Investmentidee: Vontobel-Optionsscheine auf ICE ECX EUA Future - Strenge Klimaziele - Optionsscheineanalyse


23.09.21 11:20
Meldung
 
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist der ICE ECX EUA Future Dec 21 (ISIN XC000A0C4KJ2 / WKN nicht bekannt) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.


Die "Erfolgsgeschichte" brennstoffbetriebener Motoren dauere inzwischen 133 Jahre an. Doch zunehmend scheinen strengere Klimavorschriften sowie der Fokus der Investoren auf Elektromobilität ein treibender Faktor für dessen baldige Abschaffung zu sein, so die Bank Vontobel Europe AG. Dementsprechend häufe sich die Medienberichterstattung rund um die konkreter werdenden Zukunftspläne der Automobilindustrie für ein zeitnahes Ende des Verbrennungsmotors.

So habe beispielsweise der Marketing-Vorstand von Volkswagen, Klaus Zellmer, angekündigt: "Zwischen 2033 und 2035 steigen wir in Europa aus dem Geschäft mit Verbrenner-Fahrzeugen aus". Mit dieser Grundhaltung sei er alles andere als allein. Weitere namhafte Autobauer aus aller Welt wie beispielsweise die deutsche Daimler AG, die amerikanische Ford Motor Company oder die koreanische Hyundai würden viel in ihre Elektro-Ambitionen investieren. Wie und wann der Ausstieg letztendlich erfolgen solle, würden die nächsten Jahre zeigen.

Obwohl sich laut einer Mobilitätsstudie des Automobilzulieferers Continental im Jahre 2020 weniger als zwei Drittel aller Deutschen den Kauf eines Elektroautos vorstellen könnten, würden sich immer mehr namenhafte Autohersteller zu einem endgültigen Ausstieg aus der Produktion von Autos mit Verbrennungsmotoren verpflichten. Häufig genannte Gründe gegen ein Elektroauto seien geringe Reichweiten, eine unzureichende Flächenabdeckung von Ladestationen sowie lange Ladezeiten.

Einer der Gründe für den Ausstieg der Automobilindustrie aus dem Segment mit Verbrennungsmotoren sei die Belohnung einer klaren Elektromobilitätsstrategie durch die Investoren. Laut Benjardin Gärtner, Leiter Portfoliomanagement bei der Union Investment, sei die Mehrheit der Investoren bereit, für ein rein auf Elektromobilität basierendes Geschäftsmodell eine höhere Prämie zu bezahlen. Bestes Beispiel sei das große Investoreninteresse für Automobilhersteller, die sich im Elektromobilitätssegment positioniert hätten, wie Tesla oder das chinesische E-Auto-Startup Nio. So übersteige Teslas Marktkapitalisierung inzwischen die des Volkswagen-Konzerns deutlich. Zudem würden nachhaltig orientierte Investoren oder entsprechende Fonds meist nur auf Hersteller mit Modellpalette ohne Verbrennungsmotor setzen.

Der zweite Grund für die beschleunigten Ausstiegsbekundungen seien strengere CO2-Vorschriften in vielen Industriestaaten. Gemäß einem Bericht von "Zeit Online" müssten die Autobauer ihre CO2-Bilanz verbessern, um einer potenziellen Strafe von Mrd. 1 EUR zu entgehen. Entsprechend wachse der Druck auf die Automobilindustrie. Die Vermarktung entsprechender Elektromodelle müsse also noch schneller erfolgen. Einige der bekanntesten Automobilhersteller hätten ihrerseits bereits Zeitpunkte festgesetzt, an denen entweder die letzte Produktion von Autos mit Verbrennungsmotoren beginne oder nur noch rein elektrische Fahrzeuge hergestellt werden sollten. So plane Daimler, sich bis zum Ende des Jahrzehnts vom Verbrennungsmotor zu verabschieden, VW rechne mit einem Ausstieg zwischen 2033 und 2034.

Die Europäische Kommission habe im Juli 2021 einen Vorschlag für ein Maßnahmenpaket angenommen, in dem die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 gesenkt werden könnten. Erreicht werden solle dies über "ambitionierte" Ziele in den Bereichen Klima, Energie, Landnutzung, Verkehr und Steuern. Die Verringerung der Emissionen im kommenden Jahrzehnt sei ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum "europäischen Grünen Deal" - Europas Ambitionen bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt zu werden.

Weltweit würden immer noch 1,35 Milliarden Autos über die Straßen rollen, die meisten davon mit Verbrennungsmotor. Um gegen die zunehmenden Emissionen aus dem Straßenverkehr vorzugehen, sei eine Kombination von Maßnahmen erforderlich, die den Emissionshandel ergänze. Strengere CO2-Emissionsnormen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge würden den Übergang zur emissionsfreien Mobilität beschleunigen, da die durchschnittlichen jährlichen Emissionen neuer Fahrzeuge ab 2030 um 55 Prozent niedriger als 2021 sein müssten. Im Ergebnis würden alle ab 2035 zugelassenen Neuwagen emissionsfrei sein (Quelle: Europäische Kommission).

Das Emissionsziel Europas wäre gleich bedeutend mit einem Verkaufsverbot von Autos mit Verbrennungsmotoren. In den USA hätten bisher nur zehn von 50 Bundesstaaten Verbrenner-Verbote beschlossen, darunter Umwelt-Vorreiter Kalifornien ab dem Jahre 2035. In China solle nach dem Willen der Zentralregierung sogar erst 2060 Schluss sein.

Immer mehr Autobauer würden sich ambitionierte Ziele für den endgültigen Ausstieg aus der Autoproduktion mit Verbrennungsmotor setzen. Eine klare strategische Zielsetzung könnte den Autobauern zu einem gefestigten Standpunkt in der neuen, emissionsfreien Automobilindustrie verhelfen. Hiervon könnten Anleger profitieren. Bis dieser Wandel komplett vollzogen sei, sollten die Autobauer mit Verbrennungsmotoren, laut der "Tagesschau", weiterhin vom Handel mit CO2-Zertifikaten abhängig bleiben, um die Emissionsziele zu erfüllen. Mit Hebelprodukten, welche als Basis Future-Kontrakte auf CO2-Emissionsrechte hätten, könnten potenzielle Anleger auch an dieser Entwicklung partizipieren.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Put-Optionsschein (ISIN DE000VX04AW9 / WKN VX04AW ) auf den ICE ECX EUA Future Dec 21. Der Basispreis und der Knock-out befänden sich bei EUR 63,25. Der Abstand zu Knock-out laute 5,18%. Das Bezugsverhältnis liege bei 1. Der Hebel belaufe sich auf 16,89. Der Geldkurs liege bei EUR 3,48. Der Briefkurs werde bei EUR 3,50 gesehen. (Stand: 23.09.2021, 09:05)

Interessant sei auch der Put-Optionsschein (ISIN DE000VX04AR9 / WKN VX04AR ) auf den ICE ECX EUA Future Dec 21. Sowohl der Basispreis als auch der Knock-out würden EUR 65,25 betragen. Das Bezugsverhältnis liege bei 1, der Hebel bei 11,10 und der Abstand zu Knock-Out bei 8,51%. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 5,34 und der Briefkurs betrage EUR 5,36. (Stand: 23.09.2021, 09:05)

Außerdem sei der Call-Optionsschein (ISIN DE000VX04A28 / WKN VX04A2 ) auf den ICE ECX EUA Future Dec 21 interessant. Der Optionsschein habe einen Basispreis und einen Knock-out von EUR 47,48. Das Bezugsverhältnis liege bei 1. Der Abstand zu Knock-Out betrage 21,04%. Der Hebel belaufe sich auf 4,69. Der Geldkurs liege bei EUR 12,86. Der Briefkurs werde bei EUR 12,88 gesehen. (Stand: 23.09.2021, 09:05)

Eine Investmentidee sei zudem der Call-Optionsschein (ISIN DE000VX04A77 / WKN VX04A7 ) auf den ICE ECX EUA Future Dec 21. Der Basispreis und der Knock-out befänden sich bei EUR 53,49, das Bezugsverhältnis laute 1 und der Hebel 8,78. Der Geldkurs betrage 6,89 und der Briefkurs EUR 6,91. Der Abstand zu Knock-out werde bei 11,03% gesehen. (Stand: 23.09.2021, 09:05)

Emittenten-/Bonitätsrisiko:

Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 22.09.2021) (23.09.2021/oc/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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