Optionsschein Classic Long 1.940 2020/12 auf Amazon: Wolkige Aussichten - Reale Erträge - Optionsscheineanalyse


20.06.19 13:16
Meldung
 
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Amazon.com (ISIN US0231351067 / WKN 906866 ) einen Optionsschein Classic Long 1.940 2020/12 (ISIN DE000DF2V7N8 / WKN DF2V7N ) mit dem Basiswert Amazon.com vor.


Cloud Computing sei in der Geschäftswelt schon seit geraumer Zeit in aller Munde. Laut einer aktuellen Umfrage des renommierten Forschungs- und Beratungsunternehmens Gartner sehe mehr als ein Drittel aller Unternehmen Investitionen in die "Datenwolke" als eine der drei höchsten Investitionsprioritäten. Ähnlich, wie es bei der Bereitstellung von Elektrizität der Fall gewesen sei, werde das Cloud Computing damit langfristig zu einer Industrialisierung von IT-Ressourcen führen. Denn die Vorteile für den Nutzer lägen klar auf der Hand.

Cloud Computing beschreibe die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Leistungen wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Service über das Internet. So würden keinerlei Investitionskosten für den Erwerb von Hard- und Software oder die Einrichtung lokaler Datencenter anfallen. Die Cloud-Dienste würden in einem globalen Netzwerk aus sicheren Datencentern ausgeführt, die regelmäßig auf die neueste Generation schneller und effizienter Hardware aktualisiert würden. Selbst äußerst große Rechner- und Speicherleistungen würden sich sehr kurzfristig und zwar genau dann bereitstellen bzw. abrufen lassen, wenn sie benötigt würden ("elastische Skalierung"). Zudem würden mit Hilfe der "Wolke" die Datensicherung und Notfallwiederherstellung vereinfacht, da die Daten an mehreren Standorten im Netzwerk gespiegelt werden könnten, und last but not least reduziere sich auch der Wartungsaufwand für die eigene IT-Infrastruktur erheblich.

Den großen Playern der Branche sei es inzwischen nicht nur gelungen, diese Vorzüge in kontinuierlich steigende Umsätze und operative Erträge umzusetzen, sondern sie würden immer größere Beträge in diesen Bereich investieren, um ihre Führungspositionen zu behaupten und die Basis für zukünftige Gewinne rasant auszubauen. Dabei sei Amazon mit einem Marktanteil von knapp 33% (2018) der klare Branchenführer. Auf den weiteren Plätzen würden mit deutlichem Abstand Microsoft (13%), IBM (8%) und Google (7%) folgen. Unter dem Namen Amazon Web Services (AWS) vertreibe der Onlineriese seine IT-Dienstleitungen in die ganze Welt. Die Vorteile der von AWS angebotenen Cloud Computing Services würden so weit gehen, dass sogar Netflix, der größte Konkurrent des hauseigenen Streamingdienstes Amazon Prime, alle seine Daten über die Amazon Cloud ausspiele. Von den DAX 30-Konzernen würden inzwischen 80% auf das Cloud Computing von AWS setzen, kontinuierlich kämen weitere Großkunden aus unterschiedlichen Branchen hinzu.

Insgesamt sei Amazon sehr gut ins Jahr gestartet. Der operative Gewinn habe in den ersten drei Monaten 2019 mit 4,42 Mrd. USD (+130%) weit über den Markterwartungen von 3,08 Mrd. USD gelegen. Positiv würden Analysten insbesondere werten, dass der Konzern die Ertragskraft kontinuierlich steigere. Die operative Marge habe zuletzt 7,4% betragen, was im Vergleich zur Cloud-Sparte, die mittlerweile 12,9% zum Umsatz beitrage, allerdings noch geradezu bescheiden wirke. So habe AWS im 1. Quartal eine operative Marge von beachtlichen 28,9% eingespielt (+3,2 Prozentpunkte). Bei Umsatz und Ertrag überproportional zulegen können habe auch das noch relativ junge Geschäft mit Onlinewerbung, welches laut Amazon-Management um 36% gewachsen sei.

Analysten würden davon ausgehen, dass die beiden hochprofitablen Geschäftsfelder Cloud Computing und Onlinewerbung auch in den kommenden Quartalen maßgeblich dazu beitragen würden, die Ertragskraft des Konzerns trotz hoher Investitionen in Logistikzentren, eigene Inhalte und Zusatzangebote für "Prime"-Kunden weiter zu steigern. Einige Analysten würden den Fair Value des Internetgiganten deshalb auch bei 2.230 USD je Aktie und damit ca. 17% über dem derzeitigen Aktienkurs sehen.

Für trading-affine Anleger mit ähnlich positivem Erwartungen für die Amazon-Aktie die bei den entsprechend hohen Chancen auch bereit seien, einen Totalverlust in Kauf zu nehmen, könnten klassische Optionsscheine Long zum Beispiel mit einem aktuellen Basispreis von 1.940 USD eine interessante Trading-Idee darstellen. Der Hebel des Papiers betrage derzeit ca. 6,6. Aber auch für Anleger, die auf einen fallende Amazon Kurs setzen möchten, gebe es entsprechende Short-Produkte. (Ausgabe vom 19.06.2019) (20.06.2019/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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