Endlos Turbo Long 48,08 open end auf Öl: Warten auf OPEC-Sitzung sorgt für Atempause - Optionsscheineanalyse


23.11.17 10:30
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in Brent-Öl einen Endlos Turbo Long 48,08 open end (ISIN DE000DD1C8E4 / WKN DD1C8E ) mit dem Basiswert Brent Crude Future Contract vor.


Dem gegen Ende des Monats stattfindenden Treffen der OPEC-Mitgliedstaaten würden viele Marktbeobachter und Analysten große Bedeutung zumessen. Denn hier entscheide sich zumindest kurzfristig, ob es zu einer von vielen Marktteilnehmern erhofften Verlängerung der Förderkürzungsmaßnahmen kommen werde. Informierten Kreisen zufolge stoße eine Ausweitung des Abkommens bei der überwiegenden Mehrheit der Kartell-Mitglieder auf breite Resonanz.

Unklar bleibe jedoch, ob auch Russland zu erneuten Zugeständnissen bereit sei. Informierten Kreisen zufolge müsse das russische Energieministerium die heimische Ölindustrie noch davon überzeugen, eine Verlängerung der Förderkürzungen über das Ende März 2018 auslaufende Abkommen hinaus mitzutragen. Bislang scheinen Verhandlungen zwischen dem russischen Energieminister Novak und dem Management einiger Branchengrößen wie Gazprom und Lukoil weitestgehend ohne Ergebnis zu verlaufen, berichten einige Nachrichtenagenturen, so das DZ BANK-Derivate-Team.

Da Russland in den vergangenen Monaten den größten Teil der seitens der Nicht-OPEC-Länder zugesagten Förderkürzungen zu schultern gehabt habe, halte sich die Bereitschaft zu weitergehenden Zugeständnissen der heimischen Ölindustrie verständlicherweise in Grenzen. Daher scheine es unklar, ob sich Russland bis zum Beginn des OPEC-Treffens am 30. November tatsächlich zu einer verbindlichen Zusage imstande sehe, so die Einschätzung einiger Analysten.

Unklar bleibe nach Aussage einiger Rohstoffanalysten auch, ob es zu einer von vielen erhofften signifikanten Verlängerung der Förderkürzungen komme. Habe bis vor einigen Wochen eine Prolongation der Stützungsmaßnahmen bis mindestens Ende 2018 als fast sicher gegolten, lasse die zögerliche Haltung Russlands nun Zweifel aufkommen, ob man einen tragfähigen Konsens erreichen werde. Seitens der OPEC-Mitglieder stünden die Zeichen immerhin weiter auf Grün. OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo habe kürzlich in einem Interview erklärt, dass es unter den OPEC-Staaten einen breiten Konsens zugunsten einer Verlängerung des Abkommens gebe. Verhandelt werde derzeit lediglich noch, wie lange man die Stützungsmaßnahmen fortsetzen wolle, so der OPEC-Verantwortliche.

Trotz der bestehenden Unsicherheiten bleibe das Sentiment weiter bullisch. So habe der überraschende Anstieg der US-Öllagerbestände, für die ein unerwartetes Plus von 1,85 Millionen Barrel ausgewiesen worden sei, kaum für negative Kursreaktionen gesorgt. Auch der Anstieg der US-Ölproduktion, die in dieser Woche mit 9,65 Millionen Barrel pro Tag früher als erwartet ein neues Allzeithoch markiert habe, sei kaum auf Resonanz gestoßen. Bestimmend bleibe die Aussicht auf eine zumindest kurzfristig anziehende Ölnachfrage. Da sich die Öllagerbestände vieler Industriestaaten zuletzt weiter verringert hätten, würden Marktteilnehmer derzeit davon ausgehen, dass dies kurzfristig zu einer höheren Nachfrage führen werde. Da Saudi-Arabien zuletzt eine weitere Kürzung der Ölexporte um 70.000 Barrel pro Tag ab dem kommenden Monat angekündigt habe, würden sich auch auf der Angebotsseite weitere positive Katalysatoren für den Ölpreis abzeichnen. Diese würden durch die anhaltenden politischen Unsicherheiten in einigen wichtigen Ölregionen des Mittleren und Nahen Ostens noch verstärkt.

Die Ölpreisnotierungen hätten in den vergangenen Handelstagen bis in den unteren Bereich der mehrwöchigen Trading-Range konsolidiert, sich zuletzt jedoch wieder stabilisieren können. Die Wahrscheinlichkeit, dass unser zuletzt skizziertes Breakout-Szenario nach dem gesehenen Rücksetzer tatsächlich mit dem Breakout über das obere Ende der Trading-Range bei 65,50 USD getriggert wird, hat sich damit deutlich verringert, so das DZ BANK-Derivate-Team. Der übergeordnete Aufwärtstrend bei Brent Crude Oil sei jedoch nach wie vor intakt, wobei bei bestehenden Long-Positionen weiterhin eine Risikotoleranz im Bereich der Marke von 59 USD beachtet werden sollte.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell 48,076 USD) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Stand vom 22.11.2017) (23.11.2017/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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