Endlos Turbo Long 76,126 Open End auf Bertrandt: Trendwenden erkennen und nutzen! - Optionsscheineanalyse


15.06.17 16:26
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Bertrandt (ISIN DE0005232805 / WKN 523280 ) einen Endlos Turbo Long 76,126 Open End (ISIN DE000DGH0J01 / WKN DGH0J0 ) mit dem Basiswert Bertrandt vor.


"Folge dem Trend!" sei ein oft zitierter Ratschlag im Zusammenhang mit der Geldanlage. Das Ziel bestehe darin, möglichst lange an einem bestehenden Trend zu partizipieren. Trendwendeformationen würden dabei helfen, den Beginn eines neuen Trends frühzeitig zu erkennen.

Eine wichtige Voraussetzung beim Handel mit Zertifikaten bestehe darin, sich eine klare Meinung über die künftige Entwicklung des jeweiligen Basiswerts zu bilden. Hierfür könne auf die technische Analysezurückgegriffen werden. So könnten aus bestimmten Verhaltensmustern der Marktteilnehmer, die sich im Kursverlauf eines Wertpapiers in bestimmten Formationen widerspiegeln würden, konkrete Kauf- und Verkaufssignale, Kursziele sowie sinnvolle Niveaus für Stoppkurse abgeleitet werden.

Trendwendeformationen seien solche Muster. Sie würden Hinweise auf einen bevorstehenden Wechsel der Trendrichtung geben. Zu den bekanntesten Wendeformationen würden die Schulter-Kopf-Schulter-(SKS-)Formation als obere Trendwendeformation und ihr Pendant, die umgekehrte SKS-Formation als untere Trendwendeformation zählen.

Einer SKS-Formation müsse zunächst ein längerer Kursaufschwung vorausgehen. Dabei komme es zur Ausbildung eines Hochpunktes (linke Schulter), dem schwächere Notierungen und die Ausbildung eines Zwischentiefs folgen würden. Anschließend setze sich die Aufwärtsbewegung fort und die Kursnotierung markiere ein neues Hoch (Kopf), dem erneut schwächere Kursnotierungen und ein weiteres Verlaufstief folgen würden. Ausgehend vom Niveau des letzten Verlaufstiefs würden die Kurse noch einmal ansteigen, aber nicht mehr das Niveau des vorherigen Hochs erreichen, sondern vorher zurückfallen, womit die rechte Schulter gebildet werde. Mit dem Durchbruch der Kursnotierung unter die Nackenlinie, die beide Verlaufstiefs miteinander verbinde, werde die Formation vollendet. Dabei sollten die Umsätze signifikant ansteigen. Der Bruch einer aufwärts gerichteten Trendlinie oder der Schnitt mit einem gleitenden Durchschnitt würden als zusätzliche Bestätigung der Trendwende dienen.

Der umgekehrten SKS-Formation müsse ein längerer Kursabschwung vorausgehen. Nach der Ausbildung eines Tiefpunktes (linke Schulter) komme es zu einer Gegenbewegung und der Ausbildung eines Verlaufshochs. Daraufhin markiere die Kursnotierung einen neuen Tiefpunkt (Kopf), dem erneut eine Gegenbewegung und die Ausbildung eines weiteren Verlaufshochs folgen würden. Ausgehend von diesem Niveau falle die Kursnotierung noch einmal zurück, erreiche aber nicht mehr das Niveau des vorangegangenen Tiefs. Vielmehr beginne die Notierung schon vorher wieder zu steigen, wodurch die rechte Schulter gebildet werde. Mit dem Ausbruch über die Nackenlinie, die beide Verlaufshochs miteinander verbinde, werde die Formation vollendet. Auch hier sollten die Umsätze mit dem Durchbruch durch die Nackenlinie signifikant ansteigen. Der Bruch einer abwärts gerichteten Trendlinie oder der Schnitt mit einem gleitenden Durchschnitt würden ebenfalls als zusätzliche Bestätigung der Trendwende wirken.

Um aus den Formationen ein Kursziel ableiten zu können, werde die vertikale Distanz zwischen dem Kopf und der Nackenlinie an dem Punkt, an dem die Nackenlinie durchbrochen worden sei, in die jeweilige Ausbruchsrichtung projiziert. Auf diese Weise erhalte man ein Kursziel, das nach der erfolgreichen Vollendung der Formation mindestens erreicht werden sollte. Der erste Stopp zur Begrenzung des Verlustrisikos biete sich bei SKS-Formationen auf dem Niveau der rechten Schulter an und könne später, wenn sich der neue Trend etabliert habe, entsprechend nachgezogen werden.

Ein Beispiel für eine umgekehrte SKS-Formation würden die Analysten aktuell im Kursverlauf der Aktie von Bertrandt sehen. Die im SDAX notierte Bertrandt AG sei einer der führenden Anbieter von Entwicklungsdienstleistungen rund um das Thema Mobilität. Neben der Automobil- und Luftfahrtindustrie würden die von Bertrandt angebotenen technischen und kaufmännischen Lösungen von Kunden aus den Branchen Elektroindustrie, Energie, Maschinen-/Anlagenbau und Medizintechnik in Anspruch genommen. Dabei biete das Unternehmen in nahezu allen Engineeringbereichen komplette Entwicklungsprozesse an.

Die Aktie der Bertrandt AG habe im März 2015 ein Rekordhoch bei 138,70 Euro markiert. Anschließend habe man eine längerfristige Abwärtsbewegung gesehen, in deren Verlauf die Kursnotierung in den folgenden zwei Jahren bis in den Bereich um 80 Euro zurückgefallen sei. Nachdem die Bertrandt-Aktie am 12. Mai 2017 ein Verlaufstief bei 80,81 Euro gebildet habe, sei es zu einer Gegenbewegung auf 85,59 Euro gekommen, der ein erneuter Kursrutsch auf 78,94 Euro gefolgt sei. Einer abermaligen Erholung auf 85,10 Euro seien wiederum schwächere Notierungen gefolgt, wobei das Vorgängertief nicht mehr erreicht worden sei. Nach der Ausbildung eines Verlaufstiefs bei 80,44 Euro habe die Kursnotierung wieder zugelegt und gestern unter stark anziehenden Umsätzen die beiden Vorgängerhochs bei 85,10/85,59 Euro übersprungen, deren Verbindung die Nackenlinie der Formation bilde. Damit sei im Tageschart eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation vollendet worden.

Die untere Trendwendeformation lasse nach Erachten der Analysten steigende Kursnotierungen erwarten, das aus der Formation ableitbare Mindestkursziel liege bei 92,00 Euro. Nachdem die Bertrandt-Aktie zwischenzeitlich das 50%-Retracement (88,92 Euro) der letzten größeren Abwärtsbewegung erreicht habe, würden die Analysten kurzfristig mit einem Pullback zur Nackenlinie rechnen. Der ehemalige Widerstand bei 85,59/85,10 Euro diene dabei als potenzielle Unterstützung. Eine weitere Unterstützung bilde die Oberkante des Gaps vom 13. Juni bei 84,88 Euro.

Schwächere Notierungen in den kommenden Tagen könnten mit Blick auf das ableitbare Mindestkursziel der umgekehrten SKS-Formation zum Aufbau einer Long-Position genutzt werden. Ein Anstieg über das bei 91,27 Euro verlaufende 61,8%-Fibonacci-Retracement und die aktuell bei 93,74 Euro verlaufende 200-Tage-Linie wären weitere bullische Signale und ließen nach Einschätzung der Analysten der DZ BANK einen Test des Hochs vom 9. Mai 2017 bei 98,89 Euro erwarten.

Um unsere mit der Vollendung der umgekehrten SKS-Formation verbundene bullische Erwartungshaltung nicht zu widerlegen, sollte das Gap zwischen 84,88 und 82,45 Euro möglichst nicht mehr vollständig geschlossen werden, so die Analysten der DZ BANK. Stopps für Long-Positionen sollten knapp unter dem Tief der rechten Schulter (80,44 Euro) platziert werden.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Long auf Bertrandt die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Werde jedoch die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 76,122 Euro) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 14.06.2017) (15.06.2017/oc/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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