zone als Reaktion auf die anstehenden Bilanzdaten nachhaltig verlassen würde, sei momentan weniger wahrscheinlich. Aber selbst wenn es dazu käme, müsste das sehr deutlich der Fall sein, um die K.O.-Schwellen des hier vorgestellten Inline-Optionsscheins zu erreichen.

Mit einem Inline-Optionsschein (WKN SR2WTN) auf die Deutsche Bank-Aktie könnten risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 18 Prozent oder 182 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 20.03.2020 durchgehend oberhalb der unteren KO-Schwelle von 5,50 Euro und unterhalb der oberen KO-Schwelle von 9,00 Euro des Inline-Optionsscheins bewegen sollte. Zur Vermeidung eines Knockouts sollte man sich den vorzeitigen Ausstieg aus der Position überlegen, falls die Deutsche Bank-Aktie auf Schlusskursbasis die obere Begrenzung des derzeitigen Seitwärtstrendkanals bei 8,32 Euro überwinden oder die untere Begrenzung dieser Handelsspanne bei 5,78 Euro unterschreiten sollte. (28.01.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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