Endlos Turbo Long 48,184 open end auf Öl: Die 60 USD-Marke geknackt! Optionsscheineanalyse


09.11.17 09:00
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in Brent-Öl einen Endlos Turbo Long 48,184 open end (ISIN DE000DD1C8E4 / WKN DD1C8E ) mit dem Basiswert Brent Crude Future Contract vor.


Die Notierungen bei Brent Crude Oil haben unser bullisches Szenario in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bestätigt, so das DZ BANK-Derivate-Team. Neben den von der OPEC und anderen bedeutenden Förderländern implementierten Kürzungsmaßnahmen hätten vor allem die Entspannung in Nordamerika und politische Unsicherheiten im Nahen und Mittleren Osten zuletzt für Support bei den Öl-Bullen gesorgt. Die übergeordnete bullische Ausgangssituation bleibt nach dem Breakout über die psychologisch wichtige Marke von 60 USD nach Einschätzung des DZ BANK-Derivate-Teams weiter intakt. Es biete sich jedoch an, die Risikotoleranz nach oben anzupassen.

Die von der OPEC implementierten Maßnahmen zur Überwachung der Förderkürzungen scheinen sich bezahlt zu machen, so das DZ BANK-Derivate-Team. Darauf würden die jüngst veröffentlichten Daten zur Produktionsmenge für den Monat Oktober hindeuten. Hier sei ein überraschend deutlicher Rückgang von 80.000 Barrel ermittelt worden. Damit habe die von den OPEC-Staaten ermittelte Erfüllungsquote bei 92% gelegen, womit ein neuer Rekordwert habe erreicht werden können. Auch andere wichtige Unterzeichnerstaaten wie Russland würden sich an die Vereinbarungen halten, wobei laut dem russischen Energieministerium wie vereinbart die Produktion um 300.000 Barrel pro Tag gekürzt worden sei. Für die Märkte sei diese Entwicklung ein wichtiges Signal. Denn neben den OPEC-Staaten würden sich demnach auch andere wichtige Ölförderländer den Stabilisierungsbemühungen der Unterzeichnerstaaten verpflichtet fühlen, was eine gute Grundlage für weitere Schritte darstelle.

Nach der beeindruckenden Erholung der Ölpreisnotierungen scheine sich bei den Unterzeichnerstaaten ein Konsens über eine weitere Verlängerung der Förderkürzungen abzuzeichnen. So würden Saudi-Arabien und Russland vor dem nächsten OPEC-Treffen für eine Ausdehnung des Mitte vergangenen Jahres beschlossenen Abkommens werben, das eine Reduzierung der täglichen Ölfördermenge um 1,8 Millionen Barrel vorsehe. Dabei solle die Vereinbarung nach dem Willen der beiden mächtigsten Unterzeichnerstaaten bis Ende kommenden Jahres verlängert werden. Unterdessen bemühe man sich, die bislang von den Maßnahmen ausgenommenen OPEC-Länder Nigeria und Libyen zu einer Teilnahme zu bewegen. Die laufenden Verhandlungen würden sich dem Vernehmen nach vielversprechend gestalten, wobei Nigeria eine Teilnahme an der Vereinbarung zugesagt habe, sobald die Ölproduktion des Landes wieder ihre volle Kapazität erreicht habe.

Als weiterer Support-Faktor für die Ölpreisnotierungen dürfte sich der schwelende Konflikt zwischen der Türkei und den benachbarten Kurden im Irak erweisen. Die Türkei habe nach dem Autonomie-Votum der Kurden im Irak mit einem vollständigen Embargo der Ölimporte aus dieser Region gedroht, nachdem man zwischenzeitlich die Öllieferungen aus dieser Region über das Pipeline-Netzwerk deutlich eingeschränkt habe. Nachdem die Ölimporte nach schweren Kämpfen zwischen der irakischen Armee und den kurdischen Separatisten zwischenzeitlich vollständig zum Erlägen gekommen seien, fließe mittlerweile wieder Öl über das Pipeline-Netzwerk in die Türkei. Allerdings sei die Menge von rund 600.000 Barrel pro Tag auf knapp 264.000 Barrel reduziert worden, wobei Beobachter im Zuge einer möglichen Verschärfung des Konflikts weitere Sanktionen seitens der Türkei nicht ausschließen möchten.

Für Rückenwind gesorgt hätten auch positive Nachrichten aus den USA. So hätten sich die wöchentlichen Öllagerbestände erneut um 2,4 Millionen Barrel verringert, was auf eine nach wie vor robuste Nachfrage in Nordamerika hindeute. Die kurzfristig erhöhte Nachfrage im Zuge der jüngsten Sturmschäden in Texas und anderen US-Bundesstaaten möge maßgeblich für diesen Effekt verantwortlich sein, wobei viele Analysten zumindest in den kommenden Monaten von einer weiteren Fortsetzung der positiven Nachfrageentwicklung ausgehen würden. Denn die Raffinerien würden derzeit an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiten, um die Nachfrage nach Benzin und anderen Kraftstoffen zu bedienen.

Deutlich erholt habe sich zuletzt jedoch die US-Ölproduktion gezeigt. So habe die staatliche EIA für die vergangene Woche einen Wert von 9,55 Millionen Barrel pro Tag ausgewiesen, was knapp unter dem bisherigen Rekordhoch von 9,61 Millionen gelegen habe. Alles deute darauf hin, dass die US-Ölindustrie nach kurzer Atempause wohl noch in diesem Jahr einen neuen Produktionsrekord ansteuern werde. Das könnte sich wiederum als Belastungsfaktor erweisen und nach dem kräftigen Anstieg für Gewinnmitnahmen sorgen.

Mit dem Überschreiten der psychologisch wichtigen Marke von 60 USD bestätigte sich das bullische Szenario des DZ BANK-Derivate-Teams bei Brent Crude eindrucksvoll. Mittlerweile befinden wir uns jedoch in einem kurzfristig überkauften Bereich, was Gewinnmitnahmen wahrscheinlich werden lässt, so das DZ BANK-Derivate-Team. Es biete sich daher an, Long-Positionen mit einer Risikotoleranz im Bereich der Marke von 57,50 USD abzusichern.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell 48,18 USD) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Stand vom 08.11.2017) (09.11.2017/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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